{"id":36133,"date":"2019-06-29T13:45:32","date_gmt":"2019-06-29T11:45:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=36133"},"modified":"2019-06-29T14:13:01","modified_gmt":"2019-06-29T12:13:01","slug":"robert-jon-the-wreck-26-06-2019-yard-club-koeln-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/06\/29\/robert-jon-the-wreck-26-06-2019-yard-club-koeln-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Robert Jon &#038; The Wreck, 26.06.2019, Yard Club, K\u00f6ln &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-36136 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/RWJ_haupt.jpg\" alt=\"RWJ_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/RWJ_haupt.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/RWJ_haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/RWJ_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Nach einem hei\u00dfen Southern Rock-Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes, vor einigen Tagen, wo <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/06\/22\/robert-jon-the-wreck-21-06-2019-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/\">zun\u00e4chst <\/a>Robert Jon &amp; The Wreck und am <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/06\/23\/hogjaw-22-06-2019-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/\">Folgetag<\/a> <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Hogjaw\">Hogjaw<\/a> dem Krefelder Publikum in der Kulturrampe aufzeigten, wo zur Zeit der Hammer des Genres h\u00e4ngt, machten die Kalifornier noch einmal Stop im K\u00f6lner Yard Club.<\/p>\n<p>Bei erneut hochsommerlichen Temperaturen hielten sich die \u00fcberschaubaren Besucher, aber auch einige Bandmitglieder und Tourmanager Manny Montana zun\u00e4chst im sch\u00f6nen Au\u00dfenbereich der Kantine auf. Unter den Besuchern war auch Pille Peerlings, Chef der Kulturrampe in Krefeld, der sagte, dass er nach dem frenetisch gefeierten Konzert in Krefeld, von dem er arbeitsbedingt nur wenig mitbekam, einmal ohne jeden Stress der Musik der des Quintetts beiwohnen wollte. Es kann vorweggenommen werden, dass er nicht entt\u00e4uscht werden sollte.<\/p>\n<p>Kurz nach 20 Uhr begaben sich die Fans dann in die Sauna des Yardclubs und die Jungs um Robert Jon sorgten mit \u201eGoing Down\u201c direkt f\u00fcr einen Aufguss. Trotz des geringen Zuschauerzuspruchs, lie\u00dfen sich Burrison &amp; Co. nicht beeindrucken und legten eine zweiteilige Show hin, in der ein Klassesong den n\u00e4chsten jagte und die Besucher sogar zum Mittanzen anregte, was bei diesen Temperaturen schon eine Leistung war.<\/p>\n<p>Im ersten Set folgten dann \u201eHey Hey Mama\u201c,das phantastische \u201eHigh Time\u201c, in dem Robert Jon Burrison und Henry James ein regelrechtes Gitarrenfeuerwerk entfachten. Der Chef lie\u00df dabei den wild-gelockten Henry immer wieder von der Leine, sodass dieser, wie entfesselt, ein Solo nach dem anderen hinlegte, was zum Teil beim Publikum f\u00fcr ungl\u00e4ubiges Staunen sorgte; war es real, was sich hier abspielte, oder war es nur ein Traum? Man kann sagen, es war tr\u00e4umerische Realit\u00e4t, die eindrucksvoll offerierte, dass hier eine Band auf dem Weg ist, die in die Jahre gekommenen Southern-Dinos abzul\u00f6sen.<\/p>\n<p>\u201eMakes Me Wanna Yell\u201c, \u201eTake Me Higher\u201c und \u201eDeath Of Me\u201c standen, wie auch schon die anderen Tracks, f\u00fcr die Qualit\u00e4t ihres Songwritings. Warren Murrel legte nicht nur einen gekonnten Basshintergrund hin, sondern \u00fcberzeugte auch mit kurzen Soli und eine starke B\u00fchnenpr\u00e4senz. Der schm\u00e4chtige Irrwisch an den Drums, Andrew Espantman bewies, dass er nicht nur Highspeed kann, wo man kaum noch den Drumsticks folgen kann, sondern dass er sich, wenn n\u00f6tig auch entsprechend zur\u00fcckhalten kann, um in eher ruhigeren Passagen nicht den Sound zu zertr\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Last but not least Steve Maggiora, der einige Intros zum Teil in psychedelischer in Pink Floydscher Manier hinlegte, sorgte ansonsten f\u00fcr einen vollen kompakten Sound und brachte einige furiose Soli, die zusammen mit dem Gitarrenspiel stark in Richtung der Allman Brothers zu deren Glanzzeiten tendierten.<\/p>\n<p>Mit den jammenden, hammerstarken \u201eCannonball\u201c und \u201eBlame It On The Whiskey\u201c &#8211; Robert Jon hatte seinen auf der B\u00fchne stehenden Whiskeybecher mittlerweile geleert &#8211; ging es dann in die wohl verdiente Pause f\u00fcr Band als auch die Zuschauer, die alles gegeben hatten und so Zeit hatten, ihre Fl\u00fcssigkeitstanks, die durch Transpiration geleert waren, wieder aufzuf\u00fcllen oder kurz mal vor der Kantine frische Luft zu schnappen.<\/p>\n<p>Nach einer etwa 20 min\u00fctigen Pause kam zun\u00e4chst Henry James alleine auf die B\u00fchne und feuerte zun\u00e4chst ein Solo zu \u201eWitchcraft\u201c hin, in das sich dann der Rest der Band einklinkte, um jammend in \u201eSomething To Remember Me\u201c hin\u00fcberzugleiten. Bei den folgenden \u201eOld Friend\u201c, &#8222;Hit Me Like You Mean It\u201c und den ruhigen \u201eComing Home\u201c, \u00e4nderte sich an der Grundausrichtung der St\u00fccke nicht.<\/p>\n<p>Wechselweise Gitarren-Soli von Robert Jon und Henry, brachten die Zuschauer immer wieder zum frenetischen Applaudieren. Im zun\u00e4chst letzten Song der Show, \u201eCold Night\u201c, wurde auch rein visuell Extraklasse geboten, als James an der Gitarre und Maggiora an den Keyboards sich Auge in Auge gegen\u00fcber stehend duellierten, was damit endete, dass James seine Gitarre mit der Zunge bespielte aber auch\u00a0Steve das Objekt der Begierde ableckte. Nach dem tosenden Applaus der Fans legten Robert Jon &amp; The Wreck noch ein rockendes \u201eOn The Run\u201c oben drauf. Danach war nach knapp 120 Minuten fulminanten Southern Rocks endg\u00fcltig, zumindest musikalisch, Feierabend.<\/p>\n<p>Die Musiker lie\u00dfen es sich allerdings nicht nehmen, mit den wohl gestimmten Fans, noch den einen oder anderen Plausch zu halten, um danach wohlverdient bei Macus Neu im &#8218;Band und Breakfast&#8216; den Abend ausklingen zu lassen und Kraft f\u00fcr die noch folgenden Shows zu tanken.<\/p>\n<p>Ein Dank wieder an Marcus f\u00fcr die Akkreditierung, dass sein Mut, auch hierzulande noch nicht so popul\u00e4ren Bands, eine B\u00fchne zu geben, in der Hoffnung, dass beim n\u00e4chsten Mal der Club voller wird, besser noch, die Kantine ben\u00f6tigt wird. Robert Jon &amp; The Wreck h\u00e4tten es verdient. Vielleicht wird ein Baustein dazu sein, dass die Band im August bei der Mittelmeer Blues Cruise an Bord sein wird und so auch im hiesigen Bl\u00e4tterwald die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Mir hat es wie immer Spa\u00df gemacht, dieser offensichtlich von Show zu Show besser werdenden Band zuzuschauen und zuzuh\u00f6ren und auch vor und nach dem Konzert, den einen oder anderen Smalltalk mit dem gewachsenen Bekanntenkreis zu halten.<\/p>\n<p><strong>Line-up:<\/strong><br \/>\nRobert Jon Burrison (lead vocals, electric guitar)<br \/>\nHenry James (electric guitar, vocals)<br \/>\nWarren Murrel (bass)<br \/>\nAndrew Espantman (drums, vocals)<br \/>\nSteve Maggiora (keys, vocals)<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.Robertjonandthewreck.com\">Robert Jon &amp; The Wreck<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/Robertjonandthewreck\">Robert Jon &amp; The Wreck bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\">Teenage Head Music<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kantine.com\">Yard Club K\u00f6ln<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem hei\u00dfen Southern Rock-Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes, vor einigen Tagen, wo zun\u00e4chst Robert Jon &amp; The Wreck und am Folgetag Hogjaw dem Krefelder Publikum in der Kulturrampe aufzeigten, wo zur Zeit der Hammer des Genres h\u00e4ngt, machten die Kalifornier noch einmal Stop im K\u00f6lner Yard Club. 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