{"id":33856,"date":"2019-04-23T17:42:52","date_gmt":"2019-04-23T15:42:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=33856"},"modified":"2019-04-23T17:42:52","modified_gmt":"2019-04-23T15:42:52","slug":"ben-granfelt-my-soul-live-to-you-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/04\/23\/ben-granfelt-my-soul-live-to-you-cd-review\/","title":{"rendered":"Ben Granfelt \u2013 My Soul Live To You &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-33997\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/BG_300.jpg\" alt=\"BG_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/BG_300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/BG_300-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/BG_300-109x109.jpg 109w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/BG_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Gernot Mangold<\/p>\n<p>Der finnische Gitarrist und Songwriter Ben Granfelt nutzte die letzte Tour, um eine Live-Scheibe auf den Markt zu bringen. Auf der CD beschreibt Ben sie als eine, die ihm bisher am meisten Spa\u00df von allen gemacht hat. Und er hat ja wahrlich mit Acts wie u. a. den Leningrad Cowboys, den Guitar Slingers oder auch <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wishbone+Ash\">Wishbone Ash<\/a> schon einiges hinter sich.<\/p>\n<p>Mit dem Werk m\u00f6chte er seine H\u00f6rer nochmals daran teilhaben lassen. Der Spa\u00df war Ben Granfelt und seiner Band, Masa Maijanen am Bass und Santeri Saksala an den Drums, jedenfalls anzusehen, als ich am 18.09.2018 einem der Konzerte im K\u00f6lner Yard Club beiwohnte und wir von Sounds of South, ein <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/09\/20\/ben-granfelt-18-09-2018-yard-club-koeln-konzertbericht\/\">Review<\/a> von dem starken Auftritt schrieben. Umso mehr freute mich seine Anfrage nach Bildern f\u00fcr das Albumartwork irgendwann im Winter und die Spannung\u00a0\u00fcber das Ergebnis war nat\u00fcrlich dementsprechend gro\u00df.<\/p>\n<p>Das Livefeeling des Werks ist direkt dadurch sp\u00fcrbar, dass eine kurze Bandank\u00fcndigung vor dem ersten Song, dem bluesigen \u201eHangman`s Dream\u201c, im Stile rockiger Bluesbans wie <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Ten+Years+After\">Ten Years After<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ Top<\/a>, als Intro belassen wurde. Schon hier zeigt sich die Energie des Trios. Der treibende Rhythmus wird durch Bass und Drums\u00a0sowie Bens Gitarrenspiel vorgegeben, und dann immer wieder von starken Gitarrensoli durchbrochen.<\/p>\n<p>Mit \u201eWayward Child\u201c wird es ruhiger, sehr melodisch. Sehr schnell wird deutlich, warum Andy Powell, Ben damals zu Wishbone Ash lotste: tolles Songwriting und fulminantes E-Gitarrenspiel.<\/p>\n<p>Im rockigen \u201eConfession Time\u201c\u00a0demonstiert Ben Granfelt neben seinem angenehmen Gesang, mit welcher gitarrentechnischen Variabilit\u00e4t er sein Instrument beherrscht. H\u00f6hrenswert auch die Basseinlage von Masa Maijanen und\u00a0das zwischendrin eingeflochtene \u201eSex &amp; Drugs &amp; Rock`n`Roll\u201c .<\/p>\n<p>Ein Freund von mir, der damals mit seiner Band als Support, Ben Granfelt mit den Guitar Slingers begleitete, erz\u00e4hlte, dass Ben im Tourbus, fast jeden Rockklassiker nachspielen konnte.<\/p>\n<p>Das spiegelt sich auch bei dem zeitweise psychedelisch vorgetragenen \u201eA Better Place\u201c wieder, wo zwischendurch auch Nuancen vom Hendrix-Evergreen \u201eLittle Wing\u201c durchschimmern.<\/p>\n<p>In \u201eHeart On Your Sleeve\u201c, zun\u00e4chst mit klassischen Bluesriff eingeleitet, spielt Ben die Gitarre dann leicht funkig, um schlie\u00dflich in seinem ureigenen Stil einen Rocksong hinzulegen, der auch erkennen l\u00e4sst, dass er von der Musik von Pink Floyd inspiriert wurde.<br \/>\n.<br \/>\n\u201eOpen Road\u201c zeigt wieder seine bluesige Seite mit einem sph\u00e4rischen Mittelteil, bei der die Lautst\u00e4rke und die Pr\u00e4senz der Instrumente zum Teil auf ein Minimum begrenzt werden. Als Kontrast zu den vorhergehenden Tracks,\u00a0 kommt beim folgenden \u201eOpen Up From The Neck Up\u201c die eher h\u00e4rtere Seite des\u00a0Finnen zum Tragen, wobei das treibende, eher brachiale Spiel in einem Aerosmith-\u00e4hnlichen Outro endet.<\/p>\n<p>Das kurze Instrumental \u201eEndless\u201c flie\u00dft als Intro in den Titelsong des aktuellen Studioalbums \u201eMy Soul To Yo\u201c hinein. Ein Klassesong, in dem Ben dem Gitarrenspiel eines Mark Knopfler zu Beginn der guten alten Dire Straits Zeiten in Nichts nachsteht.<\/p>\n<p>Der krachende Bluessong \u201eAllmighty Blues\u201c l\u00e4utet dann das furiose\u00a0Finale des Albums ein, dem mit \u201eGoing Home\u201c, einem seiner st\u00e4rksten\u00a0Kompositionen mit hohem Wiedererkennungswert, ein auch vom Titel her passender Song zum Ende eines Konzertes folgt.<\/p>\n<p>In der Liveversion setzt er noch einmal einen oben drauf, in dem er das St\u00fcck jammend ausklingen l\u00e4sst und in einem furiosen Solo, Teile\u00a0von \u201eLayla\u201c, aber auch Riffs von \u201eHey Joe\u201c einbaut, ohne seinen eigenen Stil zu verlieren und irgendwie immer wieder beim eigentlichen Song landet. Eine absolute Hammerversion!<\/p>\n<p>Wirklich beendet wird der Ausschnitt seiner &#8218;My Soul To You&#8216;-Tour mit dem letzten Lied der gleichnamigen Platte \u201eSunrise\u201c, ein teilweise an Pink Floyd erinnerndes Instrumental.<\/p>\n<p>Ben Granfelt hat mit diesem Livealbum einen groben Querschnitt durch sein musikalisches Schaffen abgeliefert, wobei die beiden letzten Alben \u201eAnother Day\u201c und \u201eMy Soul To You\u201c allerdings im Vordergrund standen.<\/p>\n<p>.Die Songauswahl ist absolut gelungen, auf einige starke Covernummern und solche aus seiner Phase mit Wishbone Ash, die er auf der Tour performte, wurde verzichtet.<\/p>\n<p>So handelt es sich um ein in jeder Hinsicht unverwechselbares Ben Granfelt-Album, das sich demnach auch zu kaufen lohnt, wenn man die Studioalben schon besitzt, da die Tracks live zum Teil ein anderes Gesicht haben.<\/p>\n<p>Wer die Tour selbst erlebte, wird mit der Scheibe ein sch\u00f6nes Erinnerungsst\u00fcck haben, wer nicht dabei war, wird sich bei den pr\u00e4sentierten Songs \u00e4rgern, nicht dabei gewesen zu sein und es mit Sicherheit beim n\u00e4chsten Mal nachholen.<\/p>\n<p>Musiker:<br \/>\nBen Granfelt \u2013 Gitarren und Gesang<br \/>\nMasa Maijinen \u2013 Bass, Backgroundgesang<br \/>\nSanteri Saksala \u2013 Drums, Backgroundgesang<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2019)<br \/>\nStil: Rock<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>\n01. Hangman&#8217;s Tree<br \/>\n02. Wayward Child<br \/>\n03. Confession Time<br \/>\n04. A Better Place<br \/>\n05. Heart On Your Sleeve<br \/>\n06. Open Road<br \/>\n07. Check Up From The Neck Up<br \/>\n08. Endless<br \/>\n09. My Soul To You<br \/>\n10. Almighty Blues<br \/>\n11. Going Home<br \/>\n12. Sunrise<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.BenGranfelt.com\">Ben Granfelt<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/https:\/\/www.facebook.com\/bengranfeltband\/\">Ben Granfelt Band bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Gernot Mangold Der finnische Gitarrist und Songwriter Ben Granfelt nutzte die letzte Tour, um eine Live-Scheibe auf den Markt zu bringen. Auf der CD beschreibt Ben sie als eine, die ihm bisher am meisten Spa\u00df von allen gemacht hat. 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