{"id":33552,"date":"2019-04-10T18:18:31","date_gmt":"2019-04-10T16:18:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=33552"},"modified":"2019-04-10T18:18:31","modified_gmt":"2019-04-10T16:18:31","slug":"jawbone-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/04\/10\/jawbone-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Jawbone \u2013 Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-33560\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Jawbone.jpg\" alt=\"Jawbone\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Jawbone.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Jawbone-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Jawbone-109x109.jpg 109w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Jawbone-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Gernot Mangold<\/p>\n<p>Die aus London kommende Formation Jawbone bringt mit dem gleichnamigen Album ihren Erstling auf den Markt. Bei dieser Band handelt es sich allerdings nicht um einen Newcomer im klassischen Sinne, sondern um Musiker, die \u00fcber die Jahre hinweg, mit verschiedensten Gr\u00f6\u00dfen der Musikszene wie Jack Bruce, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Ten+Years+After\">Ten Years After<\/a>, Robert Plant, Dave Gilmour und Paul Manzanera, um nur einige zu nennen, zusammengespielt haben.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Wertsch\u00e4tzung, f\u00fcr die Qualit\u00e4t der Musiker d\u00fcrfte Anfang 2018 gewesen sein, als sie ausgesucht wurden, als Support f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eric+Clapton\">Eric Clapton<\/a>, Van Morrison und Tom Jones, auf dem legend\u00e4ren Wohlt\u00e4tigkeitskonzert in Guildford aufzutreten.<\/p>\n<p>Jawbone, benannt nach einem Song der legend\u00e4ren The Band, sehen sich nicht nur durch deren Musik, sondern auch von Acts wie Little Feat , Rolling Stones und Crosby, Stills, Nash &amp; Young beeinflusst.<\/p>\n<p>Schon im Opener \u201eLeave No Traces\u201c, der im mittleren Tempo, rockig, mit folkigen und countryesken Einschl\u00e4gen daherkommt, sind \u00c4hnlichkeiten zu The Band oder CSN&amp;Y unverkennbar. Sch\u00f6n dabei ist der harmonische Gesang von Paddy Millner und Marcus Bonfanti samt ihres Gitarren- und Keyboardspiels , das gut aufeinander abgestimmt ist und mit dem gef\u00fchlvollen Spiel der Rhytmusfraktion, Rex Horan am Bass und Evan Jenkins an den Drums, einen kompakten satten Sound ergibt.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich geht es mit dem fast beschwingenden \u201eGet What You Deserve\u201c weiter, wo sich Millner und Bonfanti zum Teil regelrechte Zwieges\u00e4nge liefern.<\/p>\n<p>Im leicht bluesigen, country-umwobenen \u201eWhen Your Gun Is Loaded\u201c werden besondere Akzente von Millner an den Tasten gesetzt und ein Song in der Kategorie eines <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bob+Seger\">Bob Seger<\/a> zu seinen Glanzzeiten hingelegt. Beim \u201eFamily Man\u201c beweist das Quartett, dass sie in ihren Stil durchaus auch psychedelische Elemente, insbesondere durch die Keyboards, einbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das getragen bluesige \u201eBet On Yesterday\u201c mit fast orchestralen Sequenzen, hat im Gegensatz zu den vorherigen Songs, die meist einen erfrischend fr\u00f6hlichen Charakter hatten, eine eher melancholische Grundstimmung, aus der der Zuh\u00f6rer mit dem quicklebendigen rockigen \u201eRolling On The Underground\u201c mit leichten Southern-Einschl\u00e4gen, aber schnell herausgerissen wird. \u201eBig Old Smoke\u201c, mit pr\u00e4gnantem Gitarren- und Keyboardsspiel, wird im leichten Rock&#8217;n&#8217;Roll-Stil angeschlossen.<\/p>\n<p>Das balladesk vertr\u00e4umte \u201eSit Round The Table\u201c offeriert, dass\u00a0Jawbone auch gef\u00fchlvolle\u00a0Lieder hinlegen k\u00f6nnen. Ein Lied voller Harmonie, zum Tr\u00e4umen einladend.<\/p>\n<p>Bei \u201eTwo Billion Heartbeats\u201c steht der harmonische Duettgesang von Millner und Bonfanti meist im Vordergrund, ehe zum Ende hin, die Instrumente, die zun\u00e4chst ganz dezent im Hintergrund stehen, an Lautst\u00e4rke gewinnen und so dem Sound ein gro\u00dfes Volumen verleihen.\u00a0 Mit \u201eThe Years Used To Mean So Much\u201c ist es wie in so manchen guten Kneipen. Den Rausschmei\u00dfer gibt ein Schmusesong.<\/p>\n<p>Jawbone ist es mit ihrer ersten Platte schon gelungen, ein sehr hohes Level im Stile der Bands zu erreichen, die sie musikalisch beeinflusst haben. Ein Album auf dem man die Spielfreude der Band regelrecht sp\u00fcren kann, und das die Country-, Southern und Bluesrock regelrecht miteinander verschmelzen l\u00e4sst. Es ist bestens produziert, sodass alle Instrumente gut akzentuiert abgebildet werden.<\/p>\n<p>Ein Highlight sind auch die gesanglichen F\u00e4higkeiten der beiden Vokalisten, sowie das abwechslungsreiche Songwriting. Von Jawbone wird man nach diesem Erstling noch einiges erwarten k\u00f6nnen und nach dem Geh\u00f6rten ist es nicht verwunderlich, dass sie als Begleitband beim Anfangs erw\u00e4hnten Konzert wirken durften. Somit absolute Kaufempfehlung f\u00fcr eine Platte, bei der es einfach Spa\u00df macht, zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Wen es interessiert, die Songs live zu h\u00f6ren, dem sei geraten Jawbone auf einem der Konzerte im April zu besuchen. Der Slogan auf der Webseite \u201eJoin Us On The Road! &#8211; We promise to send stuff we think you&#8217;ll like!\u201c verspricht auf jedem Fall einiges!<\/p>\n<p>Musiker:<br \/>\nPaddy Millner \u2013 Keyboards, vocals<br \/>\nMarcus Bonfanti \u2013 Guitar, vocals<br \/>\nRex Horan \u2013 Bass<br \/>\nEvan Jenkins \u2013 Drums<\/p>\n<p>Tour Dates:<br \/>\n14.04.19 M\u00fcnchen, Feierwerk\/Kranhalle<br \/>\n15.04.19 Frankfurt\/Main, Nachtleben<br \/>\n16.04.19 K\u00f6ln, Luxor<br \/>\n17.04.19 Hamburg, Headcrash<br \/>\n18.04.19 Berlin, Musik &amp; Frieden<\/p>\n<p>Tlc Music (2019)<br \/>\nStil: Rock<\/p>\n<p>Tracks:<br \/>\n01. Leave No Traces<br \/>\n02. Get What You Deserve<br \/>\n03. When Your Gun Is Loaded<br \/>\n04. Family Man<br \/>\n05. Bet On Yesterday<br \/>\n06. Rolling On The Underground<br \/>\n07. Big Old Smoke<br \/>\n08. Sit Round The Table<br \/>\n09. Two Billion Heartbeats<br \/>\n10. The Years Used To Mean So Much<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jawboneband\/\">Jawbone<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jawboneband\/\">Jawbone bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/oktoberpromotion.com\/\">Oktober Promotion<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Gernot Mangold Die aus London kommende Formation Jawbone bringt mit dem gleichnamigen Album ihren Erstling auf den Markt. 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