{"id":33279,"date":"2019-04-08T18:39:59","date_gmt":"2019-04-08T16:39:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=33279"},"modified":"2019-04-10T18:16:09","modified_gmt":"2019-04-10T16:16:09","slug":"paul-raymond-project-high-definition-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/04\/08\/paul-raymond-project-high-definition-cd-review\/","title":{"rendered":"Paul Raymond Project \u2013 High Definition &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-33292\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/PRP_300.jpg\" alt=\"PRP_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/PRP_300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/PRP_300-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/PRP_300-109x109.jpg 109w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/PRP_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Gernot Mangold<\/p>\n<p>Mit \u201eHigh Definition\u201c ver\u00f6ffentlichte Paul Raymond mittlerweile das siebte Album seines Projektes, das er neben seiner Arbeit bei <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=UFO\">UFO<\/a> betreibt. Im Inlay des Booklets beschreibt Raymond, dass es in der Rockmusik \u00fcber die Jahre immer wieder Coversongs gab, die als solches, oft auch durch ein abweichendes Arrangement, sogar bekannter wurden, als das eigentliche Original.<\/p>\n<p>Raymond hofft, dass es ihm gelungen ist, diese, von ihm ausgew\u00e4hlten, zum Teil sehr alten Lieder, in einem neuen Geist wieder aufleben zu lassen, sodass sie nicht in Vergessenheit geraten. Neben dem H\u00f6ren der Tracks ist es interessant zu erfahren, welchen Bezug Raymond zu ihnen und den damaligen Interpreten hat, und wie sie ihn selbst in seinem k\u00fcnstlerischen Schaffen beeinflusst hatten.<\/p>\n<p>Es ist ihm gelungen, die St\u00fccke sowohl in ein bluesiges Gewand einzupacken (Raymond spielte vor seiner Zeit bei UFO ja einige Jahre bei der heute noch bestehenden englischen Blues Rock-Band <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Savoy+Brown\">Savoy Brown<\/a>), als auch melodische Hard Rock-Elemente einzubringen.<\/p>\n<p>Da die Songs verschiedenste Urspr\u00fcnge haben, ist \u201eHigh Definition\u201c ein sehr abwechslungsreiches Album geworden. Raymond versteht es, seine pr\u00e4ferierten St\u00fccke &#8211; man h\u00e4tte die meisten in den Achtzigern schon als Oldies bezeichnet -wie der Titel es schon aussagt, auch dank der heutigen technischen M\u00f6glichkeiten, in einer Klarheit, eben &#8218;High Definition&#8216;, ohne L\u00e4ngen, aber mit einigen positiven \u00dcberraschungen, zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Auf jeden Track einzeln einzugehen, w\u00fcrde absolut den Rahmen sprengen, deshalb hier ein Querschnitt meiner pers\u00f6nlichen Favoriten:<br \/>\nGanz stark die Version des Small Faces-Songs \u201eAfterglow\u201c von 1969, in der Paul, der fast alle Instrumente einspielte und auch stimmlich brilliert. Steve Marriott, der den Song schrieb, war f\u00fcr den damals jungen Paul Raymond sowohl von der Frisur, wie auch musikalisch, ein gro\u00dfes Vorbild.<\/p>\n<p>Was er aus dem Ginger Rogers &amp; Fred Astaire Song \u201cLet&#8217;s Face The Music And Dance\u201c macht, ist schon atemberaubend. Die Filmschnulze (dies ist nicht despektierlich gemeint) aus dem Jahr 1936, l\u00e4sst er regelrecht hardrockend abheben. Interessant ist dabei das Intro, in dem in leicht abgewandelter Form der Anfang des Kiss-Klassikers \u201eI Was Made For Loving You\u201c eingebaut wurde.<\/p>\n<p>Aber Raymond\u00a0widmet sich auch einem englischen K\u00fcnstler, zu dessen Musik er in britischer Weise sagt, dass diese eigentlich nie seine \u201aCup of tea \u201a war. Mit \u201eThe Man Who Sold The World\u201c verneigt er sich dabei vor dem leider zu fr\u00fch verstorbenen David Bowie. Dem Bill Withers-Klassiker \u201eAin&#8217;t No Sunshine\u201c\u00a0haucht er in fast schon hymnischer Hard Rock-Manier neues Leben ein.<\/p>\n<p>Es gibt eine Band, der nachgesagt wird, dass man sie schon am ersten Akkord der Songs erkennt. Mit \u201eCold Hearted Man\u201c covert er AC\/DC und auch bei der Raymondschen Version ist der Bezug zu den Australiern unverkennbar. Gelungen ist hier die Unterlegung mit Keyboardkl\u00e4ngen, was ihn etwas sanfter, aber immer noch durch aus hard rockend daherkommen l\u00e4sst. Gewagt, aber gekonnt, wurde der Willie Dixon-Evergreen \u201eWang Dang Dong\u201c, leicht an Bad Company erinnernd, umgesetzt.<\/p>\n<p>Fazit: \u201eHigh Definition\u201c ist ein Album, welches bei Fans alter englischer Bands, aber auch Blues-affinen Musikliebhabern gefallen wird. Dabei darf aber eine H\u00e4rte wie bei UFO nicht erwartet werden. \u00dcberraschend sind neben den instrumentalen St\u00e4rken Raymonds, auch seine gesanglichen Qualit\u00e4ten, mal rauchig wie Rod Stewart, aber auch sehr klar, wie beim jungen David Bowie. Ein Kompliment an Raymond daf\u00fcr, zum Teil l\u00e4ngst vergessene Nummern wieder in Erinnerung zu bringen und in einer Form aufzulegen, die fast schon als zeitlos zu bezeichnen ist.<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2019)<br \/>\nStil: Rock<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>\n01. I Wanna Be There<br \/>\n02. Afterglow<br \/>\n03. The Price Of Love<br \/>\n04. Let`s Face The Music And Dance<br \/>\n05. The Man Who Sold The World<br \/>\n06. Ain&#8217;t No Sunshine<br \/>\n07. Heart Full Of Soul<br \/>\n08. Heartbreak Hotel<br \/>\n09. Cold Hearted Man<br \/>\n10. Tired Of Waiting For You<br \/>\n11. My Funny Valentine<br \/>\n12. Wang Dang Doodle<br \/>\n13. Every Little Bit Hurts<\/p>\n<p><a href=\" https:\/\/www.PaulRaymondMusic.com\/\">Paul Raymond Project<\/a><br \/>\n<a href=\" https:\/\/www.facebook.com\/PaulRaymondProject\">Paul Raymond Project bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Gernot Mangold Mit \u201eHigh Definition\u201c ver\u00f6ffentlichte Paul Raymond mittlerweile das siebte Album seines Projektes, das er neben seiner Arbeit bei UFO betreibt. 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