{"id":32220,"date":"2019-03-08T15:12:58","date_gmt":"2019-03-08T14:12:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=32220"},"modified":"2019-03-08T15:26:13","modified_gmt":"2019-03-08T14:26:13","slug":"bet-williams-band-06-03-2019-der-club-heiligenhaus-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/03\/08\/bet-williams-band-06-03-2019-der-club-heiligenhaus-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Bet Williams Band \u2013 06.03.2019, Der Club, Heiligenhaus \u2013 Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-32223 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/BW_haupt.jpg\" alt=\"BW_haupt\" width=\"799\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/BW_haupt.jpg 799w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/BW_haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/BW_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px\" \/><\/p>\n<p>An dem Club in Heiligenhaus bin ich schon etliche Male vorbeigekommen, ohne dass ich ihn wirklich wahrgenommen hatte. Erst als ich letztes Jahr f\u00fcr SoS im Internet recherchierte, sah ich, dass <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Patricia+Vonne\">Patricia Vonne<\/a> dort auftrat. Seitdem ist Der Club auf meinem Radar. Als sich nun Bet Williams mit Band ank\u00fcndigte, bat ich um Akkreditierung. Diese erfolgte durch das Kulturb\u00fcro der Stadt Heiligenhaus prompt und problemlos. Daf\u00fcr sei ein herzlicher Dank vorweggeschickt!<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr erlebte ich bereits eine <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/06\/07\/bet-williams-05-06-2018-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/\">Solovorstellung<\/a> von Bet Williams in der Krefelder Kulturrampe, bei dem die sympathische S\u00e4ngerin mit ihrer stimmlichen Bandbreite begeisterte. Ich war gespannt, wie der Gesang mit Bandbegleitung zur Geltung kommt. Um es kurz zu machen: Auch in diesem Setting \u00fcberzeugte die Stimmvarianz von Williams auf ganzer Linie.<\/p>\n<p>Da waren tiefe und kraftvolle T\u00f6ne bei dem noch unver\u00f6ffentlichten \u201eBlue Woman\u201c oder helle, filigrane und glasklare bei einem getragenen armenischen Volksst\u00fcck. W\u00e4hrend der anderen Songs, die sich zwischen progressivem Folk und Blues bewegen, nutzte die S\u00e4ngerin ihre Range ebenfalls souver\u00e4n.<\/p>\n<p>Nach dem Einstieg mit \u201eEngine #9\u201c folgte direkt \u201eWe Geography\u201c \u2013 einer meiner Favoriten aus ihrem Repertoire. Im ersten Set spielte die Band neben \u201eLove Comes Knockin\u2018\u201c und \u201eSuper Summer\u201c von der letzten Studioplatte auch die noch unver\u00f6ffentlichten St\u00fccke \u201eGreen Gras\u201c und \u201eEl Dorado\u201c. Diese werden wohl ebenso wie \u201eMiracle Tonight\u201c auf der neuen CD zu finden sein, die Williams f\u00fcr den Herbst ank\u00fcndigte.<\/p>\n<p>Nach den ersten 45 Minuten gab es eine ausgedehnte Pause, f\u00fcr die sich Williams entschuldigte. Sie hatte sich in Gespr\u00e4chen mit den G\u00e4sten verquatscht. Gef\u00fcllt wurde die Unterbrechung mit einer CD-Verlosung, bei der ich wie im letzten Jahr leer ausging. Die knapp f\u00fcnfzig Besucher verk\u00fcrzten sich die Wartezeit zudem mit Snacks aus der K\u00fcche des Clubs. In dem bestuhlten und mit einigen Tischen versehenen Raum konnten die Leckereien dann auch bequem verzehrt werden.<\/p>\n<p>Nach der Pause lenkte der wummernde Bass von Marc Bronsten bei \u201eFalling Away\u201c die Aufmerksamkeit der Zuh\u00f6rer wieder auf die B\u00fchne. Bronsten gl\u00e4nzte in einigen St\u00fccken an seinem Instrument, so mit sch\u00f6nen L\u00e4ufen bei \u201eThe Maker\u201c. Williams interagierte w\u00e4hrend des Konzerts mit ihren beiden Mitstreitern auf unterhaltsame Weise, obwohl die einzelnen Bandmitglieder ziemlich weit auseinander positioniert waren. Schlagzeuger Kenny Martin strahlte dabei eine stoische Ruhe aus und lie\u00df sich auch von der spontanen Bandleaderin nicht irritieren, wenn diese von den geplanten Songs oder deren Reihenfolge abwich.<\/p>\n<p>Das stark performte \u201eWhat You Wanna Be\u201c, \u201eRose Tattoo\u201d und \u201eA Little Party\u201d finden sich im Backkatalog von Williams, live hatte ich sie aber noch nicht geh\u00f6rt. Die Setlist \u00fcberschnitt sich nur bei knapp der H\u00e4lfte der Titel mit der von ihrem letztj\u00e4hrigen Solo-Gig in der Rampe. Ein neues Highlight f\u00fcr mich war \u201eSpiritual Thing\u201c. Der Song mit Gospelanleihen entsch\u00e4digte f\u00fcr das fehlende \u201eOriental Drag\u201c, das mich seinerzeit faszinierte.<\/p>\n<p>Zum Abschluss griff Williams dann auf bew\u00e4hrtes Material zur\u00fcck. Das schwungvolle \u201eYeah Love\u201c beendete das zweite, einst\u00fcndige Hauptset. Bob Marleys \u201eRedemption Song\u201c war die erste Zugabe. Nach dieser sehr gef\u00fchlvoll vorgetragenen Ballade setzte die Bet Williams Band mit \u201eKilled My Man\u201c noch ein Ausrufezeichen in Richtung Rock, bevor sie die B\u00fchne verlie\u00df.<\/p>\n<p>Im zweiten Teil steigerte sich das Konzert nicht nur durch die Songauswahl. Williams bezog dort das Publikum st\u00e4rker ein, indem sie zum Schnipsen, Klatschen und Mitsingen animierte. Da sie ihre beiden Mitstreiter im R\u00fccken hatte, machte sie dies aber weniger als bei ihrem Soloauftritt.<\/p>\n<p>Mit Bandbegleitung erhalten Williams\u2018 Musik und Konzerte eine andere Facette, die ebenso lohnend ist. Allein auf ihre Stimme und Gitarre vertrauend, erzeugt Williams allerdings eine enorme Intensit\u00e4t, die schwer zu toppen ist.<\/p>\n<p>Das Publikum, das zum \u00fcberwiegenden Teil von au\u00dferhalb angereist war, konnte sich dennoch zufrieden auf den Heimweg machen. Es hatte eine charismatische, gut aufgelegte S\u00e4ngerin der Extraklasse in hervorragender Tonqualit\u00e4t erlebt. F\u00fcr diese bedankte sich Williams noch ausdr\u00fccklich bei Axel, der die Aussteuerung in dem niedrigen Raum vorbildlich bew\u00e4ltigte.<\/p>\n<p>Line-Up:<br \/>\nBet Williams (vocals, guitar)<br \/>\nMarc Bronsten (bgv, bass)<br \/>\nKenny Martin (bgv, drums)<\/p>\n<p>Bilder und Text: Michael Segets<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/epiphanyrecords.com\/bet-williams\/\">Bet Williams<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/bet.williams.14\">Bet Williams bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.derclubheiligenhaus.de\">Der Club Heiligenhaus<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An dem Club in Heiligenhaus bin ich schon etliche Male vorbeigekommen, ohne dass ich ihn wirklich wahrgenommen hatte. Erst als ich letztes Jahr f\u00fcr SoS im Internet recherchierte, sah ich, dass Patricia Vonne dort auftrat. Seitdem ist Der Club auf meinem Radar. Als sich nun Bet Williams mit Band ank\u00fcndigte, bat ich um Akkreditierung. 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