{"id":31839,"date":"2019-02-25T08:16:08","date_gmt":"2019-02-25T07:16:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=31839"},"modified":"2019-02-25T08:21:06","modified_gmt":"2019-02-25T07:21:06","slug":"ryan-mcgarvey-heavy-hearted-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/02\/25\/ryan-mcgarvey-heavy-hearted-cd-review\/","title":{"rendered":"Ryan McGarvey &#8211; Heavy Hearted &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-31843\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/RMG_300.jpg\" alt=\"RMG_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/RMG_300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/RMG_300-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/RMG_300-109x109.jpg 109w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/RMG_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Gernot Mangold<\/p>\n<p>Mit &#8222;Heavy Hearted&#8220; legt der 33-j\u00e4hrige Ausnahmegitarrist Ryan McGarvey nach dem 2014 erschienenen &#8222;The Road Chosen&#8220; nun sein viertes Studiualbum nach. In der zwischenzeit wurde ein feines <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/10\/21\/ryan-mcgarvey-live-at-swinghouse-cd-review\/\">Live-Werk<\/a> eingeschoben, was das Warten auf neuen Stoff ein wenig verk\u00fcrzte.<\/p>\n<p>Nun gelingt McGarvey mit &#8222;Heavy Hearted&#8220; ein w\u00fcrdiger\u00a0Nachfolger. Im Line-up vertraut der aus Albuquerque, New Mexico, stammende Musiker den Instrumentalisten, die ihn vornehmlich in den letzten\u00a0zwei Jahren begleiteten.<\/p>\n<p>Miles Logan Nix schwingt, wie schon auf allen\u00a0Vorg\u00e4ngern, die Drumsticks und am Bass gl\u00e4nzt\u00a0mit Carmine Rojas, ein echter Schwerkar\u00e4ter, der schon f\u00fcr Musiker wie David Bowie, Tina Turner, Rod Stewart oder im Bereich des Blues, Joe Bonamassa, t\u00e4tig war. Verst\u00e4rkt wir das bew\u00e4hrte Trio im Studio von Brant Leeper am Piano.<\/p>\n<p>Nach dem knapp einmin\u00fctige Intro &#8222;Prelude&#8220;, einem leicht esoterisch klingenden ruhigen Instrumental, wird man dann vom folgenden &#8222;Feelin&#8216; Like I Do&#8220; j\u00e4h aus dem Lehnstuhl gerissen. Wie aus dem Nichts weckt die treibende Gitarre, zu Beginn hinterlegt mit Keyboardkl\u00e4ngen, den Zuh\u00f6rer.<\/p>\n<p>Nix und Rojas sorgen mit zum Teil stampfenden Spiel daf\u00fcr, dass eine harte Bluesnummer im Stile eines Stevie Ray Vaughan, direkt die Me\u00dflatte f\u00fcr das gesamte Album hochlegt. Im Vergleich zu den \u00e4lteren Platten macht McGarvey auch gesanglich einen sehr gereiften Eindruck, \u00fcber die Qualit\u00e4t\u00a0seines Gitarrenspiels brauchen im Prinzip keine Worte verloren werden, Extraklasse, was er immer wieder, auch in den Folgest\u00fccken, in starken und variablen Soli, von rasant bis ruhig getragen, beweist.<\/p>\n<p>Auch das Mitwirken des Tastenspielers Brant Leeper\u00a0entpuppt sich als sehr positiv, da den Songs so noch eine gr\u00f6\u00dfere F\u00fclle gegeben wird. Mit &#8222;Bright Side Of The Dirt&#8220; geht es im Sinne des harten Blues weiter, w\u00e4hrend\u00a0Ryan bei &#8222;I Shoulda Known Better&#8220; auch den Old Stile Blues perfekt beherrscht.<\/p>\n<p>Bei &#8222;Break My Heart&#8220; besinnt sich der junge Amerikaner wieder auf seine h\u00e4rtere Gangart, welche ihn auch von vielen Bluesmusikern sehr positiv abgrenzt. Mit &#8222;Houston&#8220; baut McGarvey ein Instrumental ein, in dem er, rhythmisch unterst\u00fctzt von seiner Band, praktisch ein vier-min\u00fctiges, facettenreiches bluesiges Solo hinlegt.<\/p>\n<p>Im countryumwehten &#8222;Six Feet In The Ground&#8220;\u00a0gelingt es\u00a0McGarvey, Blues und Country zu verkn\u00fcpfen. &#8222;Ain&#8217;t Enough Whiskey&#8220;, eine fast schon sentimental klingende Bluesnummer mit\u00a0dezent sph\u00e4rischem Gitarrenspiel, welches ein wenig in Richtung Gary Moore geht, beeindruckt durch gef\u00fchlvolles Songwriting. Dieser fast schon episch daherkommende\u00a0Track f\u00fchlt sich ein wenig an wie die Hymne der Platte.<\/p>\n<p>Bei &#8222;Walk In The Rain&#8220; ist es mit der Ruhe vorbei. Eine\u00a0satte Bluesnummer mit zum Teil Soli in Hard Rock-Manier. Auch das folgende &#8222;Surrender&#8220; ist trotz eher ruhigen Gesangs ein rockender Song, der mit einer unglaublichen Sounddichte imponiert.<\/p>\n<p>&#8222;Who Would&#8217;ve Thought&#8220;, eine sch\u00f6ne Ballade, wird nat\u00fcrlich, sonst w\u00e4re es nicht McGarvey-like, mit einem ausladenden, zum Teil\u00a0heftigen Solo beendet. Was aber besonders beeindruckt, ist der Einstieg in den Song, wo der Protagonist die ersten Riffs einer der sch\u00f6nsten Balladen,\u00a0die ich kenne, das legend\u00e4re &#8222;Love Hurts&#8220; von Nazareth, in einer anderen Tonlage nutzt, um einen Spannungsbogen f\u00fcr den\u00a0Track zu erreichen.<\/p>\n<p>Das instrumentale &#8222;Conclusion&#8220; schlie\u00dft im Stile des Intros, eine ganz starke Paltte ab, in der\u00a0Ryan seine ganze Spielkunst\u00a0auff\u00e4hrt und von absoluten Ausnahmemusikern unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n<p>Was soll als Fazit gesagt werden? Absolute Kaufempfehlung der Platte und der Besuch eines der vermutlich im Fr\u00fchjahr anstehenden Konzerte. Wenn man diese Platte, aber auch die alten Scheiben h\u00f6rt, ist es nicht erstaunlich, dass McGarvey an der &#8218;Keeping The Blues Alive At Sea&#8216;- Tour teilnimmt und er das Boot mit Musikern wie <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Joe+Bonamassa\">Joe Bonamassa<\/a>, Peter Frampton, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Joanne+Shaw+Taylor\">Joanne Shaw Taylor<\/a>, aber auch aufstrebenden K\u00fcnstlern wie <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=King+King\">King King<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Robert+Jon+%26+The+Wreck\">Robert Jon\u00a0&amp; The Wreck <\/a>teilt.<\/p>\n<p>McGarveys Auftritt\u00a0wird mit Sicherheit eines der Highlights dort sein und ich kann mir gut vorstellen, wie bei einem\u00a0seiner Klassiker, dem phantastischen &#8222;Mystic Dream&#8220;, die Sonne Ende August im Mittelmeer versinkt. &#8222;Heavy Hearted&#8220; entpuppt sich als weiterer Meilenstein in der Blueskarriere Ryan McGarveys.<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2018)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Blues Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Prelude<br \/>\n02. Feelin&#8216; Like I Do<br \/>\n03. Right Side Of The Dirt<br \/>\n04. I Shoulda Known Better<br \/>\n05. Break My Heart<br \/>\n06. Houston<br \/>\n07. Six Feet In The Ground<br \/>\n08. Ain&#8217;t Enough Whiskey<br \/>\n09. A Walk in the Rain<br \/>\n10. Surrender<br \/>\n11. Who Would&#8217;ve Thought<br \/>\n12. Conclusion<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ryanmcgarvey.com\/\">Ryan McGarvey<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/https:\/\/www.facebook.com\/OfficialRyanMcGarvey\/\">Ryan McGarvey bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.doublekbooking.com\">Double K Booking<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Gernot Mangold Mit &#8222;Heavy Hearted&#8220; legt der 33-j\u00e4hrige Ausnahmegitarrist Ryan McGarvey nach dem 2014 erschienenen &#8222;The Road Chosen&#8220; nun sein viertes Studiualbum nach. In der zwischenzeit wurde ein feines Live-Werk eingeschoben, was das Warten auf neuen Stoff ein wenig verk\u00fcrzte. 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