{"id":31830,"date":"2019-02-26T16:12:27","date_gmt":"2019-02-26T15:12:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=31830"},"modified":"2021-05-09T10:44:18","modified_gmt":"2021-05-09T08:44:18","slug":"rozedale-23-02-2019-blue-notez-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/02\/26\/rozedale-23-02-2019-blue-notez-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Rozedale \u2013  23.02.2019, Blue Notez, Dortmund  \u2013 Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-31934 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/RD_haupt.jpg\" alt=\"RD_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/RD_haupt.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/RD_haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/RD_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Nachdem Rozedale am Vortag in K\u00f6ln im Deutschlandfunk einige Songs f\u00fcr den Radiosender live eingespielt hatten, ging es an einem fr\u00fchlingshaften Samstagabend nach Dortmund, um sich im hiesigen Blue Notez Club, den meist bluesbegeisterten Fans zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Im Gep\u00e4ck hatten sie neben dem im Herbst 2018 erschienen Albums \u201eWide Awake\u201c auch ihren Erstling \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/05\/25\/rosedale-long-way-to-go-cd-review\/\">Long Way To Go<\/a>\u201c, der 2017 erschienen war. Kurz nach 20:00 Uhr betrat die Band um die jungen Fronter Amandyn Roses, als stimmgewaltige S\u00e4ngerin, aber auch Entertainerin und Charlie Fabert, einen wahren Hexer an der Gitarre, die B\u00fchne des recht gut besuchten Clubs. Wenn man bedenkt, dass die Band, abgesehen von einem Festival in Weert, hier erstmals als Newcomer in der Region auftrat, ist das schon erfreulich.<\/p>\n<p>Schon beim Betreten der B\u00fchne genossen sie sichtlich den Applaus der Besucher zur Begr\u00fc\u00dfung. Dieser sollte sich dann in den zwei, je etwa einst\u00fcndigen Sets des Abends, in enthusiastische Ausma\u00dfe steigern. Die f\u00fcnf Musiker pr\u00e4sentierten den Fans dabei eine bunte Mischung ihrer beiden Platten, gespickt mit einigen stark interpretierten Coversongs.<\/p>\n<p>Mit \u201eRacing At The Wheel\u201c, \u201eSmoking Gun\u201c und \u201e Fireplace\u201c widmeten Sie den Beginn der Show dem neuen Album und es gelang fast von Beginn an, das Publikum zu begeistern und zum Mitklatschen und Mitsingen von Textpassagen zu animieren.<\/p>\n<p>Sie spielten die Bluessongs in einem zum Teil rockigen als auch souligen Gewand, wobei Fabert seine Gitarre phasenweise zweistimmig bespielte und mit tollen Soli in verschiedenen Tempi begeisterte. Ihm war dabei zu jedem Zeitpunkt anzumerken, mit welcher Freude er sich fast in Extase spielte. Auch Roses spielte zu Teil divenartig mit dem Publikum, wobei das nicht negativ gemeint ist.<\/p>\n<p>Sie stellte einen tollen Kontakt zu den Fans her, und man merkte ihr und der Band an, wie sie die Stimmung im Blue Notez sprichw\u00f6rtlich in sich aufsaugten.<\/p>\n<p>Mit \u201eNutbusch City Limits\u201c von Ike und Tina Turner legten sie das erste Cover in einer ganz eigenen bluesigen Interpretation nach; gewagt aber gelungen, was auch am Applaus der Audienz erkennbar war. Weiter ging es mit einem Griff in den Erstling \u201eLong Way To Go\u201c und die Band zauberte \u201eSoul Posession\u201c und \u201eBad News\u201c auf die Bretter des Blue Notez.<\/p>\n<p>Nach dem \u201aNeuling\u2018 \u201cThe Sun Won\u2018t Rise Today\u201c verlie\u00dfen alle, bis auf die beiden Fronter die anderen die B\u00fchne und es wurde eine gef\u00fchlvolle Version des Gil Scott Heron Klassikers \u201eI\u2018ll Take Care Of You\u201c vorgetragen. Im roten Licht der B\u00fchne pr\u00e4sentierten die beiden den Song mit ganz ruhig integrierten Passagen, in denen man die sprichw\u00f6rtliche Stecknadel im Heuhaufen h\u00e4tte fallen h\u00f6ren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Hier auch ein Kompliment an das Publikum, welches ein feines Gesp\u00fcr hatte, wann der Zeitpunkt f\u00fcr lauten Applaus und wann der f\u00fcr eine fast ehrf\u00fcrchtige Ruhe gegeben war. Nach diesem emotionalen Highlight schickte Charlie Fabert die Besucher in eine Pause, um sich an der Theke des Clubs noch einmal f\u00fcrs zweite Set zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Diese Pause nutzte der Lichttechniker des Clubs, um schnell zwei defekte Fronscheinwerfer auszutauschen, sodass die eh schon recht gut ausgeleuchtete B\u00fchne in einem noch besseren Licht stand. Hier schon einmal ein Kompliment an den wirklich guten und differenzierten Sound und die sch\u00f6nen Lichteffekte, zu denen auch die metallenen Traumf\u00e4nger der Band sorgten, die das Hintergrundbild, f\u00fcr ein traumhaftes Konzert darstellten.<\/p>\n<p>Mit dem Titelsong von \u201eLong Way To Go\u201c ging es dann in die zweite H\u00e4lfte des Gigs. Nach dem rockenden \u201eDrifting\u201c folgte der Eddie King-Klassiker \u201cHideaway\u201c mit einer langen instrumentalen Phase, in der alle ihr K\u00f6nnen als Solisten beweisen konnten. \u00dcberhaupt muss gesagt werden, dass die drei Musiker die leicht im Hintergrund standen, einen erheblichen Anteil am Gelingen des Konzerts hatten. S\u00e9raphin Palmeri gl\u00e4nzte an den Keyboards. Mal erzeugte er Klangteppiche mal legte er furiose Soli ein.<\/p>\n<p>Denis Palatin an den Drums bewies, dass er ein K\u00f6nner seines Faches ist und neben Speed auch die gef\u00fchlvollen Einlagen beherrscht. Im zweiten Part konnte er auch mit einem furiosen Solo gl\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Pili Tempo beackerte seinen Bass stoisch, meist im Hintergrund stehend, absolut souver\u00e4n und hatte seinen gro\u00dfen Auftritt im Intro von \u201cWhen Evil Sets Its Sights On You\u201c, das er \u00fcber etwa eine Minute stark einleitete und Besucher hinter mir zu Aussagen, wie \u201cdas ist ganz gro\u00df\u201c hinriss.<\/p>\n<p>Stark und Gef\u00fchlvoll war auch die Tracy Chapman-Nummer \u201eSorry\u201c, die Roses und Fabert zu zweit vortrugen. Eine \u201aExtended Version\u2018 von \u201eThe Kind Of Man\u201c beendete zun\u00e4chst den Hauptteil. Toller Gesang, klasse Soloeinlagen aller Musiker und ein Gitarrensolo von Fabert, welches sich \u00fcber Minuten hinzog versetzten das Publikum in fast ungl\u00e4ubiges Staunen.<\/p>\n<p>Als Zugabe legten die F\u00fcnf noch \u201eGo Your Mojo Working\u201c von Muddy Waters nach. Nach Endes des Konzertes dauerte es aber noch einige Zeit, bis das Blue Notez sich leerte. Gef\u00fchlt jeder zweite der Besucher begab sich an den Merchandising-Stand, an dem Managerin Florence Miller alle H\u00e4nde voll zu tun hatte, um die Besucher mit CDs zu versorgen, die dann auch direkt von den K\u00fcnstlern signiert wurden. Dabei nahmen sie sich auch Zeit f\u00fcr einen kurzen Plausch und f\u00fcr das eine oder andere Fanfoto.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend noch ein Dank an alle Beteiligten f\u00fcr einen tollen Abend, an dem Rozedale eine starke Werbung in eigener Sache betrieb. Mit Sicherheit wird es nicht ihre letzte Pr\u00e4senz in Dortmund gewesen sein und vermutlich wird jeder der Anwesenden beim n\u00e4chsten Mal mindestens einen zus\u00e4tzlichen Besucher ins Schlepptau nehmen.<\/p>\n<p><strong>Line Up:<\/strong><br \/>\nAmandyn Roses : Lead vocals<br \/>\nCharlie Fabert : Guitars<br \/>\nS\u00e9raphin Palmeri : Keyboards<br \/>\nDenis Palatin : Drums<br \/>\nPili Tempo : Bass<\/p>\n<p>Text und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.rozedale.com\">Rozedale<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/rozedaleband\/\">Rozedale bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.blue-notez.com\">Blue Notez Dortmund<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem Rozedale am Vortag in K\u00f6ln im Deutschlandfunk einige Songs f\u00fcr den Radiosender live eingespielt hatten, ging es an einem fr\u00fchlingshaften Samstagabend nach Dortmund, um sich im hiesigen Blue Notez Club, den meist bluesbegeisterten Fans zu pr\u00e4sentieren. 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