{"id":3091,"date":"2015-12-14T00:36:00","date_gmt":"2015-12-13T23:36:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=3091"},"modified":"2015-12-14T12:25:40","modified_gmt":"2015-12-14T11:25:40","slug":"various-artists-hot-new-country-music-1-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/various-artists-hot-new-country-music-1-cd-review\/","title":{"rendered":"Various Artists &#8211; Hot &#038; New Country Music #1 &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Hot.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3142\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Hot.jpg\" alt=\"Hot\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Hot.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Hot-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Hot-210x210.jpg 210w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Hot-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sch\u00f6n, dass die Musikindustrie mittlerweile auch in unseren Gefilden begriffen hat, dass (New) Countrymusik von heute (in Amerika absolut popul\u00e4r) hierzulande \u00fcber Johnny Cash, <span style=\"color: #ff0000;\">Willie Nelson<\/span> und Truck Stop hinaus l\u00e4ngst sein Mauerbl\u00fcmchendasein abgelegt hat und deren Interpreten mit ihren Tontr\u00e4gern weitaus mehr zu bieten haben, als das bisherige W\u00fchltischniveau.<\/p>\n<p>Meine Wenigkeit k\u00e4mpft ja schon seit Beginn seiner schreiberischen Aktivit\u00e4ten, sei es\u00a0f\u00fcr Sounds of South\u00a0oder in Kooperation mit B\u00e4rchen Records (einem auf Nischen spezialisierten Mailorder, der auch schon seit Urzeiten den unkomplizierten, g\u00fcnstigen und schnellen Erwerb dieser Musik, unterst\u00fctzt durch fundierte Reviews, erm\u00f6glicht) f\u00fcr einen h\u00f6heren Bekanntheitsgrad. Ich war mit einer der ersten, der beispielsweise einem <span style=\"color: #ff0000;\">Keith Urban<\/span> (leider auf diesem Sampler noch nicht ber\u00fccksichtigt), als ihn noch kein Mensch wahr nahm und er seine heutige Ehefrau Nicole Kidman vermutlich nur aus der australischen BRAVO und in feuchten Tr\u00e4umen kannte, bereits in der Besprechung seines Deb\u00fcts punktgenau eine gro\u00dfe Karriere voraussagte.<\/p>\n<p>Mein Schl\u00fcsselerlebnisse in Sachen New Country waren \u00fcbrigens <span style=\"color: #ff0000;\">Mary Chapin Carpenters<\/span> Song &#8222;Shut Up And Kiss Me&#8220;, ein St\u00fcck, das ich mal im Radio h\u00f6rte und mich zu weiteren Recherchen in Sachen dieser Musik veranlasste sowie ein Konzert von <span style=\"color: #ff0000;\">Garth Brooks<\/span> mit der damals ebenfalls noch v\u00f6llig unbekannten Martina McBride (heute mittlerweile eine Grand Dame des Genres) als Support in der Dortmunder Westfalenhalle. Noch heute l\u00f6st die Erinnerung daran bei mir eine G\u00e4nsehaut aus, wenn ich mich nur an die zwanzig Minuten, am St\u00fcck w\u00e4hrende La Ola durchs Rund zur\u00fcckbesinne, bis der Entertainer endlich die B\u00fchne betrat und mit einer furiosen Unterhaltungs-Show (f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse) begeisterte, im Gegensatz zum Eintrittspreis, der sich f\u00fcr diese Zeit mit 85 DM in Freudenhaussph\u00e4ren bewegte (heute fast schon l\u00e4cherlich).<\/p>\n<p>Kommen wir zu diesem Sampler. Sony Music hat es in Verbindung mit CountryMusicNews.de (ein mit vielen Infos bespicktes Internet-Magazin, dessen Besuch als Genreliebhaber nat\u00fcrlich Pflicht ist) geschafft, s\u00e4mtliche rechtlichen H\u00fcrden (die es im Rahmen eines solchen Projektes zu \u00fcberbr\u00fccken gilt) zu meistern und hat wirklich eine durchaus gute und repr\u00e4sentative Auswahl an Interpreten und Songs auf diesen (ersten) Silberling dieser Art (weitere sollen folgen) gepackt. Ich selbst besitze von f\u00fcnfzehn der hier zwanzig vertretenden K\u00fcnstler CDs und kann mir von daher sicherlich eine ganz gute Beurteilung erlauben.<\/p>\n<p>Beim Auftakt-Sampler wurde sich wirklich bem\u00fcht, das gesamte Spektrum dieser, vornehmlich in Nashville, beheimateten Sparte (die im Laufe der Zeit sehr viele unterschiedliche Stile mit eingeflochten bekommen hat) abzudecken und mit gro\u00dfen Namen wurde ebenfalls nicht gegeizt. So stehen die M\u00e4dels wie <span style=\"color: #ff0000;\">Taylor Swift<\/span>, <span style=\"color: #ff0000;\">Carrie Underwood<\/span> oder <span style=\"color: #ff0000;\">Kellie Pickler<\/span> (beide Letztgenannten waren Kandidaten bei American-Idol) f\u00fcr die poppigen Sachen, Alan Jackson f\u00fcr die Neotraditionalisten, <span style=\"color: #ff0000;\">Blake Shelton<\/span> im Duo mit <span style=\"color: #ff0000;\">Trace Adkins<\/span> und Craig Morgan zumindest auf diesem Teil f\u00fcr die Southern Rock-\/Redneck-kompatiblen Zutaten.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Billy Currington<\/span> (war mal in &#8222;Wetten, dass&#8230;?&#8220; mit <span style=\"color: #ff0000;\">Shania Twain<\/span>) und Josh Turner demonstrieren die Honkytonk-best\u00fcckte Variante, <span style=\"color: #ff0000;\">Jason Aldean<\/span>, Miranda Lambert und <span style=\"color: #ff0000;\">Jake Owen<\/span> repr\u00e4sentieren die &#8218;jungen Wilden&#8216; der Szene, <span style=\"color: #ff0000;\">Kevin Costner<\/span> und <span style=\"color: #ff0000;\">Tim McGraw<\/span> bringen Hollywood-Glanz und Superstardom (beide sowohl erfolgreiche Schauspieler wie Musiker) mit auf den Rundling. <span style=\"color: #ff0000;\">Jennifer Nettles<\/span> von <span style=\"color: #ff0000;\">Sugarland<\/span> mit ihrer grandiosen Southern-Twang-Stimme (hat in einem Duett sogar mal den guten <span style=\"color: #ff0000;\">Jon Bon Jovi<\/span> an die Wand gesungen) und <span style=\"color: #ff0000;\">Brad Paisley<\/span> mit seinem fingerfertigen Telecaster-Gitarrenspiel sorgen f\u00fcr die individuellen Glanzpunkte. <span style=\"color: #ff0000;\">John Rich<\/span> (Part von <span style=\"color: #ff0000;\">Big &amp; Rich<\/span>) \u00fcberzeugt mit sozialkritischem Text in seinem &#8222;Shuttin&#8216; Detroit Down&#8220;.<\/p>\n<p>Es gibt auch einige marginale Unp\u00e4sslichkeiten. <span style=\"color: #ff0000;\">Kenny Chesney<\/span> und Mac McAnally mit ihrem &#8222;Down The Road&#8220; befinden sich hier eher in Westcoast-Gefilden (es gibt im New Country allerdings auch einige Gruppen wie z.B. <span style=\"color: #ff0000;\">Restless Heart<\/span> oder <span style=\"color: #ff0000;\">Little Texas<\/span>, die verst\u00e4rkt mit Harmonieges\u00e4ngen arbeiten), der junge <span style=\"color: #ff0000;\">Jason Michael Carroll<\/span> bleibt mit seiner Nummer recht blass, Debbie Nunn ist mit ihrer Piepsstimme und ihrem christlichen Gesangsgefasel eher nervig und Cledus T. Judd mit seiner Tiger Woods-Persiflage eher im Klamaukbereich angesiedelt. Aber auch diese Tracks sind ein guter Beweis f\u00fcr die enorme Bandbreite dieses ehemals als recht verstaubt, einseitig und altbacken verschrienen Genres.<\/p>\n<p>Die meiste Musik im New Country-Genre wird in der Regel \u00fcbrigens von einem relativ \u00fcberschaubaren Studio-Instrumentalistenkreis (ein kleiner Auszug. Greg Morrow, Shannon Forrest, Chris McHugh, Tom Bukovac, Dann Huff, Brent Mason, Kenny Greenberg, Pat Buchanan, John Willis, Jimmy Johnson, Paul Franklin, Dan Dugmore, Glenn Worf, Mike Brignardello, Tony Harrell, Steve Nathan, Gordon Mote, Jonathan Yudkin, etc.) eingespielt (es wechseln halt nur die Interpreten beim Gesang), der daf\u00fcr an K\u00f6nnen seines Gleichen sucht und trotzdem keine Einbahnstra\u00dfen-Kost abliefert. Immer wieder grandios, was die teilweise aus ihren Spielger\u00e4ten rausholen. Auch die exzellenten Produzenten und guten Songwriter tragen in der Regel dann zu einen exklusiven Ergebnis bei.<\/p>\n<p>Zu bemerken ist, dass hier auf dieser Zusammenstellung im Gro\u00dfen und Ganzen Songs ber\u00fccksichtigt wurden, die auch in den amerikanischen Country-Charts (und auch dar\u00fcber hinaus) ein W\u00f6rtchen mitgeredet haben. Das Genre hat nat\u00fcrlich auch viele Interpreten zu bieten, die keine Major-Vertr\u00e4ge besitzen und ebenfalls tolle Musik machen und die nicht so im Rampenlicht stehen (vermutlich auch nie den Weg auf einen solchen Sampler finden werden), <span style=\"color: #ff0000;\">Brantley Gilbert<\/span> oder <span style=\"color: #ff0000;\">Gary Ray &amp; The Heartwells<\/span> seien mal als weitere Tipps angef\u00fchrt.\u00a0 Die und unz\u00e4hlige andere gilt es dann insbesondere zu entdecken, sofern man einmal durch die Arrivierten &#8218;Blut geleckt&#8216; hat.\u00a0Sounds of South\u00a0hat nat\u00fcrlich auch jede Menge an Besprechungen in dieser Hinsicht zu bieten, wenn man gerne st\u00f6bert!<\/p>\n<p>Zum Schluss bleibt zu hoffen, dass es Sony Music (und allen anderen Supportern) mit diesem (und den weiteren geplanten) &#8222;Hot &amp; New Country Music&#8220;-Sampler gelingt, als weiterer Katalysator und Multiplikator zu fungieren, um dieser tollen und sehr abwechslungsreichen Musik hier eine gr\u00f6\u00dfere Plattform zu bieten. Im beigef\u00fcgten Booklet sind zu jedem K\u00fcnstler noch Bilder und kurze Statements abgedruckt.<\/p>\n<p>Gerne d\u00fcrfen auch deutlich mehr New Country-Interpreten nach Deutschland zu Konzerten geholt werden (wenn m\u00f6glich auch zu etwas moderateren Preisen als es bei Kevin Costner vor kurzem beispielsweise der Fall war), wie man es im Four Corners Country-Club in Untermeitingen (bei Augsburg, f\u00fcr mich leider eine Weltreise) bereits mit Engagement und beachtenswertem Erfolg versucht (u.a. <span style=\"color: #ff0000;\">Lonestar<\/span>, Phil Vassar)! In diesem Sinne. &#8218;Keep it (New) Country!&#8216;<\/p>\n<p><strong>Sony Music (2010)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Love Story &#8211; Taylor Swift<br \/>\n02. It Happens &#8211; Sugarland<br \/>\n03. American Saturday Night &#8211; Brad Paisley<br \/>\n04. White Liar &#8211; Miranda Lambert<br \/>\n05. Let Me Be The One &#8211; Kevin Costner &amp; Modern West feat. Sara Beck<br \/>\n06. Hillbilly Bone &#8211; Blake Shelton feat. Trace Adkins<br \/>\n07. Bubbles &#8211; Debbie Nunn<br \/>\n08. It&#8217;s Just That Way &#8211; Alan Jackson<br \/>\n09. Temporary Home &#8211; Carrie Underwood<br \/>\n10. Shuttin&#8216; Detroit Down &#8211; John Rich<br \/>\n11. That&#8217;s How Country Boys Roll &#8211; Billy Currington<br \/>\n12. Down The Road &#8211; Kenny Chesney feat. Mac McAnally<br \/>\n13. Hurry Home &#8211; Jason Michael Carroll<br \/>\n14. Didn&#8217;t You Know How Much I Love You &#8211; Kellie Pickler<br \/>\n15. Bonfire &#8211; <span style=\"color: #ff0000;\">Craig Morgan<\/span><br \/>\n16. It&#8217;s A Business Doing Pleasure With You &#8211; Tim McGraw<br \/>\n17. Why Don&#8217;t We Just Dance &#8211; Josh Turner<br \/>\n18. Don&#8217;t Think I Can&#8217;t Love You &#8211; Jake Owen<br \/>\n19. Tiger By The Tail (The Tale Of Tiger Woods) &#8211; Cledus T. Judd<br \/>\n20. The Truth &#8211; Jason Aldean<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sonymusic.de\">Sony Music<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.countrymusicnews.de\">Country Music News<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.promo-team.de\">Promoteam Schmitt &amp; Rauch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sch\u00f6n, dass die Musikindustrie mittlerweile auch in unseren Gefilden begriffen hat, dass (New) Countrymusik von heute (in Amerika absolut popul\u00e4r) hierzulande \u00fcber Johnny Cash, Willie Nelson und Truck Stop hinaus l\u00e4ngst sein Mauerbl\u00fcmchendasein abgelegt hat und deren Interpreten mit ihren Tontr\u00e4gern weitaus mehr zu bieten haben, als das bisherige W\u00fchltischniveau. 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