{"id":30646,"date":"2019-01-19T18:59:18","date_gmt":"2019-01-19T17:59:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=30646"},"modified":"2019-01-19T19:11:22","modified_gmt":"2019-01-19T18:11:22","slug":"vanesa-harbek-band-18-01-2019-blues-rhede-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2019\/01\/19\/vanesa-harbek-band-18-01-2019-blues-rhede-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Vanesa Harbek &#038; Band &#8211; 18.01.2019, blues, Rhede &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-30653 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Harbek-haupt.jpg\" alt=\"Harbek-haupt\" width=\"799\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Harbek-haupt.jpg 799w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Harbek-haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Harbek-haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px\" \/><\/p>\n<p>Es war bereits 21:20 als Andr\u00e9 Knoch seine G\u00e4ste zum ersten Konzert 2019 begr\u00fc\u00dfte. \u201eWir freuen uns heute auf die Bluesqueen aus Argentinien, unsere erste K\u00fcnstlerin aus S\u00fcdamerika\u201c, sagte er und \u00fcberlie\u00df der Band die B\u00fchne.<\/p>\n<p>Vanesa Harbek, in ihrem gewohnten B\u00fchnenoutfit mit Netzstr\u00fcmpfen und glitzernden Hotpants, legte sofort los mit \u201eHide Away\u201c von Freddy King, das stark nach der Version von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=John+Mayall\">John Mayalls<\/a> Bluesbreakers und <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eric+Clapton\">Eric Clapton<\/a> klang. Blues Rock mit heftigem Rhythmus und dicht am Original. Bedauerlich, dass sich noch nicht sehr viele G\u00e4ste eingefunden hatten, nur gut 30 Leute standen an den Tischen.<\/p>\n<p>Unbeeindruckt davon ging es mit einer starken Gitarre und dem \u201eRooster Blues\u201c von Lightnin\u2019 Slim weiter. Zu ihrer Besonderheit geh\u00f6rt auch der Gang durch das Publikum mit ihrer Gitarre. Mit einem \u201eGracias\u201c bedankte sie sich f\u00fcr jeden Applaus.<\/p>\n<p>Aber sie hatte nicht nur englische Bluesklassiker im Gep\u00e4ck. Mit \u201eVuelvo Al Sur\u201c spielte sie einen klassischen Tango aus ihrer Heimat im Bluesgewand. Als sie nach nur 35 Minuten eine Pause ank\u00fcndigte war das schon \u00fcberraschend fr\u00fch.<\/p>\n<p>Die Pause nutzte ich, um etwas mehr \u00fcber die K\u00fcnstlerin zu erfahren. Vanesa Harbek stammt aus Buenos Aires in Argentinien. Sie hat deutsche und jugoslawische Gro\u00dfeltern. Deshalb schickte ihr Vater sie auf eine deutsche Schule. Daher spricht sie recht gut deutsch.\u00a0im Alter von sechs Jahren\u00a0lernte sie Klavier spielen. Mit 12 h\u00f6rte sie das erste mal Eric Clapton und es war um sie geschehen.<\/p>\n<p>Jetzt wollte sie nur noch Blues auf der Gitarre spielen. Ihre Eltern unterst\u00fctzten das. Sp\u00e4ter studierte\u00a0Vanesa\u00a0Klassische Komposition. Ihre musikalischen Vorbilder sind neben\u00a0Mr. Slowhand auch\u00a0\u00a0Albert Collins, Freddy King und Randy Weston. Sie mag\u00a0Jazz und Tango und hat eine Vorliebe, diese drei Stilrichtungen zu mischen.\u00a0Mittlerweile lebt sie seit\u00a0zwei Jahren in Berlin und tourt mit ihrer Band durch Europa.<\/p>\n<p>Nach der Pause waren bekannte Klassiker mit dabei wie unter anderem \u201eThore Down\u201c (Freddy King), \u201eHit The Road Jack\u201c (Ray Charles) und \u201eOye Como Va\u201c von Santana. Im zweiten Teil hatte ihr Bassist Lukasz Gorczyca die Gelegenheit, bei\u00a0zwei l\u00e4ngeren Bass-Soli, sein K\u00f6nnen zu zeigen. Ihre Bandmitglieder gaben eine guten Rhythmus vor, blieben insgesamt aber etwas blass. Sp\u00e4ter gab es mit \u201cVanesca Tango\u201c noch ein eigenes Lied .<\/p>\n<p>Die Musik stammt vom Bassisten, der Text von Vanesa Harbek. Hier mischte sich gekonnt viel Tango mit etwas Blues. Leidenschaftlich vorgetragen mit vielen rollenden Rs und sehr intensiven Gitarren-Soli.<\/p>\n<p>Insgesamt ein sehr rockiger Abend mit einem leidenschaftlichen Rhythmus, dem sich niemand entziehen konnte. Rundherum wippten F\u00fc\u00dfe und K\u00f6pfe im Takt mit. Leider war auch dieser zweite Teil wieder nur 35 Minuten lang. Das ist doch sehr kurz. Nach der Zugabe verabschiedete sie sich mit \u201eMuchas gracias\u201c.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nVanesa Harbek (lead vocals, guitars)<br \/>\nLukasz Gorczyca (bass)<br \/>\nTomek Dominik (drums)<\/p>\n<p>Text und Bilder:\u00a0Martina Middeke<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.VanesaHarbek.com.ar\/\">Vanesa Harbek<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/vanesaharbekbluesband\/\">Vanesa Harbek bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.blues-rhede.de\">Blues Rhede<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war bereits 21:20 als Andr\u00e9 Knoch seine G\u00e4ste zum ersten Konzert 2019 begr\u00fc\u00dfte. \u201eWir freuen uns heute auf die Bluesqueen aus Argentinien, unsere erste K\u00fcnstlerin aus S\u00fcdamerika\u201c, sagte er und \u00fcberlie\u00df der Band die B\u00fchne. 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