{"id":2925,"date":"2015-12-14T02:57:00","date_gmt":"2015-12-14T01:57:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2925"},"modified":"2016-02-03T19:10:54","modified_gmt":"2016-02-03T18:10:54","slug":"sevenmoore-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/sevenmoore-same-cd-review\/","title":{"rendered":"SevenMoore &#8211; Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/sevenmoore.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2927\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/sevenmoore-300x298.jpg\" alt=\"sevenmoore\" width=\"300\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/sevenmoore-300x298.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/sevenmoore-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/sevenmoore-210x210.jpg 210w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/sevenmoore-60x60.jpg 60w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/sevenmoore.jpg 302w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Obwohl die Bandmitglieder von SevenMoore aus Spartanburg, South Carolina stammen, entschloss man sich das nahe gelegene St\u00e4dtchen Moore in den Bandnamen zu nehmen. Weshalb, wieso aber dann etwas sp\u00e4ter. Spartanburg, South Carolina, war da nicht was? Richtig, das ist doch die Heimatstadt der allseits bekannten <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Marshall+Tucker+Band\">Marshall Tucker Band<\/a><\/span>, die in den Siebziger-Jahren eines der gro\u00dfen Aush\u00e4ngeschilder des Southern Rocks darstellte. Wir erinnern uns an Capricorn Records, die Caldwell Brothers und Hits wie &#8222;Can&#8217;t You See&#8220;, Take The Highway&#8220;, &#8222;Heard It In A Love Song&#8220; oder &#8222;I&#8217;ll Be Loving You&#8220;, die sich in der Seele eines jeden S\u00fcdstaaten-Rock-Fans gebrandmarkt haben. Seit dem Tod von Tommy und Toy Caldwell existiert die Truppe zwar weiter, \u00fcbrig in der heutigen Besetzung ist allerdings nur noch S\u00e4nger Doug Gray. Der musikalische Stellenwert tendiert aber mittlerweile im Southern-Rock-Bereich in Richtung Bedeutungslosigkeit.<\/p>\n<p>Zwei Leute, die bei MTB zwar nicht unbedingt zu den ganz auff\u00e4lligen Erscheinungen z\u00e4hlten, aber dem Sound der Band auch immer wieder ihren Stempel aufdr\u00fcckten, waren Drummer Paul T. Riddle, sowie Fl\u00f6tist und Saxophonist Jerry Eubanks. Letztgenannter spielte nach dem Ausstieg beider in zwei Bands namens The Throbbers, in der neben Paul auch Rick Willis (lead vocals, guitars) t\u00e4tig war, und den Lippnikies, denen Mike Rogers (lead vocals, acoustic guitar) und Tim Clement (bass) angeh\u00f6rten.<\/p>\n<p>So ist dann auch der Bogen zu SevenMoore gespannt. Denn alle Musiker sind mittlerweile als SevenMoore zusammen vereint. Mit von der Partie noch Gitarrist Bobby Gaines (lead guitar) und Keyboarder Steve Keeter. Und damit w\u00e4ren wir wieder beim Namen. Die Band ist ein Septett, das Postfach, unter dem die Jungs in Moore ihre Korrespondenzen abholen, hat die Nummer Sieben, und inspiriert wurde man von einem Stra\u00dfenschild, als Paul und Jerry die Beerdigung von Ex-Allman\/Gov&#8217;t Mule Allen Woody besuchten, das die Aufschrift &#8222;Moore, 7 Miles&#8220; enthielt, und man sich spontan zur Fortsetzung einer musikalischen Zusammenarbeit entschloss.<\/p>\n<p>Allerdings ohne jeglichen kommerziellen Hintergedanken. So ist es auf ihren Gigs ohne Genehmigung erlaubt zu filmen oder auch aufzunehmen. Man wollte einfach nur Spa\u00df am Musizieren haben und freut sich \u00fcber jeden, der zur Verbreitung ihres Namens im positiven Sinn beitr\u00e4gt. Bei der jetzt erschienenen Deb\u00fct-CD legte man gro\u00dfen Wert darauf, das Werk in Eigenregie zu erstellen, man wollte von vorn herein kein Druck seitens irgendeiner Plattenfirma oder eines Management aufkommen lassen. Gut so.<\/p>\n<p>Man merkt es denn Songs auch einfach an. Hier wird unbek\u00fcmmert frei von der Seele weg gezaubert, radiotaugliche 3-Min\u00fcter, sucht man vergebens. Trotzdem leben die Lieder von herrlichen Melodien, traumhaftem, ja blindem Spielverst\u00e4ndnis der Beteiligten untereinander und ihrem individuellen instrumentellen K\u00f6nnen, dass zu Haufe, zum Teil jam-artig, zur Schau gestellt wird.<\/p>\n<p>Der Opener &#8222;Childhood&#8220; mit seinem Doobie Brothers-Flair, das dezent soulige &#8222;Smells Like Rain&#8220;, das zehn-min\u00fctige Instrumental &#8222;Barnyard&#8220; (als Gastmusiker mit dabei Piano-Legende Chuck Leavell und die Nashville-Asse Randy Kohrs, Dobro und Aubrey Haynie, Fiddle), der Slow-Blues &#8222;No Time&#8220; oder das auch \u00fcber neun Minuten w\u00e4hrende &#8222;Drop Your Rock &amp; Roll&#8220;, das unter dem Motto &#8218;Van Morrison meets Marshall Tucker Band&#8216; laufen k\u00f6nnte, sind nur ein paar Beispiele eines mit \u00fcber 73 Minuten voll bepackten Silberlings (Nimm Dir Zeit f\u00fcr gute Musik!), wie er mir schon lange nicht mehr unter gekommen ist.<\/p>\n<p>Glasklares Piano, tolle Akustikgitarren, zwei tolle S\u00e4nger, deren unterschiedliche Stimmen hervorragend den St\u00fccken angepasst wurde, Organ-Fills, Fl\u00f6ten-, Saxophon-Soli, die unter die Haut gehen, und Gitarrenriffs der Marke Toy Caldwell von einst und in eigenst\u00e4ndiger Ausf\u00fchrung, Dobro, Fiddle, pulsierende Bass-Linien, und Riddle-typisches kr\u00e4ftiges Schlagzeug, alles in H\u00fclle und F\u00fclle. Bei &#8222;Smells Like Rain&#8220; geht das abschlie\u00dfende Sax-Solo durch Mark und Bein, bei &#8222;Barnyard&#8220;, das ein wenig Erinnerungen an die &#8222;Highway Call&#8220; Zeit von Dickey Betts (damals noch Richard) aufkommen l\u00e4sst, schie\u00dft ein Getr\u00e4ller aus Jerries Querfl\u00f6te, wie wenn ein Rotkehlchen den kompletten Vogelpark eines Waldes zur Balz f\u00fcr sich gewinnen wollte, das anschlie\u00dfende grandiose E-Solo in Caldwellscher Manier treibt einem die Tr\u00e4nen in die Augen.<\/p>\n<p>Bevor ich mich jetzt noch in einen Rausch schreibe, kann ich nur jedem Freund niveauvoller Rock-Musik wirklich empfehlen, sich diese B\u00e4rchen-, \u00e4hm b\u00e4renstarke Scheibe zuzulegen. Ein geniales Deb\u00fct, gestandener Musiker, die hoffentlich noch weitere Register ihres K\u00f6nnens ziehen m\u00f6gen.<br \/>\nMarshall Tucker Band war gestern, die Zukunft hei\u00dft ohne Zweifel SevenMoore!<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2005)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Childhood<br \/>\n02. Smells Like Rain<br \/>\n03. Spring Street<br \/>\n04. Another Chance<br \/>\n05. Sunday Morning<br \/>\n06. Barnyard<br \/>\n07. No Time<br \/>\n08. Eight Days<br \/>\n09. 406 Whisnant St.<br \/>\n10. Touch<br \/>\n11. Drop Your Rock &amp; Roll<br \/>\n12. Childhood (Reprise)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl die Bandmitglieder von SevenMoore aus Spartanburg, South Carolina stammen, entschloss man sich das nahe gelegene St\u00e4dtchen Moore in den Bandnamen zu nehmen. Weshalb, wieso aber dann etwas sp\u00e4ter. Spartanburg, South Carolina, war da nicht was? Richtig, das ist doch die Heimatstadt der allseits bekannten Marshall Tucker Band, die in den Siebziger-Jahren eines der gro\u00dfen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/sevenmoore-same-cd-review\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">SevenMoore &#8211; Same &#8211; CD-Review<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[716,978,1033,1040,1047],"class_list":["post-2925","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-marshall-tucker-band","tag-sevenmoore","tag-south-carolin-a","tag-southern-rock","tag-spartanburg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2925","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2925"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2925\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7484,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2925\/revisions\/7484"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2925"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2925"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2925"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}