{"id":28133,"date":"2018-10-26T20:23:43","date_gmt":"2018-10-26T18:23:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=28133"},"modified":"2018-10-29T18:24:03","modified_gmt":"2018-10-29T17:24:03","slug":"robert-jon-the-wreck-25-10-2018-kulturrampe-krefeld-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/10\/26\/robert-jon-the-wreck-25-10-2018-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Robert Jon &#038; The Wreck, 25.10.2018, Kulturrampe, Krefeld &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-28408 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/RJ_haupt.jpg\" alt=\"RJ_haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/RJ_haupt.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/RJ_haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/RJ_haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Festwoche in Sounds Of South! Mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Hogjaw\">Hogjaw,<\/a> Robert Jon &amp; The Wreck und <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackberry+Smoke\">Blackberry Smoke<\/a> gibt es gleich drei f\u00fcr unser Magazin h\u00f6chst-relevante lupenreine Southern Rock-Acts innerhalb von\u00a0f\u00fcnf Tagen zu beleuchten, zwei davon in unserer geliebten Kulturrampe. Da geht dem Southern Rock-Fan nat\u00fcrlich das Herz auf.<\/p>\n<p>Den Anfang machten, wie bereits <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/10\/25\/hogjaw-23-10-2018-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/\">berichtet<\/a>, vor ausverkaufter H\u00fctte, die hart rockenden Hogjaw-Schie\u00dfgesellen, mit partieller \u00dcberraschungsunterst\u00fctzung von Robert Jon und seinen Wrecks. Die waren dann\u00a0als n\u00e4chste an der Reihe.<\/p>\n<p>Ich mache keinen Hehl daraus, dass die Kalifornier sich zu einer meiner Lieblingsbands gemausert haben und meiner Ansicht nach den etablierten (sich meist nur noch selbst covernden) Altgr\u00f6\u00dfen\u00a0der Zunft l\u00e4ngst den Rang abgelaufen haben.<\/p>\n<p>Diesmal war der besondere Reiz, wie der Verlust ihrer beiden Langzeitmitglieder Christopher Butcher und Dave Pelosi durch die beiden Neulinge Warren Murrel und Henry James kompensiert werden konnte.<\/p>\n<p>Letztgenannter, der mit seinem Wuschelkopf und seinen hippiesken Klamotten\u00a0als auch\u00a0seinem quirligen Saitenspiel wie ein pl\u00f6tzlich aufgetauchter Nachk\u00f6mmling von Allen Collins\u00a0daherkommt, hatte ja schon beim Hogjaw-Gig seine Fingerfertigkeit mehr als nur angedeutet. Auch Leader Jon Burrison hatte uns nachher gegen\u00fcber von einer immensen Weiterentwicklung &#8217;seines&#8216; Kollektivs durch ihn vorgeschw\u00e4rmt &#8211; zurecht, wie wir es dann an diesem Abend\u00a0bewiesen bekommen sollten.<\/p>\n<p>Schon direkt der teuflisch brodelnde Opener \u201eThe Devil Is Your Best Friend\u201c\u00a0deutete\u00a0auf eine Riesen-Southern-Show hin. Auch das folgende, hammerstarke \u201eBlame It On The Whiskey\u201c lie\u00df die heutigen <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a> &amp; Co. in Vergessenheit geraten. Der heimliche Star des Abends Henry James offerierte schon zu Beginn dabei seine Slide-Qualit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Hier direkt ein Wort zum l\u00e4ngst nicht mehr so introvertiert wie fr\u00fcher wirkenden Bandleader. Der ist mittlerweile richtig\u00a0kommunikativ und l\u00e4sst seine\u00a0ihn umgebenden Burschen nach Herzenslust gew\u00e4hren und ihre K\u00fcnste in den Vordergrund stellen, w\u00e4hrend er durch seine charismatische Pers\u00f6nlichkeit (nat\u00fcrlich auch seinen Gesang und das E-Rhythmus-Gitarrenspiel) trotzdem eindeutig die F\u00fchrungspr\u00e4senz suggerierte. Nebenbei gesagt, ist er auch ein ganz netter, bodenst\u00e4ndiger und auch dankbar erscheinender Mensch.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens beim, vom angefixten Publikum, lautstark mitgesungenen Refrain von &#8222;Rollin'&#8220; (herrliches HT-Geklimper von Steve Maggiora, M\u00f6rder-Slide von James), glich die Rampe einem Hexenkessel. Ja, ich kam mir fast vor wie im alten gef\u00fcrchteten Georg-Melches-Stadion, \u00e4hm, ok Pille, in der Grotenburg, bei den einstigen Klassikern des Uerdinger Clubs gegen Rot-Weiss Essen&#8230;<\/p>\n<p>Das knapp 20-min\u00fctige &#8222;Whipping Post&#8220; in Set 1 bot dem zweiten Newcomer Warren Murrel mit Bass-Intro und -Solo, sowie dem schlaksigen, wieder grandios trommelnden Drummer\u00a0Andrew Espantman, dem Tastenk\u00f6nner Steve Maggiora, sowie Saitenhexer Henry James, eine sch\u00f6ne Spielwiese zur Demonstration ihres versierten K\u00f6nnens.<\/p>\n<p>Fronter Robert hatte viel zu gucken, als die Jungs mit &#8222;I Got My Eyes On You&#8220; in den zweiten Teil des Gigs einstiegen, denn die Rampe war auch\u00a0nach der Pause\u00a0 rappelvoll. Fasziniert vom Treiben der Kalifornier wurde mitgegroovt, -getanzt und -gesungen (selbst beim gar nicht mal so einfachen Refrain vom Ohrwurm &#8222;Old Friend&#8220; zeigten sich die Rampenbesucher absolut textsicher).<\/p>\n<p>Die wunderbare Ballade &#8222;Mary Ann&#8220; (ganz klasse von Robert gesungen) sowie das mit Allman Brothers- und <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Marshall+Tucker+Band\">Marshall Tucker Band<\/a>-Ingredienzien gespickte furiose &#8222;Cold Night&#8220; (Henry James einfach nur grandios in den Soli)\u00a0ragten weiterhin in Part 2 heraus.<\/p>\n<p>Die Audienz lie\u00df das Quintett erst gar nicht von der B\u00fchne und bekam dann als quasi (inoffizielle) erste Zugabe mit &#8222;Witchcraft&#8220; eine weitere Instrumentalschlacht geboten. Als die wirklich alles gebende Band dann mit dem hervorragenden &#8222;Glory Bound&#8220; noch einen &#8218;oben&#8216; drauf gesetzt hatte, war das Spektakel endg\u00fcltig vorbei und alle versammelten sich noch im Blue Bird Cafe der Rampe zu den \u00fcblichen Apr\u00e8s-Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Die Teenage Head Music-Repr\u00e4sentaten Manny Montana und Jochen von Arnim, Rampen-Chief Pille Peerlings, wir vom SoS und alle sonstigen begeisterten Beteiligten hatten wohl einen der besten Gigs aller Zeiten in dieser Location erlebt. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich waren Robert Jon &amp; The Wreck das Highlight bisher in 2018!<\/p>\n<p><strong>Line-up:<\/strong><br \/>\nRobert Jon Burrison (lead vocals, electric guitar)<br \/>\nHenry James (electric guitar, vocals)<br \/>\nWarren Murrel (bass)<br \/>\nAndrew Espantman (drums, vocals)<br \/>\nSteve Maggiora (keys, vocals)<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.Robertjonandthewreck.com\">Robert Jon &amp; The Wreck<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/Robertjonandthewreck\">Robert Jon &amp; The Wreck bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\">Teenage Head Music<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Festwoche in Sounds Of South! 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