{"id":2793,"date":"2015-12-14T03:26:00","date_gmt":"2015-12-14T02:26:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2793"},"modified":"2020-07-09T19:41:25","modified_gmt":"2020-07-09T17:41:25","slug":"richard-murray-desert-wind-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/richard-murray-desert-wind-cd-review\/","title":{"rendered":"Richard Murray &#8211; Desert Wind &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Murr-e1436024669701.jpg\" \/><\/p>\n<p>Richard Murray, ein in Nordirland geborener, in London lebender Singer\/Songwriter liefert mit &#8222;Desert Wind&#8220; ein amerikanisch anmutendes Album ab, wie es amerikanischer eigentlich nicht sein kann. Murray, so ist es den sp\u00e4rlichen Informationen \u00fcber ihn zu entnehmen, war bisher f\u00fcr diverseste Bands vornehmlich als Session-Musiker t\u00e4tig, hat aber auch kompositorische wie auch produktionstechnische Erfahrungen gesammelt.<\/p>\n<p>&#8222;Desert Wind&#8220; ist sein erstes Soloprojekt, wobei naturgem\u00e4\u00df Kompositionen, Produktion und das Spielen diverser Instrumente auf das eigene Konto gehen, erg\u00e4nzt um einen relativ klein gehalten Teil von ihn unterst\u00fctzenden Musikern. Die CD ist mit 13 Songs und einer Spielzeit von knapp siebzig Minuten recht umfangreich best\u00fcckt worden.<\/p>\n<p>Geboten bekommt man einen sehr angenehmen Mix aus Country, manchmal mit dezentem Bluegrass-Touch und leichtem Tex-Mex-Flair, recht sparsam instrumentiert vorgetragenen (meist mit Akustikgitarre unterlegt), leicht rootsigen Singer\/Songwriter-Stoff, zum Teil mit Storyteller-Ambition, aber auch ein paar unvermutet eingestreute, rockigere Songs, die aber allesamt mit recht sch\u00f6nen Melodien versehen sind. <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Hal+Ketchum\">Hal Ketchum<\/a><\/span> und Del Amitri sind im Groben die Orientierungs-Eckpfeiler, zwischen denen sich das Ganze im weitesten Sinne abspielt.<\/p>\n<p>Murray wei\u00df vor allem mit seiner unerh\u00f6rt angenehm ins Ohr flie\u00dfenden (sehr amerikanisch klingenden) Stimme zu punkten (erinnert mich an die von John Kilzer), spielt aber auch vorz\u00fcglich Akustik- und E-Gitarre, sowie Mandoline. Ab und zu verliert sich noch eine Mundharmonika im einen oder anderen Lied, hervorragend aber auch die immer wieder dezent eingesetzten und gut passenden weiblichen Harmonieges\u00e4nge einer Dame namens Mandie Barnett.<br \/>\nMeine Favoriten auf einem durchg\u00e4ngig entspannt anzuh\u00f6renden Album sind das countryeske &#8222;Forgive Me Sera&#8220; (mit Steel-Gitarre und Mandoline, leichtes Tex-Mex-Flair), das flockig instrumentierte &#8222;I&#8217;ll Never Learn&#8220; (sogar fast ein wenig Mainstream-Country, E-Gitarren-, Orgelfills, Steel, sehr eing\u00e4ngig), das mit einem an Bruce Hornsby erinnernden, unterlegten Piano und einer langen E-Passage verzierten &#8222;Burning Silver&#8220;, das ebenfalls recht melodische &#8222;Midnight Oil&#8220; (flottes Akustikgitarrenspiel, E-Fills, sch\u00f6nes Harmonika-Solo, Stimmungswechsel) und das rockige &#8222;Valley Of The Unforgiven&#8220; (klasse E-Solo).<\/p>\n<p>Und kurz vor Ende sch\u00fcttelt Richard dann noch mit &#8222;DTs Roadhouse Shake&#8220; einen furiosen, rhythmischen Countryrocker mit einer qu\u00e4kigen Harmonika und klimperndem HT-Piano aus dem \u00c4rmel, den selbst ein Dan Baird nicht h\u00e4tte besser spielen k\u00f6nnen. Alles in allem hat der f\u00fcr mich bis dato v\u00f6llig unbekannte Richard Murray mit &#8222;Desert Wind&#8220; sehr positiv \u00fcberrascht. Die CD-Gestaltung (inkl. Titelbild) wurde passend zum Titel in recht blassen, erdigen Gelb-, Grau- und Schwarzt\u00f6nen gehalten und beinhaltet alle Texte. Richard Murray ist zweifelsfrei der amerikanischste Nordire, der mir musikalisch bisher begegnet ist. Aus meiner Sicht ein sehr empfehlenswerter Musiker.<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2008)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Singer\/Songwriter<\/strong><\/p>\n<p>01. Forgive Me Sera<br \/>\n02. Enlighten Me<br \/>\n03. Thinking Of Christina<br \/>\n04. Blueberry Wine<br \/>\n05. Down In This Town<br \/>\n06. 1931<br \/>\n07. I&#8217;ll Never Learn<br \/>\n08. Burning Silver<br \/>\n09. Midnight Oil<br \/>\n10. Wandering Infidel<br \/>\n11. Valley Of The Unforgiven<br \/>\n12. DTs Roadhouse Shake<br \/>\n13. The Wind And Rain<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.richardmurraymusic.com\">Richard Murray<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/RichardMurrayMusic\">Richard Murray bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.hemifran.com\">Hemifr\u00e5n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Richard Murray, ein in Nordirland geborener, in London lebender Singer\/Songwriter liefert mit &#8222;Desert Wind&#8220; ein amerikanisch anmutendes Album ab, wie es amerikanischer eigentlich nicht sein kann. 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