{"id":2738,"date":"2015-12-14T03:37:00","date_gmt":"2015-12-14T02:37:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2738"},"modified":"2015-12-14T12:25:51","modified_gmt":"2015-12-14T11:25:51","slug":"sister-hazel-bam-volume-1-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/sister-hazel-bam-volume-1-cd-review\/","title":{"rendered":"Sister Hazel &#8211; BAM! Volume 1 &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sis.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2740\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sis.jpg\" alt=\"Sis\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sis.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sis-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sis-210x210.jpg 210w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sis-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sister Hazel sind eine bisher lang aufgeschobene Herzensangelegenheit von mir. Ich wollte die Band aus Gainesville, Florida bestehend aus Ken Block (voc, g), Drew Copeland (g, bvoc, voc), Ryan Newell (g), Jett Beres (b) und Mark Trojanowski (dr) eigentlich schon \u00f6fter mal vorstellen, aber aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden ist es dazu nie gekommen. Sch\u00f6n, dass jetzt mit &#8222;BAM Vol. 1&#8220; die Gelegenheit da ist.<\/p>\n<p>Die Band erfreut sich in den Staaten gr\u00f6\u00dfter Beliebtheit, bei uns ist sie meist nur Insidern bekannt, doch vielen Menschen, die \u00f6fter das Radio anhaben, d\u00fcrfte ganz sicher mal ihr gr\u00f6\u00dfter Hit &#8222;All For You&#8220; zu Ohren gekommen sein. Filmkenner mit gutem Ged\u00e4chtnis k\u00f6nnten sich eventuell auch an Lieder aus Streifen wie &#8222;Teuflisch&#8220; (&#8222;Change Your Mind&#8220;), &#8222;10 Dinge, die ich an dir hasse&#8220; (&#8222;Your Winter&#8220;) oder &#8222;The Wedding Planer&#8220; (We&#8217;ll Find It&#8220;) erinnern.<\/p>\n<p>Auf ihrem siebten Studio-Album (Sister Hazel sind mittlerweile nach vor\u00fcbergehendem Major-Kontrakt wieder aus eigenem Antrieb bei einem Independant Label) leisten sie sich den Luxus, 15 St\u00fccke zu ver\u00f6ffentlichen, die entweder als B-Seiten geplant waren oder es, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, nicht auf die offiziellen Alben geschafft haben. Das zeugt von einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein, zumal die Bezeichnung Vol.1, weitere geplante Outtakes dieser Art suggeriert. Ich w\u00fcrde spontan behaupten, dass solche Werke bei vielen anderen Interpreten mit \u00e4u\u00dferster Vorsicht zu genie\u00dfen w\u00e4ren, im Fall dieser Band sch\u00fcttelt man angesichts der Qualit\u00e4t der Songs mit offenem Mund vor Staunen sein weises Haupt.<\/p>\n<p>Denn bis auf zwei Ausnahmen vielleicht (selbst die sind auch nicht von schlechten Eltern) wird eigentlich das selbe hohe Niveau gefahren wie auf ihren bisherigen Studio-CDs, ich w\u00fcrde sogar behaupten, deutlich besser als ihr &#8217;schw\u00e4chstes&#8216; Werk &#8222;Lift&#8220; von 2004. Und so steht der Opener &#8222;What Kind Of Living&#8220; eigentlich auch f\u00fcr das, was man von Sister Hazel im Allgemeinen geboten bekommt. Meist sch\u00f6ne, sehr melodi\u00f6se Intros\/Strophen mit Akustik- und E-Gitarren unterlegt (hier prescht mal ein Slide-Riff voraus), kr\u00e4ftige Refrains mit hohem Wiedererkennungswert, vorgetragen von Ken Blocks eigenwillig &#8217;n\u00e4selnder&#8216;, aber sehr angenehmer Stimme, die in weitestem Sinne vielleicht mit der von Henry Paul vergleichbar ist, und meist dazu noch von einem sch\u00f6nen E-Solo von Ryan Newell veredelt werden. Anders formuliert. Stilvoller, rootsiger Pop mit einem Schuss Southern-Rock.<\/p>\n<p>Meine pers\u00f6nlichen Favoriten auf diesem Album sind unter vielen (das Album macht wirklich durchgehend Spa\u00df) &#8222;Sail Away&#8220; (herrliche spanische Akustik-Gitarre, Block singt wie ein &#8218;Gringo&#8216;, sch\u00f6nes Mexican-Flair, dazu klasse E-Gitarrenarbeit) und das mit einem trockenen, kratzigen Akustik- und E-Gitarrenrhythmus dahin groovende &#8222;Grand Canyon&#8220;. Wie meistens erh\u00e4lt dann auch Drew Copeland einmal die Gelegenheit sich an der Front zu pr\u00e4sentieren, hier beim southern-bluesigen &#8222;Can&#8217;t Get You Off My Mind&#8220; (von ihm gibt es \u00fcbrigens auch eine sch\u00f6ne Solo-Scheibe &#8222;No Regrets&#8220; von 2004).<\/p>\n<p>Alles in allem ein Klasse-Album, womit ich weiteren Ausgaben dieser Art schon jetzt mit Freude entgegensehe. Viele Bands w\u00e4ren sicher heilfroh, \u00fcberhaupt mal mit wenigen Liedern dieses Niveaus auf ihren A-Werken gl\u00e4nzen zu k\u00f6nnen. Ganz witzig ist auch noch die Comic-m\u00e4\u00dfige Gestaltung des Booklets. Sister Hazel sind \u00fcbrigens auch auf der B\u00fchne eine Bank, wer nach dieser CD Blut geleckt hat, kann als n\u00e4chsten Tipp mal ihre Live-DVD antesten. So, jetzt hat es also endlich geklappt&#8230;!<\/p>\n<p><strong>Croakin&#8216; Poets Records (2007)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: Southern Pop Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. What Kind Of Living<br \/>\n02. Boy Next Door<br \/>\n03. Work In Progress<br \/>\n04. Sweet Destiny<br \/>\n05. On Your Mind<br \/>\n06. Sick To My Soul<br \/>\n07. Mosquito<br \/>\n08. Little Black Heart<br \/>\n09. Sail Away<br \/>\n10. Wrong The Right Way<br \/>\n11. Grand Canyon<br \/>\n12. Save Myself<br \/>\n13. Can&#8217;t Get You Off My Mind<br \/>\n14. She&#8217;s Gone<br \/>\n15. Mona Lisas<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.SisterHazel.com\">Sister Hazel<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/SisterHazel\">Sister Hazel bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sister Hazel sind eine bisher lang aufgeschobene Herzensangelegenheit von mir. 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