{"id":2583,"date":"2015-12-14T04:00:00","date_gmt":"2015-12-14T03:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2583"},"modified":"2015-12-14T12:25:53","modified_gmt":"2015-12-14T11:25:53","slug":"danni-leigh-a-shot-of-whiskey-a-prayer-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/danni-leigh-a-shot-of-whiskey-a-prayer-cd-review\/","title":{"rendered":"Danni Leigh &#8211;  A Shot Of Whiskey &#038; A Prayer &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Dan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2586\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Dan.jpg\" alt=\"Dan\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Dan.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Dan-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Dan-210x210.jpg 210w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Dan-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wow! Was f\u00fcr eine hei\u00dfe Frau, dachte ich, als sie mir das erste Mal mit ihrem Videoclip zu &#8222;Honey I Do&#8220; in der Sendung Country Roads begegnete. Nicht nur ein knackiger Song, sondern auch das \u00c4u\u00dfere nicht minder ansprechend! Mein Interesse war geweckt, aber es sollte noch einiges an Zeit vergehen, bis diese Scheibe in meinem Besitz landen sollte.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst suchte ich die CD in den zwei, drei einschl\u00e4gigen hiesigen L\u00e4den, die recht gut mit New-Country-Musik ausgestattet sind, jedoch Fehlanzeige. Auch bei B\u00e4rchen Records weit und breit nichts von Danni Leigh zu lesen. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind allerdings in den recht ungl\u00fccklichen Umst\u00e4nden zu suchen, unter denen das Werk entstanden war, denn es wurde mehrfach gecancelt oder verschoben, bis Sony sich letztendlich bereit erkl\u00e4rte, es im Rahmen ihres &#8218;Fan-Demand-Projekts&#8216; zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Danni Leigh wurde in Strasburg, Virginia, einer kleinen Stadt in der Nachbarschaft ihres Idols Patsy Cline geboren. Mit drei Jahren singt sie schon zum ersten Mal solo in der heimatlichen Kirche. Ihren ersten Job nimmt sie mit sechzehn Jahren in einem Plattenshop an und endeckt ihre Vorliebe f\u00fcr Reiten und Motorradfahren. Gerade mal 19 geworden, f\u00fchrt sie ihr Weg nach Orlando, Florida und sie singt f\u00fcr gerade anbietende Countryband im Umkreis, mit mehr oder weniger Erfolg.<\/p>\n<p>Erw\u00e4hnenswert vielleicht Auftritte mit und der Artimus Pyle Band. Sie entschlie\u00dft sich letztendlich nach Nashville zu gehen und nimmt dort einen Job als Kellnerin im legend\u00e4ren Bluebird Cafe an, in dem die ans\u00e4ssige Musikerszene ein und aus geht. Danni beginnt einige Songs zu schreiben, unter anderem &#8222;I Want To Feel That Way Again&#8220;, das mit ihr als Co-Writerin f\u00fcr Tracy Byrd zu einem Top-Five-Hit wird, und sich 28 Wochen in den Charts h\u00e4lt. Cafebesucher Michael Knox von Warner vermittelt ihr den ersten Plattendeal bei Decca Records. Die Firma wird kurze Zeit sp\u00e4ter im Rahmen heute \u00fcblicher Fusionen geschluckt und damit platzten auch zun\u00e4chst Dannis Hoffnungen.<\/p>\n<p>Ihr K\u00e4mpferherz wird aber dann doch noch belohnt und sie erh\u00e4lt bei Monumental Records eine weitere Chance unter der Regie von Emory Gordy jr. (Patty Loveless) und Richard Bennett. Nach zwei Singleauskoppelungen und recht m\u00e4\u00dfigem Erfolg in den Radiostationen wird das Werk erneut verschoben, bis Sony wie bereits erw\u00e4hnt, den langersehnten Traum zur Realit\u00e4t werden lie\u00df. Mittlerweile tauchte die Kurzkritik auch bei J\u00fcrgen Thom\u00e4 auf, in der Mrs. Leigh als weiblicher Dwight Yoakam bezichtigt wird, was mich widerum eher abschreckte.<\/p>\n<p>Vor einigen Wochen bei einem Einkaufsbummel im Oberhausener Centro hielt ich die CD dann doch noch in den H\u00e4nden. Der riesige Laden total \u00fcberf\u00fcllt, s\u00e4mtliche Kopfh\u00f6rer ebenso. Links und rechts Kids, die sich reichhaltig mit Techno- und Hip-Hop-M\u00fcll eingedeckt hatten und denen eine Scheiss-Egal-Haltung, was das Geschehen hinter ihnen anging, auf die Stirn geschrieben zu sein schien. So w\u00e4hlte ich die Position hinter einem Mann, ungef\u00e4hr in meinem Alter, der schon gerade begonnen hatte, zwei, f\u00fcr die Zivilisation so wertvolle Dinge wie Bravo-Doppel-CDs zu h\u00f6ren, und dies dann aber auch mit stoischer Ruhe tat.<\/p>\n<p>So verbrachte ich erstmal die Zeit mit dem wundersch\u00f6n anzuschauenden Cover &#8211; die Frau ist echt unglaublich attraktiv &#8211; aber nach mehr als einer Viertelstunde und ersten mordl\u00fcsternen Blicken meinerseits, kam ich dann doch noch in den Genuss, mir einen kurze Kostprobe ihres Werkes zu verschaffen. Und so kamen Danni und Daniel dann doch noch zusammen.<\/p>\n<p>Die Songs selber sind eine recht bunte Mixtur jenseits aller kommerziellen Pfade. Drohende, zur Introvertiertheit neigende Passagen, ala Dwight Yoakam, werden immer wieder durch pl\u00f6tzliche Tempowechsel oder peppige Country-Rock&#8217;N&#8217;Roller mit viel Drive abgel\u00f6st. Dazu nette Gitarrenparts, viel Steel und einiges an Fiddelei, das \u00dcbliche halt, was zu einer sch\u00f6nen New-Country-CD geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Ihre Stimme erinnert mich teilweise, bei einigen Liedern, an die von Janis Joplin. Meine pers\u00f6nlichen Favoriten sind die absolute Killerballade &#8222;Can&#8217;t Build A Better Love, Honey I Do&#8220; und die Barroomballade &#8222;Back In Your Arms Again&#8220;. Gerade bei den langsamen St\u00fccken h\u00e4lt sie recht gut die Balance und driftet nicht in das mir so verhasste Geheule mancher anderer Country-Ladies.<\/p>\n<p>Fazit: Ein Album, bei dem letztendlich auch die musikalische Qualit\u00e4t das h\u00e4lt, was die Optik von vorne herein eh schon verspricht. Manko die knappe halbe Stunde zum damaligen Preis von 36 DM.<\/p>\n<p><strong>Sony Music (2001)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Chain Gang<br \/>\n02. Longnecks, Cigarettes<br \/>\n03. Trying To Get Over You<br \/>\n04. Watcha Gonna Do<br \/>\n05. Shiver Of Lonesome<br \/>\n06. Honey I Do<br \/>\n07. Little Things<br \/>\n08. Can&#8217;t Build A Better Love<br \/>\n09. I Don&#8217;t Feel That Way Anymore<br \/>\n10. Back In Your Arms Again<br \/>\n11. Cruel Heart<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dannileigh.net\">Danni Leigh<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/pages\/Danni-Leigh\/110564147727\">Danni Leigh bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wow! Was f\u00fcr eine hei\u00dfe Frau, dachte ich, als sie mir das erste Mal mit ihrem Videoclip zu &#8222;Honey I Do&#8220; in der Sendung Country Roads begegnete. Nicht nur ein knackiger Song, sondern auch das \u00c4u\u00dfere nicht minder ansprechend! 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