{"id":25024,"date":"2018-06-23T12:29:19","date_gmt":"2018-06-23T10:29:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=25024"},"modified":"2018-06-23T12:38:12","modified_gmt":"2018-06-23T10:38:12","slug":"captain-ivory-22-06-2018-krefeld-kulturrampe-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/06\/23\/captain-ivory-22-06-2018-krefeld-kulturrampe-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Captain Ivory- 22.06.2018, Krefeld, Kulturrampe &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-25029 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/CI_Haupt.jpg\" alt=\"CI_Haupt\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/CI_Haupt.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/CI_Haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/CI_Haupt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Am Tag der Mittsommerwende machten Captain Ivory Stop in der Kulturrampe in Krefeld. Im Gep\u00e4ck hatten sie ihre neue, bisher nur auf der Tour erh\u00e4ltliche Platte \u201eHang Fire\u201c, ihr mittlerweile drittes Werk. Um kurz nach Neun sagte Pille Peerlings, wie gewohnt, in der nun doch recht gut gef\u00fcllten Rampe, das Quartett aus Nashville an, das dann direkt mit dem Titelsong loslegte.<\/p>\n<p>Die Vier starteten leicht psychedelisch, soulig, dazu mit Blueselementen, wobei das kraftvolle Gitarrenspiel von Jayson Traver und Robbie Bolog zun\u00e4chst im Vordergrund stand und Bolog mit seinen energiegeladenen Soli begeistern konnte. Traver, der Fronter, war, neben dem Gesang, \u00fcberwiegend f\u00fcr den Rhythmus zust\u00e4ndig, konnte jedoch aber auch sporadisch in den Soloparts, sein spielerisches K\u00f6nnen unter Beweis stellen. Gesangstechnisch zeigte\u00a0Jayson w\u00e4hrend des Konzertes alle Facetten: Von ruhig, fast melancholisch, bis hin zu kraftvollem, dem Blues verwandten, kehligen Gesang.<\/p>\n<p>In manchen Passagen war auch eine gewisse N\u00e4he zu den befreundeten <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Delta+Saints\">Delta Saints<\/a> zu erkennen, wobei Captain Ivory eine Spur h\u00e4rter rockend daherkommt. Neben den beiden genannten Protagonisten, seien aber auch Brett Smith am Bass und Russ Sternglass, der den eigentlichen Drummer Seth Maschari auf der Europatour ersetzt, zu erw\u00e4hnen, die eine starke Rhythmusgrundlage bildeten, um so den beiden Gitarrenfreaks, gen\u00fcgend Freiraum f\u00fcr deren Aktionsradius zu geben. Dabei hatten beide auch eingestreute Soloparts, die vom Publikum mit dem verdienten Applaus, mehr als einmal, Anerkennung bekamen.<\/p>\n<p>Traver moderierte schon ab dem ersten St\u00fcck, gut gelaunt durch die St\u00fccke, sodass in Kombination mit der Spielfreude des Quartetts, der Funke auf das Krefelder Publikum, schnell \u00fcbersprang. Es war bei den 15 gespielten Songs (aus allen Alben) keiner dabei, der ins Negative abfiel.<\/p>\n<p>So rockten sich die vier jungen Musiker voller Energie durch\u00a0Sachen wie u. a. \u201eCurse Or Cure\u201c, \u201eHere You Are\u201c und \u201eFalse Remedy\u201c, um schlie\u00dflich einen richtigen Kracher zu landen.<\/p>\n<p>Der Billy Cobham-Covertrack \u201eStratus\u201c, ein jazziger Fusion-Song, bei dem alle Musiker mit zum Teil ausladenden Soli das Publikum begeisterten, endete in einem infernalischen Ende,\u00a0bei dem sich Traver und Bolog an den Gitarren, scheinbar von einem Solo zum n\u00e4chsten jagten. Die Rampe bebte sprichw\u00f6rtlich.<\/p>\n<p>Nach dieser wilden Gitarrenschlacht, gab es mit \u201eSix Minutes To Midnight\u201c von ihrem Deb\u00fct, ein, im Vergleich, eher ruhiges Lied, das aus mehrerlei Hinsicht, eines der Highlights des Abends war. Robbie Bolog hatte seine E-Gitarre gegen eine Slideguitar getauscht und es folgte ein Song mit leichtem Countryeinschlag, der vom Stil her, am ehesten dem klassischen &#8218;Nashville-Sound&#8216; verbunden war. Er begab sich w\u00e4hrenddessen schlie\u00dflich mitten in das begeisterte Publikum, um von dort weiter zuspielen.<\/p>\n<p>Danach wurde noch einmal richtig Fahrt aufgenommen und nach etwa 100 Minuten schwei\u00dftreibenden Rocks, beendete Captain Ivory nach \u201eFeelin&#8216; Allright\u201c, (einem Titel, der nach dem Gig eindeutig mit &#8218;Ja&#8216; beantwortet werden konnte) und \u201eSkinning The Hand\u201c,\u00a0den Hauptteil unter dem starken Applaus der Fans. Mit \u201ePaper Town\u201c kam noch eine Zugabe, die sich das begeisterungsf\u00e4hige Krefelder Publikum auch redlich verdient hatte.<\/p>\n<p>Wie in der Rampe gewohnt, nahmen sich die Musiker nach dem Konzert wieder gen\u00fcgend Zeit zum Smalltalk mit den Fans, die eine gro\u00dfen Abend feiner Livemusik miterlebt hatten. Auch ein gro\u00dfer Dank an Pille und sein Team, f\u00fcr die freundliche Bewirtung und den wieder einmal tollen Sound in der Rampe.<\/p>\n<p>An dieser Stelle sei auch ein Gespr\u00e4ch mit einem Kollegen erw\u00e4hnt, der auf dem Guns &#8217;n&#8216; Roses-Event letzte Woche war, das nach seiner Aussage wirklich gelungen war. Wenn man aber gut ausgesteuerte Musik haben will, ist das, was Malte Menzer in der Rampe zaubert, &#8218;gef\u00fchlt&#8216; eine Kategorie besser, als der Sound in einer Stahl-Beton-Arena mit geschlossenen Dach.<\/p>\n<p>Auch die N\u00e4he zur Band ist ein erheblicher Faktor, welcher immer wieder ein Highlight der &#8218;kleinen&#8216; Clubkonzerte ist. Es ist doch etwas anderes, einem Musiker quasi direkt auf die H\u00e4nde zu schauen, als dies \u00fcber Videoleinw\u00e4nde zu tun, wobei man die Akteure auf der B\u00fchne von den meisten Pl\u00e4tzen mit blo\u00dfem Auge kaum erkennen kann.<\/p>\n<p>Deshalb, wie immer, der Aufruf, die lokalen Liveclubs zu unterst\u00fctzen, ohne die es viele der jetzt &#8218;gro\u00dfen&#8216; Bands niemals gegeben h\u00e4tte.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nJayson Traver (lead vocals, electric guitar)<br \/>\nRobbie Bolog (electric guitar)<br \/>\nBrett Smith\u00a0(bass)<br \/>\nRuss Sternglass (drums)<\/p>\n<p>Bilder und Text: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/CaptainIvory.com\">Captain Ivory<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/captainivory\">Captain Ivory bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\">Teenage Head Music<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Tag der Mittsommerwende machten Captain Ivory Stop in der Kulturrampe in Krefeld. 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