{"id":2465,"date":"2015-12-14T04:16:00","date_gmt":"2015-12-14T03:16:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2465"},"modified":"2020-07-09T12:09:35","modified_gmt":"2020-07-09T10:09:35","slug":"mark-mcguinn-one-mans-crazy-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/mark-mcguinn-one-mans-crazy-cd-review\/","title":{"rendered":"Mark McGuinn \u2013 One Man\u2019s Crazy &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Gui-e1434897773628.jpg\" \/><\/p>\n<p>Zweiter Streich des Mannes mit dem Country-untypischen Outfit, der statt Stetson eine Vorliebe f\u00fcr Barette und Pepita-H\u00fcte zu besitzen scheint. Sein Deb\u00fctalbum schlug vor 5 Jahren mit \u00fcber 135.000 erkauften Einheiten und der Hit-Single &#8222;Mrs. Steven Rudy&#8220; ein wie eine Bombe. Zurecht. Denn der einst ambitionierte Soccer-Spieler brachte mit seinen interessant erz\u00e4hlten Stories und der musikalisch recht eigenwilligen Mischung aus kauziger Stimme, modernem Drumsound in Kombination mit Country-tradionalistischen Steel- und Banjot\u00f6nen, eine recht ungew\u00f6hnliche, aber trotzdem \u00e4u\u00dferst radiofreundliche Mixtur in das Geschehen rund um Music City ein.<\/p>\n<p>Mittlerweile hat McGuinn mit Jim Foster sein eigenes Label &#8222;Blue Flamingo Records&#8220; gegr\u00fcndet und legt jetzt mit &#8222;One Man\u2019s Crazy&#8220; sein n\u00e4chstes Studiowerk vor. Als \u201aPopkorn mit Sauce Hollandaise\u2019 charakterisiert er seinen Stil und irgendwie beh\u00e4lt er damit recht. Auch sein neues Werk kann man nicht so leicht in irgendeine musikalische Schublade packen. Das er\u00f6ffnende Titelst\u00fcck &#8222;One Man\u2019s Crazy&#8220; kn\u00fcpft zun\u00e4chst wieder nahtlos an das Deb\u00fct an. Kr\u00e4ftiges Drumming, ein trockene Banjountermalung, nette E-Gitarren-Fills und ein sch\u00f6nes Gitarrensolo &#8211; letztlich aber vereint in einer angenehmen, etwas poppig anmutenden Melodie mit einem zur Toleranz appellierenden, guten Text.<\/p>\n<p>&#8222;115Lbs&#8220; hat dank einer brillant gespielten E-Piano-Untermalung ein bisher ungewohnt bluesiges Flair. Im weiteren Verlauf dominieren eine ganze Reihe von radiofreundlichen St\u00fccken (&#8222;Bring &#8218;Em Back&#8220;, &#8222;Turtle&#8220;, &#8222;Trampoline&#8220;, &#8222;Big Girl&#8220;), die manchmal, aufgrund stimmlicher \u00c4hnlichkeiten, im weitesten Sinne einen entfernten Bezug zu den <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Rascal+Flatts\">Rascal Flatts<\/a><\/span> aufweisen, aber irgendwie auch etwas von James Taylor zu haben scheinen. Richtig Country-traditionell wird es dann pl\u00f6tzlich im Mittelteil bei &#8222;Better A Painful Ending&#8220;, wo Mark ein Duett mit der Tammy Wynette\/George Jones-Tochter Georgette Jones zum Besten gibt. V\u00f6llig &#8222;durchgeknallt&#8220;, aber sehr stark, geht es dann wieder bei &#8222;Y&#8220; zur Sache (enth\u00e4lt ein brillantes, wieselflinkes, ungemein virtuoses Gitarrensolo), wo er sich beim philosophisch anmutenden Sprechgesangs-Text quasi f\u00f6rmlich \u00fcberschl\u00e4gt.<\/p>\n<p>Zwischendurch werden dann immer wieder recht entspannte Balladen eingestreut (&#8222;Everest&#8220;, &#8222;Wide Open&#8220;, &#8222;More Beautiful Today&#8220;), die sich durch eine recht klare Instrumentierung mittels Akustikgitarre und Piano auszeichnen. Letztgenanntes Lied verarbeitet noch mal die Ereignisse rund um den 11. September! Beim abschlie\u00dfenden &#8222;Hidden Track&#8220;, einem akustischen, angejazzten Barroom-Blues mit integriertem Trompeten-Solo, tritt dann noch mal Marks jazziger Background in den Vordergrund. Fazit. 15 prima St\u00fccke mit einer Spielzeit von fast einer Stunde im glasklarem Sound produziert, geschrieben wieder ausnahmslos von Mark mit einigen arrivierten Co-Komponisten wie Don Pfrimmer, erneut textlich unterhaltsam erz\u00e4hlt und kauzig besungen, instrumental (auch dank der starken Musiker) noch variabler als der Vorg\u00e4nger.<\/p>\n<p>Ein k\u00fcnstlerisch Cartoon-m\u00e4\u00dfiges Titelbild (Mark mit Dobro und Regenschirm in US-Farben auf dem Drahtseil, von dem Musiknoten herabregnen), sowie ein Klappbooklet mit allen Texten und Infos runden ein nicht ganz allt\u00e4gliches New-Country-Werk ab. Schon wirklich ein bisschen verr\u00fcckt dieser Mark McGuinn, aber eine echte Bereicherung der Szene in Nashville!<\/p>\n<p><strong>Blue Flamingo (2006)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. One Man\u2019s Crazy<br \/>\n02. 115LBS<br \/>\n03. Deep<br \/>\n04. Bring \u2018Em Back<br \/>\n05. Turtle<br \/>\n06. One Man\u2019s Crazy<br \/>\n07. Trampoline<br \/>\n08. Centerville<br \/>\n09. Mona Lisa<br \/>\n10. Everest<br \/>\n11. Y<br \/>\n12. Wide Open<br \/>\n13. Big Girl<br \/>\n14. One Man\u2019s Crazy<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.markmcguinn.com\">Mark McGuinn<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/markmcguinn\">Mark McGuinn bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zweiter Streich des Mannes mit dem Country-untypischen Outfit, der statt Stetson eine Vorliebe f\u00fcr Barette und Pepita-H\u00fcte zu besitzen scheint. 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