{"id":2449,"date":"2015-12-14T04:19:00","date_gmt":"2015-12-14T03:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2449"},"modified":"2020-07-09T12:08:41","modified_gmt":"2020-07-09T10:08:41","slug":"her-monique-staffile-gold-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/her-monique-staffile-gold-cd-review\/","title":{"rendered":"HER &#8211; Gold &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Her-e1434896258968.jpg\" \/><\/p>\n<p>Einen Tag vor Beginn meiner Abreise in den verdienten Urlaub kam noch die neue Scheibe von der mir liebgewonnen Monique Staffile und ihren Kumpanen ins heimatliche Haus getrudelt. &#8222;Gold&#8220; hei\u00dft das neue Werk und es hat sich ein bisschen was ge\u00e4ndert. Aus dem Kollektivnamen <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Her+%26+Kings+County\">Her &amp; Kings County<\/a> ist nur noch HER \u00fcbrig, was eine noch st\u00e4rkere Fokussierung auf die attraktive Frontfrau impliziert. Auch der Musikstil wurde zugunsten einer etwas j\u00fcngeren Zielgruppe deutlich mehr in die Breite modifiziert.<\/p>\n<p>So wie ich es den Begleitinformationen entnehme, sind aber ihre gewohnten Mitstreiter auch weiterhin mit an Bord, vor allem Caleb Sherman, der heimliche Chef der Band, hat beim Songwriting (alle zehn St\u00fccke von ihm und Monique kreiert), der Einspielung (sein pr\u00e4gnantes Banjo- und Akustikgitarrenspiel ist ebenfalls gut vernehmbar) und der transparenten Produktion (er alleine) erneut eine tragende Rolle. Monique singt wieder in ihrer frechen, angriffslustigen, fast rotzigen Art und Weise.<\/p>\n<p>Einige Lieder wie das swampige Titelst\u00fcck &#8222;Gold&#8220;, den lasziven Barroomschwofer &#8222;Seperately&#8220; und das country-poppige, etwas an die JaneDear Girls erinnernde &#8222;Addicted&#8220; hatte sie ja bereits Anfang des Jahres vorab bei ihrem unterhaltsamen <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/01\/02\/her-kings-county-02-02-2015-yard-club-koeln-konzertbericht-2\/\">Konzert<\/a><\/span> in K\u00f6ln zum Besten gegeben.<\/p>\n<p>Mit dem New Country-\/Southern-Rock affinen Raise A Little Hell-Vorg\u00e4ngeralbum sind wohl noch am ehesten Tracks wie das launige &#8222;Tramp Stamp&#8220; (es geht um ein etwas vorschnell get\u00e4tigtes &#8218;Arschgeweih&#8217;&#8230;), das einem &#8218;Bad Boy&#8216; gewidmete &#8222;Jimmy Jones&#8220; (sch\u00f6ner Country Rock mit Banjo und E-Gitarre), das <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Big+%26+Rich\">Big &amp; Rich<\/a><\/span>-verwandte &#8222;Betty Ford&#8220; sowie die in <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Faith+Hill\">Faith Hill<\/a><\/span>-Manier gebrachte Powerballade &#8222;Alive&#8220; kompatibel.<\/p>\n<p>Das retro-poppige Auftaktst\u00fcck &#8222;Mine All Mine&#8220;, das dezent punkig angehauchte &#8222;(Come On) America&#8220; und das mit schon fast kindlichen Gesangsbridges durchzogene &#8222;Ring&#8220; fallen ziemlich aus der Rolle, auch wenn hier ab und zu durchaus country-typische Zutaten wie Banjo oder Steel auftauchen. Fast durchgehend eingeflochtene Soundeffekte wie Drum-Loops, Synthies (z. T. simulierte Bl\u00e4ser- und Streichereinlagen), Voicebox, Girlie-Gesang, Hip Hop-Einlagen sowie \u00fcberdrehte Harmonie-Ges\u00e4nge und Lead vocals erzeugen eine st\u00e4ndige Unruhe, ja schon fast &#8218;Hibbeligkeit&#8216;, die f\u00fcr Musikh\u00f6rer meiner Generation im Ganzen dann doch ziemlich anstrengend ist. Und die zieht sich konsequent wie ein roter Faden durch die gesamte CD.<\/p>\n<p>Das kann man in Dosierung bei ihrem netten Anblick live sicherlich mal verschmerzen, im heimischen Wohnzimmer ist mir das am St\u00fcck &#8211; auch wenn der Silberling nur eine knappe halbe Stunde dauert &#8211; &#8218;too much&#8216;. Damit kommen vielleicht Baseballcaps-verkehrtrum-tragende Jungspunde der heutigen Zeit ganz gut zurecht, der Cowboyhut-gewohnte Southern-Countryrock-Liebhaber m\u00f6chte es dann doch musikalisch etwas gediegener und Gitarren-orientierter.<\/p>\n<p>Alles in Allem liefert HER, alias Monique Staffile mit &#8222;Gold&#8220; trotzdem eine sympathische und durchaus authentische Platte ab, die eben eher auf j\u00fcngere K\u00e4uferschichten zielt. Das ist ja auch v\u00f6llig legitim. Mir pers\u00f6nlich gef\u00e4llt es aus o. a. Gr\u00fcnden leider nicht so gut. Wenn es nach mir ginge, beim n\u00e4chsten Mal bitte ein bisschen weniger auf hartes Edelmetall in der Tasche abzielen, aber gerne daf\u00fcr wieder etwas mehr &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/her-kings-county-raise-a-little-hell-cd-review\/\">Raise A Little Hell<\/a>&#8220; in die musikalische Waagschale werfen.<\/p>\n<p><strong>India Records (2015)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: Countrypop &amp; More<\/strong><\/p>\n<p>01. Mine All Mine<br \/>\n02. Tramp Stamp<br \/>\n03. Gold<br \/>\n04. Seperately<br \/>\n05. (Come On) America<br \/>\n06. Ring<br \/>\n07. Jimmy Jones<br \/>\n08. Addicted<br \/>\n09. Betty Ford<br \/>\n10. Alive<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/herandkingscounty\" target=\"_new\">Her bei Facebook<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.india-media.de\/\" target=\"_new\">India Media Group<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jesspr.de\/\" target=\"_new\">JESS! PR<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen Tag vor Beginn meiner Abreise in den verdienten Urlaub kam noch die neue Scheibe von der mir liebgewonnen Monique Staffile und ihren Kumpanen ins heimatliche Haus getrudelt. &#8222;Gold&#8220; hei\u00dft das neue Werk und es hat sich ein bisschen was ge\u00e4ndert. 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