{"id":24396,"date":"2018-06-06T16:38:14","date_gmt":"2018-06-06T14:38:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=24396"},"modified":"2018-06-06T18:22:10","modified_gmt":"2018-06-06T16:22:10","slug":"eric-clapton-life-in-12-bars-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/06\/06\/eric-clapton-life-in-12-bars-cd-review\/","title":{"rendered":"Eric Clapton &#8211; Life In 12 Bars &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-24400\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/ClaptonBars_300.jpg\" alt=\"ClaptonBars_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/ClaptonBars_300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/ClaptonBars_300-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/ClaptonBars_300-109x109.jpg 109w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/ClaptonBars_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Gernot Mangold<\/p>\n<p>Bei der\u00a0neuen Doppel-CD\u00a0von Eric Clapton handelt es sich um kein neues Material, aber auch nicht um eine der, von verschiedensten Interpreten\u00a0immer wieder auf den Markt geworfenen &#8222;Greatest Hits&#8220;-Alben,\u00a0bei denen K\u00fcnstler mit langen Karrieren, gerne noch mal Kasse machen.<\/p>\n<p>&#8222;Life In 12 Bars&#8220; beinhaltet mit Sicherheit auch einige Songs, welche man auf\u00a0so einer Sampler-Hits Platte erwarten w\u00fcrde, ist aber der Soundtrack zu einem Dokumentarfilm \u00fcber Eric Clapton und beinhaltet neben\u00a0seinen eigenen Kompositionen, auch solche der Bands, in denen er wichtiger Bestandteil war, und\u00a0St\u00fccke anderer K\u00fcnstler,\u00a0die Einfluss auf seine Karriere hatten. Aus diesem Grund wird auf die Qualit\u00e4t der Lieder,\u00a0die musikalisch au\u00dfer Frage steht und als sehr hochwertig beschrieben werden kann, nicht tiefergr\u00fcndig eingegangen, sondern eher\u00a0ihren Einfluss auf Claptons Karriere.<\/p>\n<p>So ist es logisch, dass die ersten\u00a0Tracks von Bluesgr\u00f6\u00dfen wie Big Bill Boozny (\u201eBackwater Blues\u201c) und Muddy Waters &#8222;(My Life Is Ruined\u201c und \u201eGot My Mojo Working\u201c) aus den 60er Jahren sind,\u00a0die f\u00fcr den jungen Clapton wegweisend waren. Dabei kann der erstgenannte Song Waters&#8216; auch ein wenig als\u00a0Synonym f\u00fcr die Karriere und das Leben Claptons gesehen werden,\u00a0das durch Schicksalschl\u00e4ge, welche zum Teil auch zu \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Drogenkonsum f\u00fchrten, mehrfach kurz vor dem Abgrund stand. Wie die Geschichte zeigt, gelang es Clapton aber immer wieder sich aus dem Sumpf zu ziehen und bis heute mit Erfolg die gro\u00dfen B\u00fchnen der Welt zu f\u00fcllen.<\/p>\n<p>Die folgenden Songs stammen von den beiden ersten Bands,\u00a0mit denen Clapton der Einstieg in die internationale Bluesrock Welt gelang. Seine Arbeit bei den Yardbirds und bei John Mayall &amp; The Bluesbreakers\u00a0brachten Clapton einen Status,\u00a0der ihm eine\u00a0Zusammenarbeit mit Jack Bruce und Ginger Baker erm\u00f6glichte. Die Zeit mit Cream beherrscht mit 7 Songs den Gro\u00dfteil von CD 1.<\/p>\n<p>Mit diesem Trio war eine der damaligen Supergroupsgeboren, welche pr\u00e4gend f\u00fcr eine ganze Generation von jungen Bluesmusikern war. Besonders hervorzuheben sind dabei \u201eI Feel Free\u201c, \u201eSunshine Of Your Love\u201c, \u201eWhite Room\u201c und eine 17 Minuten-lange Liveversion von \u201eSpoonful\u201c. An dieser Stelle sei schon gesagt, dass ein gro\u00dfer Teil der\u00a0Klassiker in bisher unver\u00f6ffentlichten Versionen auf dem Album sind, sodass es einige \u00dcberraschungsmomente bei den ansonsten \u00fcberaus bekannten Songs gibt.<\/p>\n<p>Zwischen die Cream-Sachen haben sich noch mit \u201eGood To Me As I Am To You\u201c von Aretha Franklin, und \u201eWhile My Guitar Gently Weeps\u201c der Beatles eingereiht,\u00a0bei denen Clapton\u00a0die E-Gitarre bediente,\u00a0und seine\u00a0 Pr\u00e4senz\u00a0in dieser Zeit in der Rockmusik demonstrierte. Der letzte Song auf CD 1, \u201ePresence Of The Lord\u201c von Blind Faith, einer kurzen Zusammenarbeit mit Steve Winwood und Ginger Baker, schlie\u00dft auch ein wichtiges Kapitel im Leben Claptons, nachdem die Supergruppe Cream zerbrochen war. Dies lag mit Sicherheit auch an dem damaligen Hype, der f\u00fcr Clapton eher unertr\u00e4glich war.<\/p>\n<p>\u201eComin&#8216; Home\u201c von Delaney &amp; Bonnie &amp; Friends mit Eric Clapton er\u00f6ffnet den zweiten Silberling, gefolgt von zwei Songs vom 70er Album Eric Clapton. Sch\u00f6n, das von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=J.J.+Cale\">J,J. Cale<\/a> geschriebene \u201eAfter Midnight\u201c und \u201eLet It Rain\u201c in bisher unver\u00f6ffentlichten Versionen.<\/p>\n<p>Dieser kurzen Episode, folgte eine sehr kurze, aber pr\u00e4gende Phase in Claptons Karriere, welche von der Zahl her hier\u00a0\u00a0(wie bei Cream sieben Lieder) vermutlich\u00a0ebenfalls als bedeutungsvoll\u00a0einzustufen ist. 1970 rief er Derek and The Dominos ins Leben, um sich\u00a0 von den Cream-Fesseln von Cream zu l\u00f6sen. Schon nach kurzer Zeit stie\u00df Duanne Allman, urspr\u00fcnglich nur als Gastmusiker mit dabei, mit zum Line-up, was letztendlich nur etwa 2 Jahre sp\u00e4ter auf tragische Weise\u00a0zum Ende der Band f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Kurz nach einem t\u00f6dlichen Motorradunfall Allmans l\u00f6ste Clapton die Band auf und verfiel in eine Phase des ausschweifenden Drogenkonsums, in der f\u00fcr mehrere Jahre keine neuen Songs auf den Markt kamen.\u00a0W\u00e4hrend der Derek and The Dominos-Epoche steuerte Clapton auch die Gitarre zum George Harrison-Klassiker \u201eMy Sweet Lord\u201c bei, mit dem er befreundet war und der nat\u00fcrlich auf diesem biografisch angelegten Album nicht fehlen darf.\u00a0 \u201eLayla\u201c\u00a0mit seiner eindrucksvollen Melodie, die sp\u00e4ter auch zu\u00a0Werbezwecken genutzt wurde,\u00a0war sp\u00e4ter\u00a0ein Garant\u00a0zum Einstieg\u00a0in Claptons kommerzielle Karriere.<\/p>\n<p>Die letzten\u00a0vier\u00a0Tracks sind sind dann\u00a0aus\u00a0seiner Solo-Zeit, mit dem sch\u00f6nen Marley Cover \u201eI Shot The Sheriff\u201c und zum Abschluss dem melancholischen, sehr ruhigen \u201eTears In Heaven\u201c,\u00a0in dem Clapton einen seiner schwersten pers\u00f6nlichen Schicksalsschl\u00e4ge, den tragischen Unfalltod seines Sohnes, verarbeitete,\u00a0um sich sich wieder in ein f\u00fcr ihn normales Leben zur\u00fcckzufinden.<\/p>\n<p>Mit dem Hintergrund\u00a0von Claptons Biografie ist &#8222;Life in 12 Bars&#8220; eine gelungene Zusammenstellung\u00a0ihn pr\u00e4gender Songs. Unter diesem Aspekt ist diese Doppel-CD ein mit Sicherheit gelungener Appetizer zur folgenden DVD,\u00a0bei der die visuelle Verkn\u00fcpfung von Songs und Geschichte spannend sein wird. Der Zusatz zum Albumtitel \u201eGenius Amplified\u201c\u00a0gibt dabei noch einmal die Ausnahmestellung Claptons in der Bluesmusik wieder.<\/p>\n<p><strong>Universal (2018)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 Blues Rock<\/strong><\/p>\n<p><strong>CD1:<\/strong><br \/>\n01. Backwater Blues<br \/>\n02. My Life Is Ruined<br \/>\n03. I&#8217;ve Got My Mojo Working (Live At Newport Jazz Festival\/1960)<br \/>\n04. I Wish You Would<br \/>\n05. For Your Love<br \/>\n06. Steppin&#8216; Out<br \/>\n07. All Your Love (Mono)<br \/>\n08. I Feel Free (Mono\/Remastered)<br \/>\n09. Strange Brew<br \/>\n10. Sunshine Of Your Love<br \/>\n11. Good To Me As I Am To You<br \/>\n12. Crossroads (Live)<br \/>\n13. While My Guitar Gently Weeps (Remastered 2009)<br \/>\n14. Badge<br \/>\n15. White Room (Live)<br \/>\n16. Spoonful (Live At The LA Forum)<br \/>\n17. Presence Of The Lord<\/p>\n<p><strong>CD2:<\/strong><br \/>\n01. Comin&#8216; Home (Live At Fairfield Halls) [feat. Eric Clapton]<br \/>\n02. After Midnight (Eric Clapton Mix)<br \/>\n03. Let It Rain (Eric Clapton Mix)<br \/>\n04. High<br \/>\n05. My Sweet Lord<br \/>\n06. Thorn Tree In The Garden (40th Anniversary Version\/2010 Remastered)<br \/>\n07. Nobody Knows You When You&#8217;re Down And Out (40th Anniversary Version\/2010 Remastered)<br \/>\n08. Bell Bottom Blues (40th Anniversary Version\/2010 Remastered)<br \/>\n09. Layla (40th Anniversary Version\/2010 Remastered)<br \/>\n10. Little Wing (Live At Fillmore East)<br \/>\n11. Got To Get Better In A Little While (Remixed\/40th Anniversary Version\/2010 Remastered)<br \/>\n12. I Shot The Sheriff (Full Length Version)<br \/>\n13. Little Queenie (Live At Long Beach Arena)<br \/>\n14. Mainline Florida<br \/>\n15. Tears In Heaven (From Rush Original Motion Picture Soundtrack)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ericclapton.com\">Eric Clapton<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/ericclapton\">Eric Clapton bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.netinfect.de\">Netinfect Promotion<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/www.medienagentur-hh.de\">medienAgentur<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.universal-music.de.com\/\">Universal Music<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Gernot Mangold Bei der\u00a0neuen Doppel-CD\u00a0von Eric Clapton handelt es sich um kein neues Material, aber auch nicht um eine der, von verschiedensten Interpreten\u00a0immer wieder auf den Markt geworfenen &#8222;Greatest Hits&#8220;-Alben,\u00a0bei denen K\u00fcnstler mit langen Karrieren, gerne noch mal Kasse machen. &#8222;Life In 12 Bars&#8220; beinhaltet mit Sicherheit auch einige Songs, welche man auf\u00a0so einer &hellip; <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/06\/06\/eric-clapton-life-in-12-bars-cd-review\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Eric Clapton &#8211; Life In 12 Bars &#8211; CD-Review<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2439,2438,122,230,2436,2441,2442,2388,2443,2435,2434,930,2437,2440],"class_list":["post-24396","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-aretha-franklin","tag-blind-faith","tag-blues-rock","tag-cma-new-artist-of-the-year","tag-cream","tag-delanie-bonnie-friends","tag-derek-the-dominos","tag-eric-clapton","tag-george-harrison","tag-john-mayall-the-bluesbreakers","tag-life-in-12-bars","tag-rock","tag-the-yardbirds","tag-thebeatles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24396","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24396"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24396\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24624,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24396\/revisions\/24624"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24396"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24396"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24396"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}