{"id":23778,"date":"2018-05-10T20:35:04","date_gmt":"2018-05-10T18:35:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=23778"},"modified":"2018-05-10T20:41:40","modified_gmt":"2018-05-10T18:41:40","slug":"reto-burrell-09-05-2018-freilichtbuehne-muelheim-an-der-ruhr-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/05\/10\/reto-burrell-09-05-2018-freilichtbuehne-muelheim-an-der-ruhr-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Reto Burrell \u2013 09.05.2018, Freilichtb\u00fchne, M\u00fclheim an der Ruhr \u2013 Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-23866 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Burrell-Haupt.jpg\" alt=\"Burrell-Haupt\" width=\"800\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Burrell-Haupt.jpg 800w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Burrell-Haupt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Burrell-Haupt-768x513.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Reto Burrell hatte sich mit seiner Band im Rahmen der \u201eMittwochsreihe\u201c auf der Freilichtb\u00fchne in M\u00fchlheim an der Ruhr angek\u00fcndigt. Die Wetterprognosen waren sehr gut und der n\u00e4chste Tag arbeitsfrei, also verabredeten sich Daniel und ich spontan f\u00fcr unser erstes gemeinsames Open-Air-Date. Da wir beide eher fototechnische Dilettanten sind, freute es uns, Karl Bongartz kurzfristig f\u00fcr die Bilder gewinnen zu k\u00f6nnen. Karl feierte seine Pr\u00e4miere f\u00fcr Sounds Of South an diesem fr\u00fchsommerlichen Abend bei einem Roots-Rock-Konzert vor toller Kulisse und gro\u00dfem Publikum.<\/p>\n<p>Die Freilichtb\u00fchne wird von einer Felswand und reichlich B\u00e4umen umschlossen, die ich in der M\u00fchlheimer City nicht erwartet h\u00e4tte. Mit Biergarten und ansteigender Wiese bietet sie ideale Voraussetzungen f\u00fcr stimmungsvolle Veranstaltungen. Obwohl sich sch\u00e4tzungsweise tausend Menschen einfanden, war die Atmosph\u00e4re sehr entspannt, was auch dem freundlichen und aufmerksamen Team der Regler Production zu verdanken war.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um zwanzig Uhr betrat Reto Burrell zusammen mit Ewald \u201eEwi\u201c Heusser an der elektrischen Gitarre, Valentin Pl\u00fcss (alias Julien La Gaffe) am Bass und Mario M\u00e4rchy am Schlagzeug die B\u00fchne. Los ging&#8217;s mit \u201eShout It Out\u201c, \u201eShampoo Or Gasoline\u201c und \u201eOn Top Of The Moon\u201c. Die drei Rockst\u00fccke von dem aktuellen Album \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/04\/02\/reto-burrell-shampoo-or-gasoline-cd-review\/\">Shampoo Or Gasoline<\/a>\u201d er\u00f6ffneten das Konzert erhofft schwungvoll. Burrell interagierte von Beginn an ausgiebig mit dem Publikum und bezog es mit der Aufforderung zu klatschen oder mitzusingen oftmals ein.<\/p>\n<p>Die erste Ballade \u201eTell Me Why\u201c bot dann eine Verschnaufpause, bevor Burrell mit \u201eSwimming In Stars\u201d versuchte, einen \u201eBruce Springsteen Moment\u201c zu erzeugen. Danach folgte das rockige \u201eWhere Is Robin Hood\u201c, das ebenso wie das anschlie\u00dfende \u201eLeaving Scars Behind\u201c von dem neuen Longplayer stammt.<\/p>\n<p>Das Titelst\u00fcck seiner CD \u201eLucky Charm\u201c leitete Burrell mit einem kurzen biographischen Einschub \u00fcber Gl\u00fccksbringer und Pechstr\u00e4hnen ein. Im Verlauf des Abends kokettierte er mehrmals mit seiner Schweizer Herkunft und zeigte sich von M\u00fchlheim sowie den angebotenen Caipirinhas begeistert. Cocktails sind f\u00fcr einen Roots-Rocker vielleicht nicht ganz stilecht, aber man wei\u00df ja nicht, was in der Schweizer Musikszene so \u00fcblich ist. Jedenfalls versetzten die Rahmenbedingungen den Bandleader in Feierlaune.<\/p>\n<p>Zum Abschluss des ersten Sets setzten Burrell und seine Mitstreiter mit \u201eUninvited Honesty\u201c ein Highlight des Konzerts. Der Song und das Publikum gingen richtig ab. Ewald Heusser lieferte ein ausgedehnteres Gitarrensolo und entlockte seinem Instrument einige Wah-Wah-Effekte, wof\u00fcr er mit viel Applaus belohnt wurde.<\/p>\n<p>In der zwanzigmin\u00fctigen Unterbrechung bekamen die Besucher Gelegenheit, sich mit Getr\u00e4nken oder Snacks zu versorgen. Burrell stand in der Zeit f\u00fcr Gespr\u00e4che oder Autogramme zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Nach der Pause kn\u00fcpfte die Band da an, wo sie aufgeh\u00f6rt hatte. Der mitrei\u00dfende Rhythmus von \u201eThis Is It\u201c holte das Publikum von den Zapfh\u00e4hnen zur\u00fcck. Mit \u201eDancing To The Rhythm Of The Rain\u201c spielte die Band den dritten Song des Albums \u201cGo\u201d in Folge. Im Studio begleitet <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tift+Merritt\">Tift Merritt<\/a> Reto Burrell, aber auch ohne den weiblichen Gesangspart, war das St\u00fcck eine runde Sache und lud zum Tanzen oder Wippen ein. Mario M\u00e4rchy lie\u00df sein Schlagzeug beim anschlie\u00dfenden \u201eShake It\u201c nochmal kraftvoll krachen, bevor Burrell zu einer Americana- und Westcoast-Phase \u00fcberleitete.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des langsameren Intermezzos spielte die Truppe \u201eSome Days\u201c, \u201eHow Many Times\u201d und \u201eBlind (Everything Is Fine)\u201c. Vor allem beim letztgenannten Track zog Burrell die T\u00f6ne in manchen Gesangparts ziemlich lang. Davon bin ich ja kein Freund, aber die Live-Version sprach mich immerhin mehr an als die aus dem Studio.<\/p>\n<p>Einige Songs von Burrell lassen den Vergleich zu denen von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Will+Hoge\">Will Hoge<\/a> zu, so auch \u201eA New Pair Of Shoes\u201d, mit dem die Band gegen Ende des zweiten Sets erneut ordentlich aufdrehte. Die ausgelassene Stimmung wurde mit dem scheppernden \u201eRaising To The Bait\u201d und dem Tom-Petty-Cover \u201eYou Wreck Me\u201d noch gesteigert.<\/p>\n<p>Als Zugabe folgte das aus der Feder von Ryan Adams stammende \u201e16 Days\u201c, bei dem Heusser den Frontmann am Micro unterst\u00fctzte. Mit \u201eTicket To Fly\u201d endete das Konzert aus R\u00fccksicht auf die Anwohner um 22.03 Uhr.<\/p>\n<p>Wie schon bei der Besprechung der CD prognostiziert, funktionieren die St\u00fccke von \u201eShampoo Or Gasoline\u201c live tadellos. Mit der Auswahl der Titel bewies Reto Burrell ein gl\u00fcckliches H\u00e4ndchen. Vor allem die Up-Tempo-Nummern von \u201eGo\u201c wurden von dem Publikum begeistert aufgenommen. Der malerische Ort, die lauen Temperaturen, die gut aufgelegten Besucher, der kommunikative Bandleader sowie die\u00a0ausgewogene\u00a0Mischung aus Rock und Americana sorgten f\u00fcr einen vollst\u00e4ndig gelungenen Konzertabend und eine ideale Einstimmung auf den Vatertag.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nReto Burrell (lead vocals, acoustic and electric guitar, harmonica)<br \/>\nEwald Heusser (electric guitar, vocals)<br \/>\nValentin Pl\u00fcss (bass)<br \/>\nMario M\u00e4rchy (drums)<\/p>\n<p>Bilder: Karl Bongartz<br \/>\nText: Michael Segets<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.retoburrell.net\">Reto Burrell<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/RETO-BURRELL-35278275842\/\">Reto Burrell bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.reglerproduktion.de\">Regler Produktion e.V.<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.greywood-records.de\">Greywood Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reto Burrell hatte sich mit seiner Band im Rahmen der \u201eMittwochsreihe\u201c auf der Freilichtb\u00fchne in M\u00fchlheim an der Ruhr angek\u00fcndigt. 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