{"id":2377,"date":"2015-12-14T04:32:00","date_gmt":"2015-12-14T03:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2377"},"modified":"2020-07-09T11:57:39","modified_gmt":"2020-07-09T09:57:39","slug":"ryan-james-back-to-the-wind-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/ryan-james-back-to-the-wind-cd-review\/","title":{"rendered":"Ryan James \u2013 Back To The Wind &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Jam-e1434566153352.jpg\" \/><\/p>\n<p>Ein weiterer, hell leuchtender Stern am von scheinbar unendlich vielen, wunderbaren musikalischen Lichtquellen \u00fcbers\u00e4\u00e4ten Firnament von Texas! &#8222;Back To The Wind&#8220; hei\u00dft das gro\u00dfartige Debutalbum des hoch talentierten Ryan James &#8211; und es ist eine erstklassige Darbietung bester, erfrischender, fl\u00fcssiger Texas-Roots-\/Americana-\/Alternate Country-\/Countryrock-Musik, ausgestattet mit einem dezenten &#8222;Red Dirt&#8220;-Flair und jeder Menge emotionalem Singer-\/Songwriter-Feeling! Der aus Rosenberg in der N\u00e4he von Houston stammende Texaner verf\u00fcgt nicht nur \u00fcber eine instrumentaltechnisch bestens fundierte Grundlage und eine \u00fcberaus angenehme und variable Stimme, sondern beweist auf seinem Erstwerk auch hervorragende Songwriterqualit\u00e4ten (hat 10 von 12 Tracks selbst komponiert).<\/p>\n<p>Trotz seiner starken Heimatverbundenheit (er lie\u00df sich sogar eine texanische Flagge auf seine linke Schulter t\u00e4towieren) gelingt es ihm glaubw\u00fcrdig, seine sicherlich vorrangig bestimmenden texanischen, recht traditionell gehaltenen Roots mit einem durchaus Nashville-kompatiblen Sound zu kombinieren (kein Wunder, die Scheibe wurde auch dort produziert), wie es selbst <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jack+Ingram\">Jack Ingram<\/a><\/span> in letzter Zeit vorz\u00fcglich praktiziert hat. Dabei setzt er nicht einmal auf die \u00fcblichen mainstream- und radiotaugliche Elemente, sondern l\u00e4sst alleine die wunderbaren Melodien und starke Instrumentierung seiner Mitspieler f\u00fcr sich sprechen.<\/p>\n<p>Sicherlich auch ein Verdienst der beiden in Szenekreisen voller Anerkennung als &#8222;Wizards&#8220; (Hexenmeister) &#8222;verschrieenen&#8220; Produzenten Walt Wilkins und Tim Lorsch, die einen glasklaren, ungemein zeitgem\u00e4\u00dfen Sound aus den Songs herauskitzelten. Los geht\u2019s mit dem m\u00f6glicherweise autobiografisch zu sehenden, starken &#8222;Goodbye Carolina&#8220;, in Anspielung an seine in North Carolina verbrachten Jahre, die wohl von starkem Heimweh gepr\u00e4gt waren. Trotzdem erscheint der Blick nicht zur\u00fcck im Zorn, denn der Song, dominiert von fr\u00f6hlichen Mandolinenkl\u00e4ngen und herzhaftem Gefiddel, dazu sehr sch\u00f6nen Harmonies von Tira Mitchell Wilkins, verspr\u00fcht eine sehr frische und gel\u00f6ste Atmosph\u00e4re. Musikalische Lagerfeuerromantik, -das meinen wir absolut positiv-, mit allen damit verbundenen Textklischees, versp\u00fcrt man bei dem herrlich schwungvollen, mit toleer Baritone-Gitarre durchzogenen Countrysong &#8222;Home On The Range&#8220;!<\/p>\n<p>Die erste Single mit bereits gro\u00dfem Erfolg in den Texas Music Charts, vielleicht der \u00fcberragende Song des Albums, hei\u00dft &#8222;Don\u2019t Go&#8220;, eine typisch texanisch trockene Ballade, unterlegt mit kratzigen Gitarren, sch\u00f6nen Mandolinen-Fills und klasse Steel- und E-Gitarrenparts im Stile der Eli Young Band oder der einstmaligen <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sons+Of+The+Desert\">Sons Of The Desert<\/a><\/span>. Apropos Steel-Parts. Fast jeder Song tr\u00e4gt hier die Handschrift des \u00fcberragend agierenden Pedal Steelers Steve Ebe, der mit seinem tr\u00e4umerischen Einlagen an das Spiel von Pat Severs (<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Pirates+Of+The+Mississippi\">Pirates Of The Mississippi<\/a><\/span>) erinnert. Im weiteren Verlauf bedient einen Ryan James mit einer jederzeit relaxt gehaltenen Mischung aus balladesken Songs (&#8222;Stay Me Awhile&#8220;, &#8222;A Broken Heart&#8220; oder &#8222;Barely Holding On&#8220;) und locker dahinflie\u00dfenden Countrynummern (&#8222;Home To Texas&#8220;, &#8222;How Long&#8220; (ein toller, recht traditioneller Dancehall-\/Honky Tonk-Feger), &#8222;Take Your Time&#8220;), ausgestattet mit dem rauen, holprigen Charme eines Jack Ingram, Chris Knight oder gar <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Travis+Tritt\">Travis Tritt<\/a><\/span> (beim Cover von &#8222;I\u2019m A Rambling Man&#8220;).<\/p>\n<p>Wunderbar gelungen auch die traumhafte Coverversion des wohl gr\u00f6\u00dften Hits von Dan Seals &#8222;Everything That Glitters (Is Not Gold&#8220;)! Den Abschluss, wie auch bei all seinen Live-Auftritten, bildet das St\u00fcck &#8222;I Pray For You My Friend&#8220;, das noch mal s\u00e4mtliche instrumentale Finessen bietet, das der texanische Roots- und Countrybereich so bietet. Leicht mit zu singender Text, mit viel Spielraum f\u00fcr Soloeinlagen, der auch besonders am Ende ausgiebig im Bluegrass-Stil mit integrierten Duellen genutzt wird. Dem Texaner ist mit &#8222;Back To The Wind&#8220; ein durch und durch angenehmes, nie langweiliges, ja richtig starkes Einsteigerwerk gelungen! Ryan James, ein Name den man sich unbedingt merken sollte&#8230; &#8211; man wird sicher noch jede Menge von ihm h\u00f6ren!<\/p>\n<p><strong>Hightail Records (2005)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Red Dirt<\/strong><\/p>\n<p>01. Goodbye Carolina<br \/>\n02. Home On The Range<br \/>\n03. Don\u2019t Go<br \/>\n04. Home To Texas<br \/>\n05. Stay With Me Awhile<br \/>\n06. How Long<br \/>\n07. A Broken Heart<br \/>\n08. Take Your Time<br \/>\n09. Barely Holding On<br \/>\n10. (I\u2019m A) Rambling Man<br \/>\n11. Everything That Glitters (Is Not Gold)<br \/>\n12. I Pray For You My Friend<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ryanjames.com\">Ryan James<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein weiterer, hell leuchtender Stern am von scheinbar unendlich vielen, wunderbaren musikalischen Lichtquellen \u00fcbers\u00e4\u00e4ten Firnament von Texas! &#8222;Back To The Wind&#8220; hei\u00dft das gro\u00dfartige Debutalbum des hoch talentierten Ryan James &#8211; und es ist eine erstklassige Darbietung bester, erfrischender, fl\u00fcssiger Texas-Roots-\/Americana-\/Alternate Country-\/Countryrock-Musik, ausgestattet mit einem dezenten &#8222;Red Dirt&#8220;-Flair und jeder Menge emotionalem Singer-\/Songwriter-Feeling! 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