{"id":2366,"date":"2015-12-14T04:35:00","date_gmt":"2015-12-14T03:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2366"},"modified":"2020-07-09T11:52:30","modified_gmt":"2020-07-09T09:52:30","slug":"ingram-hill-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/ingram-hill-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Ingram Hill \u2013 Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Ing-e1434478092734.jpg\" \/><\/p>\n<p>Bestes Album des Trios bisher! Die aus Memphis, Tennessee stammende Band Ingram Hill ist seit 2000 im Musikgesch\u00e4ft t\u00e4tig, hat es aber trotz qualitativ hochwertiger und sehr radiotauglicher Alben sowie intensiven Tourens bisher nie \u00fcber den Insiderstatus hinaus geschafft. Ob es an der vielleicht etwas zu braven Ausstrahlung ihres hoch talentierten Frontmannes Justin Moore (nicht der &#8222;New Country&#8220;-<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Justin+Moore\">Justin Moore<\/a><\/span>) liegt, der rein \u00e4u\u00dferlich so ein bisschen wie der allzu nette, intelligente Junge von nebenan wirkt, an einem ungl\u00fccklichen Management oder woran auch immer &#8211; es ist l\u00e4ngst Zeit f\u00fcr den gro\u00dfen Durchbruch dieser Burschen!<\/p>\n<p>Mit ihrem neuen, selbstbetitelten Werk, dem dritten hintereinander beim Rock Ridge Music-Label, stehen die Chancen nicht schlecht, endlich zu wesentlich gr\u00f6\u00dferer Popularit\u00e4t zu gelangen. Wieder liefern Justin Moore , Phil Bogard und Zach Kirk ein durchgehend starkes Werk ab (alle St\u00fccke sind aus eigener Feder, zum Teil mit einigen Co-Writern, dazu haben sie das Werk sehr transparent selbst produziert), das elf St\u00fccke beinhaltet und das nicht, wie so oft vorher, \u00fcberwiegend im Rock\/Pop verankert ist, sondern diesmal sehr viel mehr in Richtung des in den Staaten so popul\u00e4ren New Country tendiert.<\/p>\n<p>Des weiteren kommt bei sehr vielen Songs mehr und mehr der Ursprung, die Roots und die Herkunft der Jungs durch. Sie sind, wie gesagt, aus Memphis\/TN, das heisst, sie sind S\u00fcdstaatler &#8211; und so weht durch ihre wunderbaren, satten, melodischen Lieder fast permanent ein herrlicher &#8222;Southern-Duft&#8220;, meist unterst\u00fctzt durch die knackige Gitarrenarbeit. All das tut dem Trio sp\u00fcrbar gut. Die Hinzunahme von Gastmusiker Louis Meyers, der hier mit Steel und Banjo au\u00dferordentliche Akzente setzt, erweist sich als absolut richtige Entscheidung. Der hat schon direkt beim flotten Opener &#8222;Behind My Guitar&#8220; mit rollenden Banjo-Einlagen, wie man sie auch von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Keith+Urban\">Keith Urban<\/a><\/span> kennt, einen markanten Auftritt.<\/p>\n<p>Das umgehend folgende &#8222;Oh My&#8220; strotzt mit seinen heulenden Slidepassagen nur so vor Energie, klasse! Das Zeug zum Hit in den Billboard-Country-Charts haben nahezu alle Tracks, besonders aber das southern-affine &#8222;Good Ol\u2018 Dixie&#8220;. Herrliche Melodie, Moore singt mit viel Pathos, starke Akustik- und E-Gitarren, Meyers gl\u00e4nzt hier an der Steelgitarre &#8211; der Song geht runter wie \u00d6l. W\u00fcrde beispielsweise auch bestens in das Repertoire der mittlerweile so erfolgreichen <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eli+Young+Band\">Eli Young Band<\/a><\/span> passen. Das von rockigen Gitarrenriffs gepr\u00e4gte, wieder umwerfend melodische &#8222;Mailine Train&#8220; kommt erneut mit sch\u00f6nem Banjo-Break, das mit feinen Rhythmusvariationen versehene &#8222;From Afar&#8220; (eindeutiger <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sister+Hazel\">Sister Hazel<\/a><\/span>-Touch) und das in weiblichen Kreisen sicherlich gut ankommende &#8222;Those Three Words&#8220; (klasse Baritone E-Gitarre) gehen alle wunderbar eing\u00e4ngig ins Ohr.<\/p>\n<p>Als erste Single wurde &#8222;Broken Hearted In Birmingham&#8220; ausgew\u00e4hlt, ein St\u00fcck, das von einem markanten, sehr eigenwillig klingenden Mandolinen-Riff gef\u00fchrt wird und auch mit geschickten Tempowechseln versehen wurde. Moore verspr\u00fcht hier, zumindest vom Gesang, die Aura eines Rob Thomas von Matchbox 20. Dem b\u00e4renstarken, mit einem fetzigen Drums- und Slide-Rhythmus, sehr dynamisch abgehenden, dabei aber wieder hoch melodischen, satten &#8222;Yellow House&#8220; (hat dazu noch ein richtig southern klingendes, z\u00fcndendes E-Gitarren-Solo) folgt mit &#8222;Stuck At The Bottom&#8220; das n\u00e4chste Highlight des Albums.<\/p>\n<p>Toll hier wieder die wunderbare New Country-Note (sch\u00f6ne, dezente Orgel, klasse Gitarren) und erneut ein wenig Southern-Feeling durch wunderbare weibliche Harmonieges\u00e4nge von Manda Pickens und Melia Adams. Da fragt man sich spontan, warum,die beiden nur f\u00fcr dieses eine St\u00fcck eingebunden wurden. Das Lied w\u00fcrde auch zu einem Will Hoge gut passen. Ganz stark! &#8222;Saturday Girl&#8220; und &#8222;Who Needs A Sunny Day&#8220; (toll das retro-behaftete Steelspiel von Meyers) bieten nochmal starken New Country, der es locker mit den angesagten Interpreten der Zunft aufnehmen kann.<\/p>\n<p>Insgesamt ein Album, das richtig gute Laune verbreitet und mit jeder Menge toller Hooks und Melodien punktet. Eine wunderbare Symbiose aus pop-rockigen Elementen der Marke Sister Hazel, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bart+Crow\">Bart Crow<\/a><\/span> oder <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Will+Hoge\">Will Hoge<\/a><\/span>, und sch\u00f6nen New Country-Zutaten solch angesagter Leute wie Keith Urban und der Eli Young Band. Da m\u00fcssten die Nashville-Manager doch langsam mal die Ohren spitzen. Mit diesem immensen Potential m\u00fcsste aus Ingram Hill doch deutlich mehr herauszuholen sein, als der bisherige Insiderstatus. Keine Frage, hier schlummert nach wie vor ein funkelnder Roh-Diamant! Also Augen und Ohren auf in Sachen Ingram Hill! Absolute Top-Leistung des Tennessee-Dreiers!<\/p>\n<p><strong>Rock Ridge Music (2012)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Behind My Guitar<br \/>\n02. Oh My<br \/>\n03. Good Ol&#8216; Dixie<br \/>\n04. Mainline Train<br \/>\n05. From Afar<br \/>\n06. Those Three Words<br \/>\n07. Broken Hearted In Birmingham<br \/>\n08. Yellow House<br \/>\n09. Stuck At The Bottom<br \/>\n10. Saturday Girl<br \/>\n11. Who Needs A Sunny Day<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ingramhillmusic.com\">Ingram Hill<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/ingramhillmusic\">Ingram Hill bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bestes Album des Trios bisher! 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