{"id":23482,"date":"2018-05-21T10:26:01","date_gmt":"2018-05-21T08:26:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=23482"},"modified":"2018-05-21T10:26:01","modified_gmt":"2018-05-21T08:26:01","slug":"kingsborough-1544-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/05\/21\/kingsborough-1544-cd-review\/","title":{"rendered":"Kingsborough &#8211; 1544 &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-24260\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/KB_300.jpg\" alt=\"KB_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/KB_300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/KB_300-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/KB_300-109x109.jpg 109w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/KB_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Der Titel des Albums ist Teil der Adresse, an der sich die vier Musiker von Kingsborough zwei Jahre lang getroffen haben, um gemeinsam an den Songs zu arbeiten. Das Quartett aus Kalifornien unternimmt auf \u201e1544\u201c mit ihren Eigenkompositionen einen Streifzug durch die Rockgeschichte. Herausgekommen ist dabei eine CD, die vor allem in der ersten H\u00e4lfte \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Der Longplayer startet mit \u201ePercy\u201c. Der Rocksong hat alles, was einen guten ausmacht: einen treibenden Rhythmus, einen erkennbaren Refrain, eine instrumentale Bridge und ein fulminantes Ende. Ebenso gelungen geht es mit \u201eLow Down\u201c weiter, das an die siebziger Jahre erinnert. Auf der Grenze zum Hard Rock liegt \u201eSubtle Lies\u201c. Die dunkle, teils kratzige Gitarre mit ein paar R\u00fcckkopplungen gegen Schluss pr\u00e4gt das St\u00fcck. Der hymnische Song verlangt eigentlich nach einer Stadion-B\u00fchne.<\/p>\n<p>Als Vorgruppe von Joan Jett und <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=ZZ+Top\">ZZ Top<\/a> sammelten Kingsborough bereits Erfahrungen vor gro\u00dfem Publikum. Die Zeitschrift BAM vergleicht deren B\u00fchnenpr\u00e4senz mit der von Bruce Springsteen. Ob dabei gegen das unausgesprochene Gebot versto\u00dfen wurde, den Namen des Bosses nicht unn\u00fctz bei Vergleichen im Munde zu f\u00fchren, kann eventuell im Herbst gepr\u00fcft werden, wenn die Band nach Europa kommt.<\/p>\n<p>\u201eRight On Time\u201c groovt und die Stimme von Billy Kingsborough wird mit dezentem Hall versehen, was sich prima in den Sound des Titels einf\u00fcgt. Ein schrilles Gitarrensolo hebt sich vor dem durchg\u00e4ngigen Rhythmus, den John Whitney am Schlagzeug und Chris Mangione am Bass vorgeben, ab. Die Gitarren werden von dem Bandleader und von Alex Leach gespielt.<\/p>\n<p>Bei \u201eWild Ones\u201c rekrutiert die Band Kevin Thomas f\u00fcr die Hammond B3 Orgel. Mit der getragenen, mit etwas Pathos versehenen Ballade zeigt Kingsborough, dass sie auch die ruhigeren T\u00f6ne beherrschen. Nach diesem Ausflug nimmt die CD wieder Fahrt auf.<\/p>\n<p>\u201eSomething Strange\u201c f\u00e4ngt stark an, versteigt sich dann aber in einen \u00fcberladenen Zwischenteil, der mit einem abrupten Schnitt abbricht. Danach setzt der Song wieder ein. Zun\u00e4chst konnte ich mich mit der Struktur nicht anfreunden, nach mehrmaligen H\u00f6ren gewinnt der Track. W\u00e4hrend er dadurch in den Akzeptanzbereich r\u00fcckt, gelingt dies \u201eWhere I Belong\u201c nicht. Auch das St\u00fcck hat sehr gelungene Passagen, aber die gesanglichen Kapriolen von Billy Kingsborough, die dem Hard Rock entlehnt sind, sprechen mich \u00fcberhaupt nicht an.<\/p>\n<p>Mit den dominierenden Keys kommt \u201eHard On The Heart\u201c ziemlich poppig im Stil der achtziger Jahre daher. Gegen Ende steigert sich der Longplayer allerdings wieder. Bei dem erdigen und gitarrenlastigen \u201eNo More\u201c unterst\u00fctzt Ari Rios die Truppe gesanglich. Auf \u201eBefore Long\u201c l\u00e4sst es Kingsborough dann erneut scheppern. Billys Stimme wird leicht verzerrt und der Gitarrensound klingt nach dem Rock &#8217;n&#8216; Roll der f\u00fcnfziger Jahre.<\/p>\n<p>Die Instrumente sind differenziert ausgesteuert, sodass auch bei den St\u00fccken, bei denen sich die komplette Band ins Zeug legt, kein Soundbrei entsteht. Dies ist sicherlich auch ein Verdienst des Produzenten Damien Lewis, der schon mit The Wood Brothers, Rihanna und Katy Perry zusammenarbeitete.<\/p>\n<p>Das Album \u201e1544\u201c beginnt stark, schw\u00e4chelt etwas in der zweiten H\u00e4lfte und dreht dann nochmal richtig auf. Kingsborough zeigt sich als Band, die in Richtung Hard Rock tendiert, dabei aber unterschiedliche stilistische Elemente der Rockgeschichte aufnimmt und verarbeitet. Man darf also gespannt sein, welche musikalische Entwicklung die Band zuk\u00fcnftig nimmt.<\/p>\n<p><strong>Kingsborough Music (2017)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Percy<br \/>\n02. Low Down<br \/>\n03. Subtle Lies<br \/>\n04. Right On Time<br \/>\n05. Wild Ones<br \/>\n06. Something Strange<br \/>\n07. Where I Belong<br \/>\n08. Hard On The Heart<br \/>\n09. No More<br \/>\n10. Before Long<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kingsboroughmusic.com\/\">Kingsborough<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/KINGSBOROUGHBAND\/\">Kingsborough bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.blackpikefavorites.com\">Black Pike Favorites<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Der Titel des Albums ist Teil der Adresse, an der sich die vier Musiker von Kingsborough zwei Jahre lang getroffen haben, um gemeinsam an den Songs zu arbeiten. 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