{"id":2323,"date":"2015-12-14T04:44:00","date_gmt":"2015-12-14T03:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2323"},"modified":"2020-07-09T11:48:15","modified_gmt":"2020-07-09T09:48:15","slug":"faith-hill-fireflies-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/faith-hill-fireflies-cd-review\/","title":{"rendered":"Faith Hill \u2013 Fireflies &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/hill.jpg\" \/><\/p>\n<p>In Sachen Faith Hill k\u00f6nnen wir mit zwei Nachrichten aufwarten. Einer Guten und noch einer Guten. Zum einen ist der weibliche Superstar (f\u00fcnf Mehrfach-Platin-Alben, neun Nr. 1 Hits , mehrfache Grammy Gewinnerin) von ihrem Ausritt in bombastische Pop-Gefilde endlich wieder in heimatliche, &#8222;richtige&#8220; (New) Country-Gefilde zur\u00fcckgekehrt, zum anderen ist ihr nach fast dreij\u00e4hriger Pause mit ihrem sechsten Silberling &#8222;Fireflies&#8220; dabei auch noch eine solch starke Scheibe gelungen (vielleicht ist es sogar ihr bestes Album bis dato \u00fcberhaupt), die zweifellos jede Menge Fans, die sich erbost von ihr abgewendet hatten, wieder zur\u00fcck ins Boot holen wird.<\/p>\n<p>Produziert hat Faith einmal mehr mit Dann Huff, mit dabei am Mischpult aber auch der etatm\u00e4\u00dfige Weggef\u00e4hrte ihres Ehemanns <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tim+McGraw\">Tim McGraw<\/a><\/span>, Byron Gallimore! Beim Durchbl\u00e4ttern des umfangreichen Bookletts (mit allen Texten) f\u00e4llt sofort auf, dass Faith bei der Auswahl der vielen exzellenten Songschreiber (u. a. <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Warren+Brothers\">The Warren Brothers<\/a><\/span>, Rivers Rutherford, Darrell Scott, Craig Wiseman) diesmal insbesondere auf zwei Komponisten gesetzt hat. Mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=John+Rich\">John Rich<\/a> (Part des angesagten und im Moment mega erfolgreichen Duos <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Big+%26+Rich\">Big &amp; Rich<\/a><\/span>) und der zierlichen Americana-Singer\/Songwriterin <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lori+McKenna\">Lori McKenna<\/a><\/span> wurden fast die H\u00e4lfte der 14 neuen St\u00fccke abgedeckt, die sich trotz ihrer unterschiedlichen Ans\u00e4tze wunderbar ins Gesamtgef\u00fcge des Albums integrieren.<\/p>\n<p>Rich ist naturgem\u00e4\u00df mehr f\u00fcr die lockere Gangart der Lieder verantwortlich, w\u00e4hrend McKenna der textlich anspruchsvolleren Note Gen\u00fcge tut, aber auch erstaunlich sch\u00f6ne Melodien damit verbindet. Dazu sind s\u00e4mtlich Songs, ob knackiger New Country oder traditionell verwurzelte, herrlich dahin flie\u00dfende, entspannte Nummern in wunderbare, reine Arrangements verpackt. Das ist logischerweise nicht zuletzt ein Verdienst der, wie immer, \u00fcberragend agierenden Musiker. Bis in die kleinsten Ecken, und gleich mehrfach, ist jedes Instrument mit den absoluten K\u00f6nnern des Genres besetzt worden.<\/p>\n<p>Wenn man sich allein die Liste der Background-S\u00e4ngerinnen und -S\u00e4nger einmal anschaut, wird einem ganz flau im Magen. Vom Vulkan Bekka Bramlett, \u00fcber Wes Hightower, Rhonda Vincent, Kelly Willis, Bret Warren, Perry Coleman, Lisa Cochran und einigen anderen, bis hin zu ihrem Gatten Tim McGraw reicht die Liste &#8211; alles absolute Hochkar\u00e4ter. Letztgenannter &#8222;haucht&#8220; bei der romantischen, aber kraftvollen Ballade &#8222;Like We Never Loved Before&#8220; (aus der Feder von John Rich) so unnachahmlich dazwischen, dass dieser Song durchaus die Nachfolge des einst so erfolgreichen Duetts der beiden &#8222;It\u2019s Your Love&#8220; antreten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Als erste Single wurde jedoch &#8222;Mississippi Girl&#8220; ausgew\u00e4hlt, auf &#8222;Fireflies&#8220; nach dem, wie es der Titel schon verspricht, flockigen Sommersong &#8222;Sunshine and Summertime&#8220; (getragen von einem relaxten Banjospiel), der das Werk mit angenehmer Temperatur er\u00f6ffnet, als zweiter Song platziert. &#8222;Mississippi Girl&#8220;, ist ein knackiger, flotter Song mit leichtem Southern-Flair, durchsetzt von den sch\u00f6nen, rockigen Gitarrenriffs eines Tom Bukovacs, klasse Mandolinen-Begleitung von Darrell Scott, einem kleinen E- und Steel- Gitarren-Schlagabtausch der Herren Huff und Dugmore, dazu dezente Akkordeon-Untermalung von Tim Lauer! Das St\u00fcck hat bereits zurecht Platz vier der Country-Billboard-Charts mit Blick nach oben erklommen.<\/p>\n<p>Wird wohl Faiths n\u00e4chste Nummer 1 werden! Die allerletzten Zweifel der Countrygemeinde, da\u00df Faith wieder auf die richtigen Pfade zur\u00fcckgefunden hat, d\u00fcrfte dann das gro\u00dfartige &#8222;Dearly Beloved&#8220; vom Tisch wischen, wo richtig traditionell mit herzerfrischendem Gefiddel die Post abgeht, und so manche Squaredance-Truppe vor eine neue Aufgabe gestellt werden d\u00fcrfte. Erw\u00e4hnenswert, wie gesagt, aber auch die drei McKenna-St\u00fccke &#8222;Stealing Kisses&#8220;, der wunderbare Titeltrack &#8222;Fireflies&#8220; (mit toller Akustikgitarren- Mandolinen- und Dobroarbeit), sowie &#8222;If you Ask&#8220;, die dem Gesamtwerk viel Tiefe vermitteln und Faiths ganze Gesangsklasse offenbaren.<\/p>\n<p>Aufgepeppt wird die Geschichte dann mit tollen Gute-Laune-Nummern wie zum Beispiel &#8222;The Lucky One&#8220;, geschrieben von den Warren Brothers, allerdings nicht zu verwechseln mit deren St\u00fcck &#8222;The Lucky&#8220;, oder dem von einer kratzigen Mandoline gef\u00fchrten, leicht rootsigen &#8222;We\u2019ve Got Nothing But Love To Prove&#8220;, das sogar ein kleines \u00fcberraschend angedeutetes Steel-Reggae-Break enth\u00e4lt, auch ein kleines Indiz f\u00fcr die sp\u00fcrbare Spielfreude der beteiligten Akteure. Auff\u00e4llig ist, wie mit zunehmender Spieldauer solche den urspr\u00fcnglichen Country-Traditionen zuzuordnenden, typischen Intrumente wie Mandoline, Dobro, Fiddle, Akkordeon neben den allseits brillant dargebotenen Akustik- und E-Gitarrenparts von Bukovac, Huff, Greenberg und Co. f\u00fcr immer mehr Akzente sorgen.<\/p>\n<p>Die mit gut 57 Minuten Spielzeit recht \u00fcppig ausgestatte CD l\u00e4sst von vorn bis hinten keine W\u00fcnsche offen! Der &#8222;Back-To-The-Roots-Trip&#8220; der immer noch blendend aussehenden Faith Hill macht richtig Spa\u00df! Das ist die Faith Hill, die die Countryfans h\u00f6ren wollen! Kompliment, Mrs. Hill, und die alten S\u00fcnden sind verziehen! \u00dcbrigens. Sollte in Europa wieder eine nachtr\u00e4glich poppig eingef\u00e4rbte Extra-Ausgabe dieses Albums erscheinen, bei uns gibt&#8217;s immer die Original US-Country-Ausgabe!<\/p>\n<p><strong>Warner Records (2005)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Sunshine And Summertime<br \/>\n02. Mississippi Girl<br \/>\n03. Dearly Beloved<br \/>\n04. I Ain&#8217;t Gonna Take It Anymore<br \/>\n05. Stealing Kisses<br \/>\n06. Fireflies<br \/>\n07. Like We Never Loved At All<br \/>\n08. I Want You<br \/>\n09. The Lucky One<br \/>\n10. If You Ask<br \/>\n11. We&#8217;ve Got Nothing But Love To Prove<br \/>\n12. You Stay With Me<br \/>\n13. Wish For You<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.faithhill.com\/\">Faith Hill<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/faithhill\">Faith Hill bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">Baerchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Sachen Faith Hill k\u00f6nnen wir mit zwei Nachrichten aufwarten. Einer Guten und noch einer Guten. 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