{"id":2289,"date":"2015-12-14T04:50:00","date_gmt":"2015-12-14T03:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2289"},"modified":"2020-07-09T11:45:14","modified_gmt":"2020-07-09T09:45:14","slug":"halfway-to-hazard-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/halfway-to-hazard-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Halfway To Hazard \u2013 Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Half-e1434296075386.jpg\" \/><\/p>\n<p>Halfway To Hazard sind ein super-starkes, neues New Country-Duo, das zun\u00e4chst (im Jahre 2006) die Fans als Support der gigantischen &#8222;Soul2Soul&#8220;-Tour von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tim+McGraw\">Tim McGraw<\/a><\/span> und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Faith+Hill\">Faith Hill<\/a><\/span> mit ihren pr\u00e4chtigen Performances (gl\u00e4nzender Gesang, gro\u00dfartiges Gitarrenspiel) begeisterte. Hill und McGraw waren derma\u00dfen angetan von den Beiden, dass es nicht lange dauerte, bis die entsprechenden &#8222;F\u00e4den&#8220; gezogen waren. Mittlerweile besitzen sie einen Major-Deal und pr\u00e4sentieren nun mit der gleichnamigen CD ihr Deb\u00fctalbum &#8211; eine b\u00e4renstarke, kraftvolle, knackige, &#8222;Rock-influenced&#8220; New Country-Scheibe voller Dynamik und Frische, folgerichtig produziert von Tim McGraw und Byron Gallimore.<\/p>\n<p>S\u00e4mtlichen bis dato erworbenen Vorschusslorbeeren werden sie nicht nur voll und ganz gerecht, sie \u00fcbertreffen sie noch! Halfway To Hazard sind David Tolliver und Chad Warrix, zwei langj\u00e4hrige Freunde, die beide aus zwei unterschiedlichen kleinen Nestern in der Umgebung von Hazard, Kentucky stammen. Immer wieder trafen sie sich &#8222;auf halbem Weg&#8220; nach Hazard, wenn sie auszogen, dort ihre Freizeit zu verbringen und die vielen Live-Clubs zu besuchen. Seit fr\u00fchester Jugend waren sie Musik-verr\u00fcckt und spielten in diversen Bands. Unabh\u00e4ngig voneinander gingen beide Ende der Neunziger nach Nashville, trafen sich dort wieder und begannen gemeinsam durch die \u00f6rtlichen Country- und Rock-Clubs zu tingeln.<\/p>\n<p>Ihre gro\u00dfartigen Auftrutte erzeugten in der Szene schnell eine erh\u00f6hte Aufmerksamkeit &#8211; bis sie schlie\u00dflich f\u00fcr die oben erw\u00e4hnte &#8222;Soul2Soul&#8220;-Tour des Superstar-Ehepaares McGraw\/Hill verpflichtet wurden. Beide verf\u00fcgen \u00fcber hervorragende Stimmen (dennoch \u00fcbernimmt David zumeist den Lead-Gesang), spielen, wie bereits erw\u00e4hnt, klasse Gitarre, haben auf ihrer ersten Scheibe (bis auf zwei Ausnahmen) s\u00e4mtliche Songs mit diversen, arrivierten Co-Autoren (z. B. <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bobby+Pinson\">Bobby Pinson<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Anthony+Smith\">Anthony Smith<\/a><\/span>, Rivers Rutherford) selbst komponiert und genie\u00dfen die nat\u00fcrlich major-\u00fcbliche, prominente Unterst\u00fctzung der ersten Nashville Studio-Riege (u.a. Tom Bukovac, Dan Dugmore, Greg Morrow, Shannon Forrest, Tony Harrell, Jonathan Yudkin, Glenn Worf). Das Ergebnis ist einfach klasse!<\/p>\n<p>Toller, knackiger New Country mit rockig betonter Note und gro\u00dfartigen Melodien. Los geht\u2019s mit dem furiosen &#8222;Countrified&#8220;, einer &#8222;Hammer-Nummer&#8220; aus der Feder von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jeffrey+Steele\">Jeffrey Steele<\/a><\/span> und Kip Raines, den Steele auch vor geraumer Zeit f\u00fcr sein eigenes Album &#8222;Outlaw&#8220; als Opener verwendete. &#8222;W\u00fcste&#8220; Slide-Attacken, ein \u00e4hnlich rotzfrecher Gesang, so wie ein ordentlich abgehendes, &#8222;modernes&#8220;, forsches Arrangement messen sich problemlos auf Augenh\u00f6he mit dem starken Steele-Original. Ein Klasse-Auftakt!<\/p>\n<p>Die folgenden Songs verlaufen in den Strophen meist zun\u00e4chst etwas entspannter, nehmen dann mit dem Refrains, in denen Tolliver und Warrix so richtig aus sich herausgehen, m\u00e4chtig Fahrt auf. Gespickt sind sie mit vielen kleinen instrumentellen Feinheiten (sch\u00f6ne Steel, w\u00fcrzige E-Gitarre, Orgel, Fiddle), die von den Studiok\u00f6nnern (\u00fcberragend E-Gitarrist Tom Bukovac) sehr wirkungsvoll eingebracht werden.<\/p>\n<p>So wird beispielsweise die wunderbare, schwungvolle Single &#8222;Daisy&#8220; von einer tollen Banjo-Begleitung gepr\u00e4gt. Aufgrund der Songstrukturen und hohen Stimmvariabilit\u00e4t der beiden Protagonisten assoziiert man im weiteren Verlauf vom Flair her diverse Kollegen, die von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Keith+Urban\">Keith Urban<\/a><\/span> (bei &#8222;Cold&#8220;), \u00fcber <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Montgomery+Gentry\">Montgomery Gentry<\/a><\/span> (bei &#8222;I\u2019m Tired&#8220;), <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Forty5South\">Forty5South<\/a><\/span> (bei &#8222;Devil And The Cross&#8220;) bis hin zu <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Billy+Ray+Cyrus\">Billy Ray Cyrus<\/a><\/span> (beim etwas moderater gehaltenen &#8222;Die By My Own Hand&#8220;) oder auch dem Pep von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sugarland\">Sugarland<\/a><\/span> reichen. Southern-Countryrock pur gibt es dann beim herzhaften &#8222;Country &#8218;Til The Day We Die&#8220;! Hier fallen spontan Songs wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Jason+Aldean\">Jason Aldeans<\/a><\/span> &#8222;Hicktown&#8220; oder <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Chris+Cagle\">Chris Cagles<\/a><\/span> &#8222;Country By The Grace Of God&#8220; als Vergleichsmuster ein. Dazu gibt es tolle Lead-Vocals, irgendwo in der Mitte zwischen Johnny Van Zant und Jeffrey Steele, die von sogenannten Crowd-Ges\u00e4ngen unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a><\/span>-m\u00e4\u00dfig gar das folgende &#8222;Got Back Up&#8220;, ein starker &#8222;Southern-Stampfer&#8220; mit pr\u00e4chtiger E-Gitarre, Orgel und dezenten Fiddle-Eins\u00e4tzen. Beim emotionalen &#8222;Burn It Down&#8220; setzt die gl\u00e4nzend aufgelegte Background-S\u00e4ngerin Joanna Cotton weitere southern-typische Akzente. Noch eine ganz starke Nummer! Auffallend ist, dass die Jungs auch in ihren Texten zuweilen bem\u00fcht sind, sich wohltuend vom gro\u00dfen Teil der Szene abzuheben. Dies gipfelt beispielsweise beim rockigen Country Abschlu\u00df-Feger &#8222;Welcome to Nashville&#8220; in der schonungslosen Abrechnung mit den Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten rund um &#8222;Music City&#8220;, mit denen sie sich allerdings wohl oder \u00fcbel in Zukunft ebenfalls arrangieren werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>So kann man den beiden nur w\u00fcnschen, dass sie, trotz des zu erwartenden Erfolgsdrucks, weiterhin ihren Maximen treu bleiben. Mit den Produzenten Tim McGraw und Byron Gallimore, die die Leine bisher \u00e4u\u00dferst locker gelassen haben, scheint sich das Paar jedenfalls optimal zu erg\u00e4nzen. David Tolliver und Chad Warrix, alias Halfway To Hazard, werden ihren Weg gehen, da sind wir sicher! Herzerfrischender, knackiger, satter, angerockter New Country voller gro\u00dfartiger Melodik auf der H\u00f6he der Zeit! Tolles Album! Sehr starke Konkurrenz f\u00fcr die bisher den Ton angebenden Duos wie <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Brooks+%26+Dunn\">Brooks &amp; Dunn<\/a><\/span>, Sugarland oder Montgomery Gentry, wie auch f\u00fcr die gesamte Nashville New Country-Klientel im Allgemeinen!<\/p>\n<p><strong>Mercury Records (2007)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Countrified<br \/>\n02. Taking Me On<br \/>\n03. Cold<br \/>\n04. Daisy<br \/>\n05. I\u2019m Tired<br \/>\n06. Devil And The Cross<br \/>\n07. Die By My Own Hand<br \/>\n08. Country \u2018Til The Day We Die<br \/>\n09. Got Back Up<br \/>\n10. Burn It Down<br \/>\n11. Welcome To Nashville<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.halfwaytohazard.com\">Halfway To Hazard<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/halfwaytohazard\">Halfway To Hazard bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Halfway To Hazard sind ein super-starkes, neues New Country-Duo, das zun\u00e4chst (im Jahre 2006) die Fans als Support der gigantischen &#8222;Soul2Soul&#8220;-Tour von Tim McGraw und Faith Hill mit ihren pr\u00e4chtigen Performances (gl\u00e4nzender Gesang, gro\u00dfartiges Gitarrenspiel) begeisterte. 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