{"id":2284,"date":"2015-12-14T04:52:00","date_gmt":"2015-12-14T03:52:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2284"},"modified":"2020-07-09T11:44:24","modified_gmt":"2020-07-09T09:44:24","slug":"cody-gill-band-king-of-your-hometown-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/cody-gill-band-king-of-your-hometown-cd-review\/","title":{"rendered":"Cody Gill Band \u2013 King Of Your Hometown &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Cod1.jpg\" \/><\/p>\n<p>Die &#8222;Red Dirt&#8220;-Countryrock-Jungs der Cody Gill Band aus Stephenville\/Texas hatten uns ja mit ihrem hervorragenden Deb\u00fct &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/cody-gill-band-boxcars-cd-review\/\"><span style=\"color: #ff0000;\">Boxcars<\/span><\/a>&#8220; vor geraumer Zeit zu Begeisterungsst\u00fcrmen hingerissen, jetzt legen sie mit &#8222;King Of Your Hometown&#8220; nach. Um es vorwegzunehmen, auch diesmal ist ihnen wieder ein ganz hervorragendes Werk gelungen. Die jungen Burschen scheinen eine geh\u00f6rige Portion Selbstbewusstsein mitzubringen.<\/p>\n<p>Hatte man beim Deb\u00fct noch richtigerweise das Unterfangen in erfahrene H\u00e4nde vergeben (so wurde es von &#8222;Mr. Red Dirt&#8220; pers\u00f6nlich, <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Mike+McClure\">Mike McClure<\/a><\/span>, produziert und von teilweise etablierten Musikern wie Lloyd Maines und Riley Osborne begleitet), so hat man das Projekt diesmal fast im Alleingang (inkl. der Produktion) durchgezogen. Beim Szene-Label &#8222;Smith Entertainment&#8220; scheint man schon jetzt blindes Vertrauen in die Jungs zu setzen, was sich in der Nachbetrachtung dieses starken Albums auch eindeutig als richtig erweist.<\/p>\n<p>Die Cody Gill Band spielt wunderbar melodischen, lockeren, erfrischenden, das typische &#8222;Red Dirt&#8220;-Flair beinhaltenden, aber sicher auch die Fraktion alter Eagles- oder Poco-Kl\u00e4nge in Verz\u00fcckung bringenden Americana\/Countryrock\/-pop, der hin und wieder mal von einer feinen Southern-Brise durchzogen wird. Die <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eli+Young+Band\">Eli Young Band<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wade+Bowen\">Wade Bowen<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Rich+O%27Toole\">Rich O&#8217;Toole<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=No+Justice\">No Justice<\/a><\/span> &amp; Co. kommen als Vergleichsgr\u00f6ssen in Betracht. Marginale \u00c4nderungen gab es in der Bandbesetzung. Ritchie Petronis, der bei einem St\u00fcck als Co-Writer fungierte, wurde gegen Jarrod Baker am Schlagzeug ausgetauscht. Ansonsten wurde, wie gehabt, das nahezu komplette Songrepertoire wieder selbst komponiert.<\/p>\n<p>Lediglich zwei St\u00fccke, u.a. das abschlie\u00dfende und recht trocken abgehende &#8222;Movin\u2019 On&#8220; (klasse Southern Rock-Flair, erinnert an eine Mischung aus Cross Canadian Ragweed und <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Great+Divide\">The Great Divide<\/a><\/span>), welches vom der Band sehr nahe stehenden Marshall Owens geschrieben wurde, sind Fremd-Kompositionen. Im Vergleich zum Vorg\u00e4nger wurde der Einstieg diesmal besonders melodisch gehalten. Mit &#8222;Consider&#8220;, &#8222;Threw Me Away&#8220; (Songwriter Jeremy Harlow) und dem fantastischen Titelst\u00fcck &#8222;King Of Your Hometown&#8220; gibt es zum Auftakt gleich drei absolute Ohrw\u00fcrmer am St\u00fcck, wobei letztgenanntes Lied, das d\u00fcrfte jetzt schon sicher sein, sich zu einem Dauerbrenner in den Texas Music Charts entwickeln wird. Einfach herrlich, dieser Song. Mit dieser Nummer im CD-Player des Autos ist man im kommenden Sommer ganz sicher der &#8222;K\u00f6nig seiner Heimatstadt&#8220;!<\/p>\n<p>Das sich die Burschen immer wieder gerne zu Ausfl\u00fcgen Richtung Southern Rock hinrei\u00dfen lassen, hatten sie auf &#8222;Boxcars&#8220; bereits zur Gen\u00fcge dargelegt. Hier liefern sie bei &#8222;Crazy&#8220; die erste Kostprobe ab. Ein <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a><\/span>-typisches E-Gitarren-F\u00fchrungsriff (der emsige Gitarrist Zack Hooper, eigentlich aus der Jazz-Szene entstammend, beherrscht auch das gro\u00dfe Southern Rock-Einmaleins), Kuhglocken-Drums und pumpender Bass des wieder sehr auff\u00e4llig agierenden Caleb Hooper zeigen, dass der Vierer es auch in diesem Genre drauf hat. Cody Gill erinnert von der Stimme her immer wieder etwas an seinen Mentor Mike McClure. &#8222;18 In Mexico&#8220; kommt so \u00e4hnlich wie die &#8222;Red Dirt&#8220;-Variante von <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tim+McGraw\">Tim McGraws<\/a><\/span> &#8222;Seventeen&#8220; daher und geht wunderbar &#8222;fluffig&#8220; ins Ohr.<\/p>\n<p>&#8222;Heart In The Middle&#8220; umschmeichelt erneut den melodies\u00fcchtigen H\u00f6rer mit einem fast schon an einstige, goldene Seventies Countryrock-Tage aufkeimenden Retroflair, nat\u00fcrlich auf bestehender &#8222;Red Dirt&#8220;-Grundlage. &#8222;Crumble&#8220; wurde dagegen sehr atmosph\u00e4risch von Cody Gill in Szene gesetzt. Zu Donnergrollen und Regeng\u00fcssen im Hintergrund pendelt das St\u00fcck zwischen balladesker Strophe und powerndem Refrain, abgerundet durch ein starkes E-Gitarren-Solo. Mit dem flotten und sehr peppigen &#8222;Roadsigns&#8220; gibt es den zweiten Abstecher in Southern Rock-Gefilde. Der sich gut einf\u00fchrende Jarrod Baker setzt mit fettem Drumming Akzente, eine herrliche Rhythmik und ein typisches Gitarrensolo wird die Fans dieser Musikrichtung zweifellos sehr erfreuen. Das von Cody Gill komponierte &#8222;Jack Of Hearts&#8220; weist sch\u00f6n rootsige Z\u00fcge auf (Richtung Neal Casal). Gill wir hier von der wunderbare Harmonies beisteuernden Stacey Sliger vokal unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Fazit:\u00a0 Die Cody Gill Band hat mit ihrem zweiten Werk &#8222;King Of Your Hometown&#8220; ihren Status als eine rasant Richtung Spitze st\u00fcrmende Red Dirt-Band noch einmal gefestigt. Die Truppe ist sehr gut aufgestellt und besitzt vom Talent her eindeutig das Zeug, Interpreten wie der <span style=\"color: #333333;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rogers+Band\">Randy Rogers Band<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Pat+Green\">Pat Green<\/a><\/span>, Wade Bowen, der Eli Young Band und Cross Canadian Ragweed ins \u00fcberregionale Majorlabel-Lager zu folgen. Cody Gill und seine Mannen stehen aus unserer Sicht kurz vor dem gro\u00dfen Durchbruch! Klasse!<\/p>\n<p><strong>Smith Entertainment (2009)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 Red Dirt<\/strong><\/p>\n<p>01. Consider<br \/>\n02. Threw Me Away<br \/>\n03. King Of Your Hometown<br \/>\n04. Crazy<br \/>\n05. Special<br \/>\n06. 18 In Mexico<br \/>\n07. Heart In The Middle<br \/>\n08. Crumble<br \/>\n09. Roadsigns<br \/>\n10. Jack Of Hearts<br \/>\n11. Movin&#8216; On<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.reverbnation.com\/codygillmusic\">Cody Gill Band bei Reverbnation<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/CodyGillMusic\">Cody Gill Band bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die &#8222;Red Dirt&#8220;-Countryrock-Jungs der Cody Gill Band aus Stephenville\/Texas hatten uns ja mit ihrem hervorragenden Deb\u00fct &#8222;Boxcars&#8220; vor geraumer Zeit zu Begeisterungsst\u00fcrmen hingerissen, jetzt legen sie mit &#8222;King Of Your Hometown&#8220; nach. Um es vorwegzunehmen, auch diesmal ist ihnen wieder ein ganz hervorragendes Werk gelungen. Die jungen Burschen scheinen eine geh\u00f6rige Portion Selbstbewusstsein mitzubringen. 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