{"id":2176,"date":"2015-12-14T05:15:00","date_gmt":"2015-12-14T04:15:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=2176"},"modified":"2016-01-18T18:42:24","modified_gmt":"2016-01-18T17:42:24","slug":"deadstring-brothers-starving-winter-report-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/deadstring-brothers-starving-winter-report-cd-review\/","title":{"rendered":"Deadstring Brothers \u2013 Starving Winter Report &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DS.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6827 size-full\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DS.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"299\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DS.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DS-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DS-109x109.jpg 109w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/DS-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bisher hat man Detroit eigentlich immer mit dem Ger\u00e4usch von r\u00f6hrenden Motoren oder ziemlich lauter Rock-Musik in Verbindung gebracht. Seit 2001 hat sich dort allerdings eine Band formiert, die in der Americana-\/Rootsrock-Szene f\u00fcr immer mehr Furore zu sorgen beginnt. Die Deadstring Brothers, bestehend aus Bandlleader und Songschreiber Kurt Marschke (Lead vocals, guitars, dobro &amp; mandolin), E. Travis Harrett (Drums), Philip Skarich (Bass), Ross Westerbur (Piano, organ) und der hervorragenden Background-S\u00e4ngerin Masha Marjieh (Harmony vocals, Percussion).<\/p>\n<p>So beurteilte das in amerikanischen Szenekreisen hoch angesehene &#8222;Paste&#8220;- Magazine ihre Deb\u00fctwerk von 2003 als eine der besten Roots-Rock-CDs des Jahres. Mittlerweile haben sie mit ihrer Nachfolgescheibe &#8222;Starving Winter Report&#8220; sogar nochmal ordentlich nachgelegt. Den Deadstring Brothers ist ein kleines Meisterwerk mit zehn wunderbar ineinander greifenden Songs auf einem erstaunlich hohem Niveau gelungen. Nicht nur wegen der Stimm\u00e4hnlichkeit des S\u00e4ngers Kurt Marschke zu Mick Jagger wird die Band h\u00e4ufig mit den Rolling Stones zu ihren &#8222;Exile On Main Street&#8220;-Zeiten verglichen. Das passt schon, doch es ist weit mehr. Wohl niemand zuvor hat die Ruppigkeit der damaligen Stones-\u00c4ra mit der Country-Mentalit\u00e4t eines Gram Parsons besser verbunden als die Deadstring Brothers.<\/p>\n<p>Ein wenig Flair von &#8222;The Band&#8220; oder gar Ryan Adams runden die Sache ab. Schon der Opener &#8222;Sacred Heart&#8220; hat den ber\u00fchmten, Stones-tr\u00e4chtigen Sound mit unterschwelligem Honkytonk-Feeling, der am besten in Whiskey getr\u00e4nkter Luft und Nikotin verr\u00e4uchter Atmosph\u00e4re genossen werden kann. Tolle Gitarrenriffs, eine klasse melodie, geht die Nummer prima ab! Hat vielleicht entfernt soagr etwas von Dan Baird und seinen Georgia Satellites!<\/p>\n<p>Ganz gro\u00dfe Klasse sind auch die beiden einzigen balladesken St\u00fccke des Albums, &#8222;Lights Go Out&#8220; (mit typischem Barroom-Flair) und das \u00fcberragende, emotional kraftvolle &#8222;Blindfolded&#8220; mit ganz ausgezeichneten Vokalleistungen von Marschke und den sch\u00f6nen Harmonieges\u00e4ngen von Mascha Marjieh. Die starken Pedal Steel-Einlagen von Gastmusiker Dale Dorsey vermitteln dabei eine \u00e4u\u00dferst angenehme Retro Countryrock-\/Alternate Country-Note. Ganz \u00fcberragend, trotz der allseits dominanten (aber keineswegs aufdringlichen) Pr\u00e4senz des Bandchefs, ist Keyboarder Ross Westerbur (fast schon so etwas wie der heimliche &#8222;Star&#8220; des Albums), der mit unnachahmlichen und immer genau passenden Piano- und Orgeleins\u00e4tzen (teilweise sogar im Wechsel) dem eh schon erstklassigen Songmaterial das endg\u00fcltige &#8222;gewisse Etwas&#8220; verpasst.<\/p>\n<p>Herrlich sein oft klimperndes Piano! &#8222;Toe The Line&#8220; und &#8222;Lonely Days&#8220; umgibt wieder ein Hauch von countryrockigem Retro-Flair, &#8222;Get Up Jake&#8220; (ein Cover von Robbie Robertson) und &#8222;All Over Now&#8220; huldigen in partytauglicher Weise einmal mehr die Stones, &#8222;\u2019Til The Bleeding Stops&#8220; hat gar durchaus Southern-lastige Momente. Der einzige etwas aus dem Rahmen fallende, aber ebenfalls traumhaft gelungene Song, ist das gro\u00dfartige &#8222;Moonlight Only Knows&#8220;, bei dem vollkommen akustisch, mit einem feinen Bluegrass-Flair musiziert wird. Kratzige Akustikgitarre, tolle Percussion-Arbeit, Mandoline, Dobro und eine, wiederum sehr starke, Gastvorstellung von David Mosher an der Fiddle, inklusive eines sch\u00f6nen Solos &#8211; Allternate Country-\/Americana-Musik vom Feinsten! Das Album ist zudem noch ein echter &#8222;Grower&#8220;.<\/p>\n<p>Je \u00f6fter man es h\u00f6rt, desto besser kommt es einem bei jedem weiteren Male vor &#8211; die Musik w\u00e4chst! Ein absolutes Indiz f\u00fcr die hohe Qualit\u00e4t dieser Mucke! Diese h\u00f6chst talentierte Gruppe hat sich dank intensiven Tourings in den Staaten, und auch in Europa (England, Niederlande), bereits einen pr\u00e4chtigen Namen in Insiderkreisen erarbeitet. Fest steht, dass &#8222;Starving Winter Report&#8220; in positiver Hinsicht dazu beitragen wird, dass sich ihr Bekanntheitsgrad in Zukunft noch erheblich steigern wird. Mit den Deadstring Brothers w\u00e4chst etwas Gro\u00dfes im Americana-\/Rootsrock-\/Alternate Countryrock-Bereich heran. Ganz hervorragende Leistung!<\/p>\n<p><strong>Bloodshot Records (2006)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Roots Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Sacred Heart<br \/>\n02. Toe the Line<br \/>\n03. Ain&#8217;t Grace Amazing<br \/>\n04. Get Up Jake<br \/>\n05. Talkin&#8216; Born Blues<br \/>\n06. Blindfolded<br \/>\n07. Moonlight Only Knows<br \/>\n08. &#8218;Til the Bleeding Stops<br \/>\n09. All Over Now<br \/>\n10. Lonely Days<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bloodshotrecords.com\/artist\/deadstring-brothers\">Deadstring Brothers<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/DeadstringBrothers \">Deadstring Brothers bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bisher hat man Detroit eigentlich immer mit dem Ger\u00e4usch von r\u00f6hrenden Motoren oder ziemlich lauter Rock-Musik in Verbindung gebracht. Seit 2001 hat sich dort allerdings eine Band formiert, die in der Americana-\/Rootsrock-Szene f\u00fcr immer mehr Furore zu sorgen beginnt. 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