{"id":21123,"date":"2018-03-11T10:33:07","date_gmt":"2018-03-11T09:33:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=21123"},"modified":"2018-03-11T10:36:18","modified_gmt":"2018-03-11T09:36:18","slug":"black-river-delta-vol-ii-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2018\/03\/11\/black-river-delta-vol-ii-cd-review\/","title":{"rendered":"Black River Delta &#8211; Vol. II &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-21129\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Black-River-Delta_300.jpg\" alt=\"Black River Delta_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Black-River-Delta_300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Black-River-Delta_300-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Black-River-Delta_300-109x109.jpg 109w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Black-River-Delta_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Review: Stephan Skolarski<\/p>\n<p>Mit der Musikindustrie in Schweden verbindet man seit den 1970er Jahren im Allgemeinen Disco-Pop lastige Sounds mit Vertretern wie ABBA oder Roxette. Anfang der 2000er wurde dann eine euphorische Indie Rock-Welle los getreten, die mit Bands wie Mando Diao oder The Hives Schweden auch international wieder ins Rampenlicht bef\u00f6rderte.<\/p>\n<p>Black River Delta vertreten mit ihrem schwerem Blues-, Stoner- und Garage Rock-Sound mal so gar nicht diese erfolgreiche Musikszene, sind aber ein weiterer Exportschlager, der besonders in den USA f\u00fcr Aufsehen sorgen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>\u201eGun For You\u201c, die Vorab-Single, hat sich als Opener nicht nur die erste Position auf dieser Scheibe verdient, sondern ist auch mit Abstand der beste Song des Albums. Der Song verk\u00f6rpert alles, was die drei jungen Schweden auszeichnet: rauer Blues Rock verbunden mit \u00fcberzeugend leidenschaftlicher Ausgelassenheit.<\/p>\n<p>\u201eBetter Man\u201c ist ein blues-rockiger Titel im Rolling Stones-\u201eMidnight Rambler\u201c-Style mit strammer Mundharmonika Begleitung. \u201eKeeps Me Bleeding\u201c ist das verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ruhigste St\u00fcck und bewegt sich im langsamen Slow-Blues Tempo. Das L\u00e4rmspektakel geht aber auf dem Garage Rock typischen \u201eBye Bye Birde\u201c sofort weiter, das an die Vorreiter des Genres \u201eThe Sonics\u201c erinnert. \u201eTraveling\u201c zeigt unverkennbar, dass die Songwriting-Wurzeln im tiefsten US-amerikanischen S\u00fcden liegen.<\/p>\n<p>Alle Lieder sind kurz und knapp, eing\u00e4ngig und bieten abwechslungsreiche und interessante Gitarrenriffs. Dabei treibt das Schlagzeug die Songs vorw\u00e4rts und scheppert mit den Gitarren um die Wette. Auch wenn teilweise der recht simple Aufbau der Songs: Strophe, Refrain, Strophe, Refrain, agile Gitarrenparts, kritisiert werden kann, spiegelt er doch den wesentlichen Bestandteil der Platte wieder und wird von der \u00fcbersch\u00e4umenden und ansteckenden Spielfreude der zwei Gitarristen und des Schlagzeugers \u00fcberdeckt.<\/p>\n<p>Eine pers\u00f6nliche Hymne, darf auch nicht fehlen und \u201eBlack River\u201c kommt so rasant an, wie sich die Gitarristen ihre Riffs aus den flinken Fingern \u201ezaubern\u201c. \u201eBound To Stay\u201c erscheint wie ein nachtr\u00e4glicher Beitrag zum Soundtrack der Mississippi-Odyssee \u201eO Brother, Where Art Thou?\u201c, mit monotonem Arbeiter-Gesang: \u201eOh please Lord, won\u2019t you help me now\u201c.<\/p>\n<p>Auf dem abschlie\u00dfenden \u201eThe Lost One\u201c m\u00fcssen die Rezeptoren nochmal so einiges aushalten und der S\u00e4nger weicht in den Strophen teilweise in einen inbr\u00fcnstigen Sprechgesang ab. Das Durchhalten lohnt sich aber, auch wenn man am Ende des Albums eine leichte \u00dcberdosis Gitarrenrock intus hat (zum Weiterh\u00f6ren sind die \u201eBlack Keys\u201c und \u201eBRMR\u201c empfohlen).<\/p>\n<p>Black River Delta kommen zum Gl\u00fcck ohne \u00fcberfrachtete, patriotische S\u00fcdstaaten-Rock-&#8218;Homegrown&#8216;-Parolen aus und konzentrieren sich auf ihre ausschweifenden Noiserock-Eskapaden. F\u00fcr alle Gitarrenfreaks lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch der Band-Website, auf der sie ihre Gitarrenmodelle ausf\u00fchrlich vorstellen. Das starke Debutalbum \u201eDevil On The Loose\u201c (2016) war schon hervorragend und ganz bestimmt nicht leicht zu toppen, aber mit \u201eVol. II\u201c legen sie die Messlatte nochmal ein ganzes St\u00fcck h\u00f6her.<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2018)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Blues Rock\/Stoner Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Gun For You<br \/>\n02. Neon Truck Stop Sign<br \/>\n03. Better Man<br \/>\n04. Keeps Me Bleeding<br \/>\n05. Bye Bye Birde<br \/>\n06. Velvet Clouds<br \/>\n07. Rodeo<br \/>\n08. Traveling<br \/>\n09. Betty<br \/>\n10. Cigarettes<br \/>\n11. Black River<br \/>\n12. Bound to Stay<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.BlackRiverDelta.net\">Black River Delta<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/BlackRiverDelta\/\">Black River Delta bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Stephan Skolarski Mit der Musikindustrie in Schweden verbindet man seit den 1970er Jahren im Allgemeinen Disco-Pop lastige Sounds mit Vertretern wie ABBA oder Roxette. Anfang der 2000er wurde dann eine euphorische Indie Rock-Welle los getreten, die mit Bands wie Mando Diao oder The Hives Schweden auch international wieder ins Rampenlicht bef\u00f6rderte. 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