{"id":1904,"date":"2015-12-14T01:17:00","date_gmt":"2015-12-14T00:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=1904"},"modified":"2020-07-13T10:06:33","modified_gmt":"2020-07-13T08:06:33","slug":"iron-bridge-band-road-not-taken-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/iron-bridge-band-road-not-taken-cd-review\/","title":{"rendered":"Iron Bridge Band &#8211; Road Not Taken &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-44489\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/51sbTNvn04L-295x300.jpg\" alt=\"51sbTNvn04L\" width=\"295\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Da neigt sich in unserer schnelllebigen Zeit das Jahr in gro\u00dfen Schritten schon fast wieder dem Ende entgegen und pl\u00f6tzlich schneit in einem f\u00fcr mich review-technisch gesehen, bis dato recht spannungsarmen 2013 (zumindest was Newcomer angeht) doch noch so was wie eine echte \u00dcberraschung in Sachen CD-Neuver\u00f6ffentlichungen herein. Die Rede ist von der in New Jersey beheimateten, seit 2010 existierenden Iron Bridge Band! Eine Vierer-Combo mit klarer Aufgabenverteilung. Die Rhythmusfraktion bildet das Ehepaar Lanie (Bass) und Scott Skully (Drums), wobei sich Lanie, der Legende nach, aus purer Frustration irgendwann eine Bassgitarre kaufte und das Spielen in k\u00fcrzester Zeit selbst erlernte, weil innerhalb der musikbegeisterten Familie einfach kein Angeh\u00f6riger zu finden war, der bereit war, sich der L\u00fccke im Tieft\u00f6nerbereich anzunehmen.<\/p>\n<p>Ehemann Scott war mit dem aus der New Yorker-Area ans\u00e4ssigen Steve Walsh gut befreundet, der auf eine 30-j\u00e4hrige Epoche als Gitarrist zur\u00fcckblicken kann. Die beiden gr\u00fcndeten dann auch 2010 besagte Iron Bridge Band. Ihren Frontmann fanden sie im Sch\u00fcler von TNT-Chef Tony Harrell, Chandler Mogler, der in diversen Hard-, Melodic- und Rockbands ebenfalls aus dem New Yorker Raum (Talon, Dangered Ace) von sich reden machte und immer wieder auch parallel von weiteren Musikprojekten\/-bands gebucht wird. Eine Art amerikanischer G\u00f6ran Edman finde ich als Beschreibung (auch in seiner Art zu singen) als \u00e4u\u00dferst passend. Nach einer EP-Ver\u00f6ffentlichung 2011 pr\u00e4sentiert das Quartett mit &#8222;Road Not Taken&#8220; jetzt seinen ersten Longplayer und das wirklich mit Bravour. Der auf dem eigenen Label in v\u00f6lliger Eigenregie erstellte Silberling l\u00e4sst vom ersten bis zum letzten Akkord keinen Zweifel daran, dass man es mit absolut versierten Musikern zu tun hat, die auch ein echtes H\u00e4ndchen f\u00fcr&#8217;s Songwriting und vor allem eine satte und transparente Produktion hatten (alle Instrumente und Gesangsparts wurden jederzeit glasklar herausgearbeitet, so dass man auch ein \u00fcberaus angenehmes Klangergebnis erh\u00e4lt).<\/p>\n<p>Da lassen sie mit dem Opener &#8222;Thunder In A Sacred Place&#8220; doch direkt einen furiosen Donnerhall im Stile der Black Crowes\/<span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Dirty+Guv%27nahs%2C+The\">Dirty Guv&#8217;nahs<\/a><\/span> zu Glanzzeiten als Gru\u00df in Richtung der von uns so geliebten s\u00fcdlichen Gefilde des Landes krachen. Ein fulminanter Southern-Rocker mit fetter E-Gitarrendominanz (mit unterschwelligem AC\/DC-F\u00fchrungsriff), starkem Gesang Moglers und einer herrlich keifenden Backgroundr\u00f6hre namens Jessie Wagner, der vermutlich am Ende in den Top-5 meiner Jahresrangliste landen wird. Grandios! Was f\u00fcr ein Auftakt. Das ebenfalls mit typischen Gitarren (am Ende sogar in der Twin-Variante) versehene &#8222;Best Wine&#8220; (erinnert mich vom Flair an unser ehemaliges nationales One-CD-Wonder Street Survivors) hat aufgrund Walshs-Gitarrenspiel ebenfalls SR-Bez\u00fcge. Auch das wieder von Jessie Wagner gl\u00e4nzend unterst\u00fctze &#8222;Smokin&#8216; Gun&#8220; wird Genre-Fans sicherlich sehr zusagen. Danach hat die Band zwar keineswegs ihr Pulver verschossen, wendet sich aber einem etwas breiter gef\u00e4cherten Spektrum an rockmusikkompatiblen Stilen zu, das unter dem Oberbegriff des AOR (Adult Orientated Rock) wohl am besten charakterisiert wird.<\/p>\n<p>Die gitarrenbetont relaxt groovenden &#8222;Wildflower&#8220; (sogar ein bisschen jazzig angehaucht) und &#8222;Bittersweet&#8220; sind ideale Hintergrundmusik zum Schwofen auf einer sommerlichen Pool-Party. Die beiden Gitarreninstrumentalnummern &#8222;Miles To Go&#8220; (akustisch) und &#8222;Before I Sleep&#8220; zeigen Walsh als versierten Saitenk\u00fcnstler, der sich M\u00fche gibt, die Titel der Songs in einer ad\u00e4quaten Stimmung aufzubereiten. Auch &#8222;Petticoat Road&#8220; wei\u00df mit seiner Retro-Note dank Moglers sch\u00f6nen Gesangsperformance und Walshs Stiche setzender Fill-Arbeit zu gefallen. New Jersey ohne auf <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bon+Jovi\">Bon Jovi<\/a><\/span> Bezug zu nehmen, erscheint irgendwie unm\u00f6glich. Der Center-Song des Albums &#8222;All Our Yesterdays&#8220;, der in einer elektrischen und akustischen Version gebracht wird, w\u00fcrde auch problemlos, zumindest was den Refrain angeht, ein gutes Bild im Songrepertoire des Superstars abgeben. Chandler Mogler hat den schmachtenden Gesangstil der Rockikone, was die balladeskeren Sachen angeht, jedenfalls durchaus mit in seinem variablen vokalen Fundus.<\/p>\n<p>Das CD-Deb\u00fct &#8222;Road Not Taken&#8220; der Iron Bridge Band hat mir pers\u00f6nlich direkt von Anfang an zugesagt. Somit stellt der Ostk\u00fcsten-Vierer in jedem Fall f\u00fcr mich eine echte Bereicherung dar. Hier stimmt schon sehr vieles, um auf hohem Niveau zu musizieren. Da ist verdammt viel Potential am Start. Lediglich eine etwas einheitlichere Stil-Struktur (das Hin- und Herpendeln von Moglers Stimme und auch der instrumentellen Darbietungen erzeugen ein wenig Unruhe im Ablauf der CD &#8211; aber das ist auch schon Jammern auf hohem Niveau) zugunsten einer deutlicher auf Classic Rock fokussierten Ausrichtung w\u00e4re (meiner Ansicht nach) eventuell \u00fcberlegenswert, um einen etwaigen kommerziellen Durchbruch realisieren zu k\u00f6nnen. Und vielleicht k\u00f6nnten dann ja auch die Herren Bon Jovi und Sambora mal ein gutes Wort f\u00fcr die Iron Bridge Band bei investitionsbereiten Major-Labels einlegen\u2026<\/p>\n<p><strong>Messej Media (2014)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Thunder In A Sacred Place<br \/>\n02. Best Wine<br \/>\n03. Wildflower<br \/>\n04. Petticoat Road<br \/>\n05. All Our Yesterdays<br \/>\n06. Bittersweet<br \/>\n07. Smokin&#8216; Gun<br \/>\n08. Once Beautiful (Love Like Rain)<br \/>\n09. Miles To Go<br \/>\n10. The Most Benevolent Wind<br \/>\n11. Before I Sleep<br \/>\n12. All Our Yesterdays (Acoustic)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.IronBridgeBand.com\/\">Iron Bridge Band<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/IronBridgeBand\">Iron Bridge Band bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da neigt sich in unserer schnelllebigen Zeit das Jahr in gro\u00dfen Schritten schon fast wieder dem Ende entgegen und pl\u00f6tzlich schneit in einem f\u00fcr mich review-technisch gesehen, bis dato recht spannungsarmen 2013 (zumindest was Newcomer angeht) doch noch so was wie eine echte \u00dcberraschung in Sachen CD-Neuver\u00f6ffentlichungen herein. 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