{"id":13489,"date":"2017-03-31T18:13:50","date_gmt":"2017-03-31T16:13:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=13489"},"modified":"2017-03-31T18:15:18","modified_gmt":"2017-03-31T16:15:18","slug":"king-king-30-03-2017-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/03\/31\/king-king-30-03-2017-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"King King, 30.03.2017, Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/17505399_1498267203530848_5921504588060892070_o.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13497\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/17505399_1498267203530848_5921504588060892070_o.jpg\" alt=\"17505399_1498267203530848_5921504588060892070_o\" width=\"747\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/17505399_1498267203530848_5921504588060892070_o.jpg 747w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/17505399_1498267203530848_5921504588060892070_o-300x214.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 747px) 100vw, 747px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es gibt\u00a0Menschen und Dinge &#8211; hat man sie einmal richtig lieb gewonnen &#8211; die man im Leben einfach nicht mehr missen m\u00f6chte. Dazu z\u00e4hlt u. a. das wunderbare Jugendstil-verzierte Musiktheater Piano in Dortmund, mit seiner immer herrlichen und angenehmen Konzertatmosph\u00e4re (mittlerweile bei Besitzerin Jennifer Dore dazu noch in \u00e4u\u00dferst sympathischen\u00a0und kompetenten H\u00e4nden) als auch die Nimmo-Br\u00fcder aus Glasgow.<\/p>\n<p>Letztgenannte habe ich in den verschiedensten Konstellationen schon recht oft erlebt, an diesem Abend im Piano hatte sich mal wieder Alan Nimmo mit seinem, sich immer gr\u00f6\u00dferen Beliebtheit erfreuenden King King-Projekt angesagt.<\/p>\n<p>Nimmo, wieder traditionell mit schwarzem Hemd und rot-kariertem Kilt auf der B\u00fchne, w\u00fcrde mit seiner bulligen Figur und den volumin\u00f6sen, freiliegenden Waden, bei Unwissenden, vermutlich, statt als filigraner Gitarrist und Fronter, eher als schottischer Meister im Baumstammwerfen durchgehen. Musik-Kenner m\u00f6gen ihn nat\u00fcrlich aufgrund von Variante 1.<\/p>\n<p>Die zunehmende Popularit\u00e4t des Quartetts, bestehend aus &#8218;Gentleman&#8216; Lindsey Coulson, Zopft\u00e4ger\u00a0Bob Fridzema, Wayne Proctor und besagtem Alan Nimmo, wurde mit einem, f\u00fcr einen Donnerstag in der Woche, rappelvollen Piano nachhaltig untermauert. Der eing\u00e4ngige, melodische Blues Rock des Vierers steht bei Jung und Alt hoch im Kurs!<\/p>\n<p>Die Briten beschr\u00e4nkten sich bei ihrem gut 90-min\u00fctigen Auftritt (inkl. einer Zugabe) auf Bew\u00e4hrtes, bzw. bereits bekanntes Liedgut aus dem Fundus ihrer drei, bisher ver\u00f6ffentlichten Werke.\u00a0Die Burschen betraten zum &#8222;Alright Now&#8220;-Einspieler die B\u00fchne und legten passend mit dem rockigen &#8222;Lose Control&#8220; (Free-, Bad Co.-Flair) ein fulminanten Start hin.<\/p>\n<p>Es folgte der abgehangene Blues Rock-Schinken von den Fabulous Thunderbirds &#8222;Wait On Time&#8220;. Das groovig-rhytmische &#8222;Waking Up&#8220; beinhaltete\u00a0die ersten Klatsch-Intervalle. Mit den beiden mega-starken &#8222;Rush Hour&#8220; und &#8222;Long History Of Love&#8220; gab es die erste Highlight-Phase des Gigs. Gerade bei zweitgenanntem Lied durfte Fridzema seine Hammond-Orgel mal so richtig durchgurgeln lassen, was mit einem M\u00f6rder-E-Gitarren-Solo auf dem Fu\u00dfe, von Alan (\u00fcberwiegend mit einer Stratocaster zu Gange) nochmals beantwortet\u00a0wurde.<\/p>\n<p>\u00dcber das knackige &#8222;More Than I Can Take&#8220;, meinen Lieblingssong, der Ohrwurm &#8222;You Stopped The Rain&#8220; (mit zwei herrlichen southern-rockige E-Soli), dem atmosph\u00e4risch dichten &#8222;Take A Look&#8220; (Alan zum ersten Mal mit einer Les Paul), dem vielleicht anspruchsvollsten und verspieltesten St\u00fcck &#8222;All Your Life&#8220; (inkl. Vorstellung der Band, samt integrierter Kurz-Soli der Beteiligten), stand schon nach rasend vergangener Zeit der bereits finale H\u00f6hepunkt der unterhaltsamen Vorstellung an: das Alans Bruder Stevie gewidmete Whitesnake-umwobene &#8222;Stranger To Love&#8220;.<\/p>\n<p>Ein St\u00fcck, das so ziemlich alles hat, was einen Musikkritiker wie mich und die ebenfalls begeisterte Audienz\u00a0in Verz\u00fcckung geraten l\u00e4sst. Tolle Melodie, spielerische Klasse aller Musiker, Interaktion mit dem Publikum, Tempo- und Atmosph\u00e4renwechsel und nicht zu vergessen, Nimmos beliebtes Stilmittel, das lange und verschachtelte E-Gitarren-Solo mit integrierter &#8218;Leise-Spiel-Einlage&#8216; (ohne Verst\u00e4rkung, man h\u00f6rt nur das reine Zupfen der Metallsaiten) bei dem Alan, scheinbar \u00fcberw\u00e4ltigt von der eigenen Spielkunst, ein aufrichtiges &#8222;Hah&#8220; aus dem Munde entfiel.<\/p>\n<p>Als Zugabe gaben\u00a0Nimmo &amp; Co. den begeisterten Leuten noch das launige &#8222;Let Love In&#8220; f\u00fcr einen fr\u00f6hlichen Start ins Wochenende mit auf den Weg. Wieder mal ein toller Abend, wie ihn nur solche Locations der Marke Piano bieten k\u00f6nnen. Wann sieht man schon mal hautnah, jede einzelne Schwei\u00dfperle von der Gitarre des Protagonisten herunterlaufen?<\/p>\n<p>King King sind ein hervorragendes Beispiel f\u00fcr sympatische, all\u00fcrenlos und unterhaltsam performte Musik. Manchmal braucht es keiner gro\u00dfartigen Rezepte f\u00fcr ein erfolgreiches Auftreten. So hat die Begeisterung des Autors sicherlich rein gar nichts mit royaler Verkl\u00e4rtheit zu tun, sondern ausschlie\u00dflich mit aufrichtiger Musikfreude, wenn es aus ihm herausschallt: &#8222;Viele K\u00f6nige sind tot, es lebe der K\u00f6nig K\u00f6nig!&#8220;<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Line-up:<\/span><\/strong><br \/>\nAlan Nimmo (Lead vocals, electric guitar)<br \/>\nLindsay Coulson (Bass)<br \/>\nWayne Proctor (Drums, backing vocals)<br \/>\nBob Fridzema (Keys, backing vocals)<\/p>\n<p>Bilder: Peter Schepers<br \/>\nBericht: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kingking.co.uk\">King King<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/kingkingalannimmo\">King King bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.musiktheater-piano.de\">Musiktheater Piano<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/3dog-entertainment.com\">3Dog Entertainment<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt\u00a0Menschen und Dinge &#8211; hat man sie einmal richtig lieb gewonnen &#8211; die man im Leben einfach nicht mehr missen m\u00f6chte. 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