{"id":12920,"date":"2017-04-26T06:29:30","date_gmt":"2017-04-26T04:29:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=12920"},"modified":"2017-04-26T07:12:49","modified_gmt":"2017-04-26T05:12:49","slug":"jack-the-radio-badlands-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/04\/26\/jack-the-radio-badlands-cd-review\/","title":{"rendered":"Jack The Radio &#8211; Badlands &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/JTP_Badland_300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13865\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/JTP_Badland_300.jpg\" alt=\"JTP_Badland_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/JTP_Badland_300.jpg 300w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/JTP_Badland_300-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/JTP_Badland_300-109x109.jpg 109w, https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/JTP_Badland_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Letzten Monat besuchten Daniel und ich <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=American+Aquarium\">American Aquarium<\/a> in der Kulturrampe Krefeld. Nach dem <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2017\/03\/04\/american-aquarium-support-tim-easton-03-03-2017-krefeld-kulturrampe-konzertbericht\/\">Konzert<\/a> kamen wir ins Gespr\u00e4ch mit George Hage, der die Band auf der Tour verst\u00e4rkte. Er dr\u00fcckte uns eine Promoversion von \u201eBadlands\u201c, dem immer noch aktuellen Werk von Jack The Radio, seiner eigentlichen Band, in die Hand. Die hier nahezu unbekannte Truppe aus North Carolina wurde schon 2009 gegr\u00fcndet und ist musikalisch unter anderem beeinflusst von Jack White, Tom Petty, The Black Keys, Spoon, My Morning Jacket, Jason Isbell, Ryan Adams und auch <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Taylor+Swift\">Taylor Swift<\/a>.<\/p>\n<p>Nun aber zu \u201eBadlands\u201c. Ich h\u00f6rte die von George Hage selbst produzierte Scheibe das erste mal im Auto auf dem Weg zur Arbeit, ohne zuvor von JTR je etwas geh\u00f6rt zu haben. Bei den ersten Kl\u00e4ngen von \u201eBad Man\u201c f\u00fchlte ich mich in meine Jugend zur\u00fcckversetzt. Das Intro, in bester Manier von Filmmusik damaliger Italowestern, machte mich direkt neugierig. Der Song selbst ist leicht psychedelisch getragen mit sch\u00f6nen Gitarrensoli, meist im Hintergrund, und einem Refrain, der leicht an Indianerges\u00e4nge erinnert und dem Song einen hohen Wiedererkennungswert gibt.<\/p>\n<p>Mit \u201eThe Runaway\u201c wird es etwas rockiger und man vernimmt\u00a0die Einfl\u00fcsse der \u201eBlack Keys\u201c mit einem getriebenen Gitarren- und Schlagzeugspiel sowie\u00a0zum Teil psychedelisch anmutenden Gesang. Ein Song, der in Rockdiskos alter Schule \u00a0zum Tanzen einladen w\u00fcrde. Mit \u201eAin&#8217;t So Bad\u201c spielen Jack The Radio einen Song, der die Einfl\u00fcsse von Tom Petty erahnen l\u00e4sst, ohne wie ein Abklatsch zu wirken. Auff\u00e4llig sind mehrere Tempowechsel und Gitarrensoli, sowie der Einsatz vom Keyboard, welches wieder psychedelische Akzente setzt.<\/p>\n<p>\u201eThe Takedown\u201c, ein ruhiger Song, der auch im Hintergrund mancher Roadmovies ablaufen k\u00f6nnte, hat wie schon \u201eBad Man\u201c melodische Tendenzen, die der Italosparte zugeordnet werden k\u00f6nnen. \u201eLeaves\u201c, ein sehr melodischer Midtemposong mit sch\u00f6nen Keyboardeinlagen, k\u00f6nnte ebenfalls\u00a0Bestandteil einer Petty-Scheibe sein. \u201eMoonlight\u201c, vom Stil her \u00e4hnlich wie der Song zuvor, ist durchaus als radiotauglich zu bezeichnen. Mit \u201eMy Way\u201c zeigen Jack The Radio, dass sie auch Southern Rock k\u00f6nnen. Sch\u00f6n anzuh\u00f6ren ist dabei das Gitarrensolo mit Bootleneck in der Mitte des Songs. Vom Gesangsstil her, sind hier \u00c4hnlichkeiten zu\u00a0Jaren Johnston von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Cadillac+Three\">The Cadillac Three<\/a> zu konstatieren. K\u00f6nnte auch durchaus ein in Nashville produzierter Song sein.<\/p>\n<p>Ihre Vielseitigkeit beweisen\u00a0sie mit \u201eCity Slippin\u201c, wo von Soul, Blues bis hin zu Southern Rock mehrere Musikrichtungen harmonisch miteinander verzahnt\u00a0werden. \u201eCriminals\u201c, im Duett mit Elizabeth Hopkins, hat einen starken Coutryflair und man k\u00f6nnte meinen, Jeff Lynne h\u00e4tte bei der Produktion Pate gestanden. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich der absolute Favorit des Albums. Einfach sch\u00f6ne Musik zum Genie\u00dfen und Entspannen. F\u00fcr mich passt auf diesen Song der Spruch eines Freundes: \u201eMusik ist Liebe\u201c!<\/p>\n<p>Mit \u201eWild West Woman\u201c wird es wieder psychedelischer und der Rhythmus erinnert an indianische T\u00e4nze. Hier h\u00e4tten auch Freunde von Potthead vermutlich ihren Spass. Der Midtempo-Track \u201eWayfared Warriors\u201c \u00a0mit Country-Einfl\u00fcssen, pettyesken Gesang, anmutigem Gitarrenspiel und leicht treibenden Drums, ist die Einleitung zum Finale des Werks. \u201eHills\u201c ein Song, der dem Southern-Genre zuzuordnen ist, bildet einen starken und auch sehr rockigen Abschluss. Den Song stelle ich mir mit seinem zum Teil brachialen Gitarrenspiel live als absoluten Abr\u00e4umer vor.<\/p>\n<p>Insgesamt eine starke Scheibe mit keinen musikalischen L\u00e4ngen oder Ausf\u00e4llen, die insbesondere Fans von Tom Petty, NC und Southernrock gefallen wird. Durch die Vermischung mehrerer Stile kommt keine Langeweile auf. Ich war beim H\u00f6ren nie in der Situation, mal schnell auf das n\u00e4chste St\u00fcck zu dr\u00fccken, so wie es\u00a0bei einigen CDs manchmal der Fall ist. Sch\u00f6n w\u00e4re es, Jack The Radio mal in hiesigen Breiten live zu erleben. In ihrer Heimat spielten sie unter anderen immerhin schon als Support von Hall &amp; Oates und George Thorogood.<\/p>\n<p><strong>Musiker:<\/strong><br \/>\nGeorge Hage &#8211; Vocals\/Guitar\/Keys\/Producer<br \/>\nA.C. Hill &#8211; Vocals\/Acoustic Guitar<br \/>\nDanny Johnson &#8211; Backing Vocals\/Baritone Guitar\/Lap Steel\/Keys<br \/>\nChris Sayles &#8211; Backing Vocals\/Bass<br \/>\nBrent Francese &#8211; Drums<br \/>\nElizabeth Hopkins &#8211; guest vocals\u00a0on &#8222;Criminals&#8220;<br \/>\nBJ Barham &#8211; guest vocals\u00a0on &#8222;Wayfared Warriors&#8220;<\/p>\n<p>Review: Gernot Mangold<\/p>\n<p><strong>Pretty Money (2015)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Bad Man<br \/>\n02. The Runaway<br \/>\n03. Ain&#8217;t So Bad<br \/>\n04. The Takedown<br \/>\n05. Leaves<br \/>\n06. Moonlight<br \/>\n07. My Way<br \/>\n08. City Slippin<br \/>\n09. Criminals<br \/>\n10. Wild West Woman<br \/>\n11. Wayfared Warriors<br \/>\n12. Hills<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jacktheradio.com\">Jack The Radio<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/JackTheRadio\">Jack The Radio bei Facebook<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzten Monat besuchten Daniel und ich American Aquarium in der Kulturrampe Krefeld. Nach dem Konzert kamen wir ins Gespr\u00e4ch mit George Hage, der die Band auf der Tour verst\u00e4rkte. Er dr\u00fcckte uns eine Promoversion von \u201eBadlands\u201c, dem immer noch aktuellen Werk von Jack The Radio, seiner eigentlichen Band, in die Hand. 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