{"id":9693,"date":"2016-08-24T06:59:09","date_gmt":"2016-08-24T04:59:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=9693"},"modified":"2016-08-24T06:59:09","modified_gmt":"2016-08-24T04:59:09","slug":"casey-donahew-all-night-party-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/08\/24\/casey-donahew-all-night-party-cd-review\/","title":{"rendered":"Casey Donahew &#8211; All Night Party &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Donahew_Party_300.jpg\" rel=\"attachment wp-att-9703\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9703\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Donahew_Party_300.jpg\" alt=\"Donahew_Party_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Donahew_Party_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Donahew_Party_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Donahew_Party_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Donahew_Party_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>6. Studioalbum von Casey Donahew, sein erstes Nashville-Rendevouz! Herrlich, wie diese Songs ins Ohr gehen und losrocken. Das ist satter, knackiger Countryrock ala Cross Canadian Ragweed, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Reckless+Kelly\">Reckless Kelly<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Will+Hoge\">Will Hoge<\/a> oder der fr\u00fchen <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eli+Young+Band\">Eli Young Band<\/a>, offeriert dabei aber auch eine gewisse Nashville New Country(rock)-Kompatibilit\u00e4t, das an dieser Stelle als ausschlie\u00dflich positiv verstanden werden soll, denn auf die momentan in Music City angesagten, hippen Mainstream-Spielereien, wird g\u00e4nzlich verzichtet. Hier wird schn\u00f6rkellos geradeaus und mit absolut traumhaft sch\u00f6nen Melodien &#8218;Country-gerockt&#8216; &#8211; und der unwiderstehliche, rootsige, staubige, texanische Red Dirt-Spirit ist dabei allgegenwertig. Die angesprochene Nashville-Kompatibilit\u00e4t ist eine logische Folge des Aufnahmeprozesses, denn &#8222;All Night Party&#8220;, eingespielt ohne Caseys \u00fcbliche Casey Donahew Band, wurde in Nashville mit dortigen Genre-Gr\u00f6\u00dfen aufgenommen.<\/p>\n<p>Nachdem die beiden Vorg\u00e4nger &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/casey-donahew-band-double-white-dream-cd-review\/\">Double-Wide Dream<\/a>&#8220; und &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/casey-donahew-band-standoff-cd-review\/\">StandOff<\/a>&#8220; unter den Top-10 der Country Billboard Charts gelandet waren, geht der beliebte, aus der N\u00e4he von Fort Worth stammende K\u00fcnstler\u00a0jetzt konsequenter Weise\u00a0den Weg, den zuvor auch andere Interpreten\u00a0wie <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rogers+Band\">Randy Rogers<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Wade+Bowen\">Wade Bowen<\/a> oder die Eli Young Band aus seinem Red Dirt-Zirkel\u00a0beschritten haben. Er begab sich f\u00fcr die Aufnahme seines neuen Werkes &#8222;All Night Party&#8220; direkt in die &#8218;H\u00f6hle des L\u00f6wen&#8216;.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu seinen o. a. Kollegen, hat er sich aber nicht von einem Major-Label vereinnahmen lassen, sondern mit dem solventen und gro\u00dfz\u00fcgigen Thirty Tigers Vertriebslabel im R\u00fccken, das Donahew schon lange begleitet, die Variante einer Eigenproduktion gew\u00e4hlt, um jederzeit die Oberhand \u00fcber seine Musik zu behalten und seine kontinuierlich, in gesundem Ma\u00dfe, gewachsene, mittlerweile aber doch immense Fan-Basis (vor allem in Texas) nicht vor den Kopf zu sto\u00dfen.<\/p>\n<p>Dieser Spagat, ist ihm, um es vorwegzunehmen, pr\u00e4chtig gelungen. Er hat mit Josh Leo einen exzellent zu ihm passenden Produzenten engagiert\u00a0und mit der Creme de la Creme der Nashville-Studiomusiker (Nir Z, Steve Mackay, Tony Harrell, Bob Terry, Kenny Greenberg, Rob McNelley und Aubrey Haynie) ein Star-Ensemble gefunden, das sich wunderbar auf seine Art zu Musizieren einlie\u00df, gleichzeitig mit seinem ungemeinem handwerklichen K\u00f6nnen, ganz neue Ebenen er\u00f6ffnete. Leo und sein Team haben an Donahews Sound nur marginal und ganz unmerklich gefeilt und ihm einfach nur deutlich mehr Drive und Klasse beschert.<\/p>\n<p>Der fluffige und eing\u00e4ngige Opener &#8222;Kiss Me&#8220; stellt f\u00fcr Donahew, mit seiner ersten, national ver\u00f6ffentlichten Single, ebenfalls ein Novum dar. Ein sehr melodischer und von einer markanten Banjo-Linie untermalter Red Dirt-Song, der auch in den Radiostationen Nashvilles auf offene Ohren sto\u00dfen sollte (lustig: seine texanische Live-Begleitband musste sich, laut einem Interview, extra ein Banjo f\u00fcr diesen Song neu zulegen). Auch das vom Hitschreiber-Duo Jon Nichols und Craig Wiseman kreierte \u00a0sommerlich launige &#8222;That Go The Girl&#8220; (grooviges\u00a0\u00a0Piano und Orgel)\u00a0d\u00fcrfte gro\u00dfe Chart-Ambitionen haben.<\/p>\n<p>Ansonsten bel\u00e4sst es der Protagonist bei seinen Eigenkompostionen, in seiner traditionellen Art zu performen: \u00a0Mit &#8222;Cowboy Song&#8220; und &#8222;What Cowboys Do&#8220; zwei knackige Red Dirt-Tracks mit Western-Appeal, &#8222;Feels This Right&#8220; \u00a0und \u00a0die Fortsetzung seiner White Trash-Lieder, &#8222;White Trash Bay&#8220;, zwei Nummern, die auch ins\u00a0Entertainment-Repertoire von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Garth+Brooks\">Garth Brooks<\/a> perfekt passen w\u00fcrden, mit &#8222;College Years&#8220; eine euphorische R\u00fcckbesinnung an alte Zeiten und einem herrlichen, nach Strandbar, Corona, Tequila und dunkelhaarigen Sch\u00f6nheiten Sehns\u00fcchte weckenden Tex-Mex-Schunkler &#8222;Josie Escalido&#8220; (tolle Gestaltung mit Mariachi-Trompeten, Akkordeon, Mandoline, spanischer Akustikgitarre).<\/p>\n<p>Den absoluten Kracher gibt es dann mit &#8222;Going Down Tonight&#8220; als Rausschmei\u00dfer am Ende. Ein w\u00fcster, dreckiger und angriffslustiger Southern Rocker, bei dem der auch ansonsten alles \u00fcberragende E-Gitarrist Kenny Greenberg (was f\u00fcr gro\u00dfartige und auf den Punkt gebrachte Einlagen und Soli) und seine Mitstreiter nochmal alles aus sich herausholen. Grandios\u00a0hier auch die an Bekka Bramlett erinnernden sexy und frech gesungenen Uuh und Aah-Backs (die ausf\u00fchrende Dame ist in den Credits leider nicht genannt), was f\u00fcr eine Rakete. Donahews vielleicht bester Song seiner Karriere!<\/p>\n<p>Casey Donahews Trip nach Nashville ist absolut gelungen. Mit &#8222;All Night Party&#8220; k\u00f6nnte diesmal der ganz gro\u00dfe nationale Wurf gelingen. Ein wunderbarer Kompromiss aus knackigem ehrlichen New Country und traditionellem Donahew-typischen Texas Red Dirt. Das sicherlich beste Album des Texaners bisher.\u00a0Gro\u00dfe und lange\u00a0Donahew-Feier-N\u00e4chte d\u00fcrften\u00a0damit vorprogrammiert sein! So let&#8217;s party all night long (with Casey Donahew)!<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Thirty Tigers (2016)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil:\u00a0Red Dirt<\/strong><\/p>\n<p>01. Kiss Me<br \/>\n02. Country Song<br \/>\n03. College Years<br \/>\n04. What Cowboys Do<br \/>\n05. Feel This Right<br \/>\n06. That&#8217;s Why We Ride<br \/>\n07. That Got The Girl<br \/>\n08. Josie Escalido<br \/>\n09. White Trash Bay<br \/>\n10. Going Down Tonight<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.CaseyDonahew.com\">Casey Donahew<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/CaseyDonahewBand\">Casey Donahew bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>6. Studioalbum von Casey Donahew, sein erstes Nashville-Rendevouz! Herrlich, wie diese Songs ins Ohr gehen und losrocken. 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