{"id":8926,"date":"2016-06-05T11:15:21","date_gmt":"2016-06-05T09:15:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=8926"},"modified":"2018-09-16T11:20:33","modified_gmt":"2018-09-16T09:20:33","slug":"ryan-mcgarvey-03-06-2016-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/06\/05\/ryan-mcgarvey-03-06-2016-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Ryan McGarvey &#8211; 03.06.2016, Schwarzer Adler, Rheinberg &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/100A8352-Bearbeitet.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8937\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8937\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/100A8352-Bearbeitet.jpg\" alt=\"100A8352-Bearbeitet\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/100A8352-Bearbeitet.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/100A8352-Bearbeitet-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/100A8352-Bearbeitet-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Mystic Dream im Schwarzen Adler, Ryan McGarvey rockt den Adler<\/strong><\/p>\n<p>Freitag Abend spielte Ryan McGarvey, diesmal mit Carmine Rojas am Bass und Christopher Antoine Hill an den Drums im Schwarzen Adler in Rheinberg-Vierbaum. W\u00e4hrend bei uns und auch im restlichen NRW zum Teil heftige Unwetter mit Gewittern tobten, verwandelte die Ryan McGarvey Band den Rheinberger Bluestempel in ein explosives Gemisch von Blues und Rockmusik. Schnell brachte Ryan das Publikum im bestens gef\u00fcllten Adler in Stimmung.<\/p>\n<p>Wortlos legte der aus Albuquerque, New Mexico stammende, preislich hochdekorierte Blues Rock-Musiker mit \u201eWish I Was Your Man\u201c los, um danach bestens gelaunt das Publikum zu begr\u00fc\u00dfen. Es folgten unter Anderem \u201eTexas Special\u201c und \u201eI Should`ve Known Better\u201c, wobei McGarvey immer wieder furiose Soli einbaute, was ihm auch durch die perfekte Begleitung der Band erm\u00f6glicht wurde. Nach etwa 40 Minuten g\u00f6nnte McGarvey seinen Mitstreitern eine Pause und legte einen Akustikpart, vornehmlich mit St\u00fccken seines ersten Albums \u201eRedfined\u201c. F\u00fcr die Zuschauer im Adler, bei tropischen Temperaturen, bedeutete dies aber keineswegs eine Pause. Auch bei den mit akustischer Gitarre vorgetragenen Songs legte McGarvey eine enorme Dynamik hin und flirtete bei \u201eBreak My Heart\u201c mit dem weiblichen Teil des Publikums, im, bei anderen Konzerten im Adler, sonst eher m\u00e4nnlich dominierten Publikum.<\/p>\n<p>Dort bewies er auch, dass er einen countyorientierten Blues beherrscht; eine der vielen Facetten in McGarveys Gitarrenspiel, wodurch man bei keinem Konzert von ihm, irgendwelche L\u00e4ngen zu bef\u00fcrchten hat. Nach dem Akustikset von etwa 15 Minuten spielte McGarvey den Rest des Konzerts mit seiner Gibson Les Paul, begleitet vom kraftvollen Bassspiel Rojas und einem dynamischen Drumming\u00a0von Hill. Beide hatten\u00a0sichtbaren Spa\u00df bei ihrem Anteil des\u00a0Vortrags der St\u00fccke (aller drei bisherigen Alben), die ihnen gen\u00fcgend Raum f\u00fcr ihren\u00a0unverwechselbaren Livestil samt der\u00a0Improvisationen gaben.<br \/>\nMit \u201eMemphis\u201c, vom aktuellen Longplayer \u201eRoad Chosen\u201c wurde ein furioses Finale des Konzerts eingel\u00e4utet. Hier stellte McGarvey einen Bezug zu seinen musikalischen Wurzeln her sowie\u00a0eine Affinit\u00e4t zu einem seiner musikalischen Vorbilder, dem leider viel zu fr\u00fch verstorbenen Stevie Ray Vaughan.<\/p>\n<p>Danach wurde es passend zum Klima im Saal leicht orientalisch. Mit einer &#8218;Extended Version&#8216; von \u201eMystic Dream\u201c von der Scheibe \u201eForward In Reverse\u201c, einem Song, der auch in die erfolgreichste \u00c4ra von Lea Zeppelin gepasst h\u00e4tte und einige Anlehnungen an das legend\u00e4re Kashmir beinhaltete, brachte er das Publikum auf den H\u00f6hepunkt der Stimmung.<\/p>\n<p>Nach dem letzten St\u00fcck nahm sich McGarvey die Zeit, seine Band entsprechend vorzustellen und zu w\u00fcrdigen. Erst dabei wurde vielen vermutlich klar, dass Ryan\u00a0neben dem jungen Christopher Antoine Hill aus Fort Worth, Texas an den Drums, am Bass von einer Legende begleitet wurde. Carmine Rojas spielte\u00a0schon mit Gr\u00f6\u00dfen wie Charlie Simon, Rod Steward, Stevie Ray Vaughn, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eric+Clapton\">Eric Clapton<\/a> und aktuell <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Joe+Bonamassa\">Joe Bonamassa<\/a>, um nur einige zu nennen. Ich erinnere mich, ihn am Bass in der Band von David Bowie Mitte der 90 Jahre gesehen zu haben. So war es nicht verwunderlich, dass McGarvey sich beinahe dem\u00fctig bedankte, ihn als Musiker bei der Tour dabei zu haben.<\/p>\n<p>Als Zugabe folgte noch \u201eJoyride\u201c mit einer zum Ende hin sph\u00e4rischen Improvisation, die die Albumversion auf \u201eForward To Reverse\u201c von der Dynamik her absolut in den Schatten stellte. Zum Dank durfte McGarvey mit seiner Band den minutenlangen Applaus des Publikums genie\u00dfen. Dies nicht ohne den Hinweis, dass er und seine Kollegen\u00a0sich in ein paar Minuten in der Kneipe am Merchandising Stand einfinden werden. Auch dort erledigten sie alles mit Bravour, erf\u00fcllten die zahlreichen Autogramm- und Selfie-W\u00fcnsche, hatten Zeit f\u00fcr einen kurzen Smalltalk; und dass nach einem schwei\u00dftreibenden Konzert, bei dem schon mache Besucher wegen der Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit fast an\u00a0ihren k\u00f6rperlichen Grenzen angelangt waren.<\/p>\n<p>Das Fazit nach knapp 100 Minuten konnte man an den Gesichtern und den Gespr\u00e4chen der Besucher ablesen: Wo McGarvey draufsteht, ist McGarvey drin; jedesmal wieder, hoffentlich auch n\u00e4chstes Jahr im Schwarzen Adler, dann vielleicht mit einer neuen Platte!?!<\/p>\n<p>Wer nicht mehr so lange warten will: McGarvey &amp; Band spielen in der Region Niederrhein\/Ruhrgebiet am 05.06. in Dortmund im Piano und am 24.09 im Blues in Rhede.<\/p>\n<p>Bericht und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ryanmcgarvey.com\/\">Ryan McGarvey<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/https:\/\/www.facebook.com\/OfficialRyanMcGarvey\/\">Ryan McGarvey bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.schwarzer-adler.de\">Schwarzer Adler<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mystic Dream im Schwarzen Adler, Ryan McGarvey rockt den Adler Freitag Abend spielte Ryan McGarvey, diesmal mit Carmine Rojas am Bass und Christopher Antoine Hill an den Drums im Schwarzen Adler in Rheinberg-Vierbaum. 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