{"id":8852,"date":"2016-06-03T19:22:21","date_gmt":"2016-06-03T17:22:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=8852"},"modified":"2016-06-09T17:20:48","modified_gmt":"2016-06-09T15:20:48","slug":"jj-grey-mofro-02-06-2016-zeche-bochum-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/06\/03\/jj-grey-mofro-02-06-2016-zeche-bochum-konzertbericht\/","title":{"rendered":"JJ Grey &#038; Mofro &#8211; 02.06.2016, Zeche, Bochum &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC02366.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8865\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8865\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC02366.jpg\" alt=\"SONY DSC\" width=\"800\" height=\"532\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC02366.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC02366-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/DSC02366-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zweiter Teil eines f\u00fcr mich, als arbeitendem Menschen, anmutenden Konzertmarathons mit vier Gigs innerhalb von acht Tagen. JJ Grey &amp; Mofro standen in der Bochumer Zeche auf dem Programm. Es ist schon eine ordentliche Weile her, dass ich zuletzt in dieser Location war, in der ich bisher recht markante Acts wie u. a. Lee Aaron, Thunder, Dr. Hook (!) oder <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/01\/02\/steve-lukather-band-26-03-2009-zeche-bochum-konzertbericht-2\/\">Steve Lukather<\/a> gesehen hatte. Ich hatte die Zeche viel spartanischer in Erinnerung, sie sieht mittlerweile richtig einladend, gem\u00fctlich und &#8217;stylish&#8216; aus.<\/p>\n<p>Als Vorgruppe hatte das &#8218;Mike Keneally und Freunde-Trio&#8216; passend zum momentanen Wetter ein ordentliches Fusion Rock-Gewitter abgelassen. Handwerklich sicher anspruchsvoll und versiert, aber auch \u00fcberaus anstrengend und wenig eing\u00e4ngig, nicht so mein Ding. Im Prinzip prima Musik, um zu Hause den gehassten Nachbarn zu \u00e4rgern oder ungeliebte G\u00e4ste schnell los zu werden.<\/p>\n<p>Nachdem die Roadcrew das Keneally-Equipment abgebaut hatte, mit flinken H\u00e4nden, Kabel entfernt und neu verlegt, sowie einen kurzen Soundcheck betrieben hatte, betrat um 21:15 Uhr JJ Grey mit seiner Mofro-Combo die B\u00fchne und brachte das leider nicht einmal zur H\u00e4lfte gef\u00fcllte Auditorium mit \u201eHow Junior Got His Head Put Out\u201c (eingeleitet von einem saftigen Harp-Intro) direkt auf Betriebstemperatur. Es folgten in einem bunten Potpourri seiner Alben, St\u00fccke wie &#8222;A Woman&#8220;, &#8222;Six Ways From Sunday&#8220; (mit sch\u00f6nem E-Piano-Solo), &#8222;Light A Candle&#8220; (tolle Ballade), &#8222;Hide And\u00a0Seak&#8220; (E-Gitarren-Intro mit Hendrix-Flair), das bluesige &#8222;The Sweetest Thing&#8220;, &#8222;Country Ghetto&#8220;, &#8222;Everything Good Is Bad&#8220; (Publikum schaltet sich ein, Trompeten- und Bass-Soli) oder &#8222;Lazy Fo Acre&#8220; (starkes E-Solo), wobei das Verh\u00e4ltnis von feurig &#8217;soulenden&#8216; St\u00fccken und einigen ruhigeren Sachen gut ausbalanciert war.<\/p>\n<p>S\u00e4mtliche Musiker erhielten nat\u00fcrlich ausgiebig Gelegenheit, ihr versiertes K\u00f6nnen Preis zu geben, wobei JJ mit variablem Einsatz von Gesang, Gitarre, Tambourine Shaking und kurzer Orgel-Pr\u00e4senz, seinem Namen als w\u00fcrdiger Leader alle Ehre machte. Das mit starkem Solieren aller Beteiligten versehene funkige \u201eHo Cake\u201c beendete um 22:55 Uhr einen tollen, gewohnt schwei\u00dftreibenden Hauptteil.<\/p>\n<p>Es folgte als 1. Zugabe mit \u201eBrighter Days\u201c eines der Paradest\u00fccke der Band. Plusternde Bl\u00e4ser, sch\u00f6n surrende Slide, gluckernde Orgel, eine b\u00e4renstarke Gesangleistung des Fronters und die integrierte Mitsing-Passage des Publikums lie\u00dfen die Stimmung erneut in die H\u00f6he schie\u00dfen. Mit dem Titeltrack seines letzten Studioalbums \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/jj-grey-mofro-ol-glory-cd-review\/\">Ol\u2018 Glory<\/a>\u201c, das JJ hohepriesterm\u00e4\u00dfig (fast in guter alter James Brown-Manier) einl\u00e4utete, ging es zum Abschluss nochmals richtig funky zur Sache. Grey stellte gegen Ende des Songs noch seine umtriebigen Kollegen\u00a0vor (Craig Barnette &#8211; Drums, Marcus Parsley, Dennis Marion &#8211; beide Trompete, Eric Brigmond &#8211; Keys, Dauergrinser Todd Smallie &#8211; Bass, Zach Gilbert &#8211; Lead-Gitarre).<\/p>\n<p>Die Zuschauer hatten beim leider nur m\u00e4\u00dfig besuchten ersten Auftritt des Septetts aus Florida hier bei uns, den erwartet temperamentvollen und leidenschaftlichen Southern Soul Rock-Gig erlebt, der auch von der sympathischen Performance des Leaders und seiner Mitstreiter sowie ihrer ungebrochenen Spielfreude profitierte (insgesamt 16 Songs in gut zwei Stunden). Das ist einfach Musik, die man live erlebt haben muss (vor allem, wenn man es vorher noch nicht konnte). Wer die Chance hat, die noch folgenden Konzerte zu besuchen, sollte die Gelegenheit in jedem Fall nutzen. JJ Grey &amp; Mofro sind mehr als nur ihr Eintrittsgeld wert!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jjgrey.com\">JJ Grey &amp; Mofro<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/MOFROBAND\">JJ Grey &amp; Mofro bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.zeche.net\">Zeche Bochum<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.3dog-entertainment.com\">3 Dog Entertainment<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zweiter Teil eines f\u00fcr mich, als arbeitendem Menschen, anmutenden Konzertmarathons mit vier Gigs innerhalb von acht Tagen. JJ Grey &amp; Mofro standen in der Bochumer Zeche auf dem Programm. Es ist schon eine ordentliche Weile her, dass ich zuletzt in dieser Location war, in der ich bisher recht markante Acts wie u. a. 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