{"id":884,"date":"2015-12-14T08:19:00","date_gmt":"2015-12-14T07:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=884"},"modified":"2020-07-08T16:38:32","modified_gmt":"2020-07-08T14:38:32","slug":"jason-aldean-wide-open-live-and-more-dvd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/jason-aldean-wide-open-live-and-more-dvd-review\/","title":{"rendered":"Jason Aldean &#8211; Wide Open Live And More &#8211; DVD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/jason_dvd.jpg\" \/><\/p>\n<p>Just in dem Moment, als ich mit den Vorbereitungen zu diesem Review begonnen hatte, konnte Jason Aldean mit &#8222;Big Green Tractor&#8220; seinen dritten No. 1-Single-Hit in den Billboard Charts verbuchen (kurz zuvor mit &#8222;Johnny Cash&#8220;), und auch das Album &#8222;Wide Open&#8220; (sein bisher 3. Werk), aus dem beide Tracks stammen, hat sich einen festen Platz unter den Top-10 erarbeitet. Auf der Welle dieses Erfolges hat man sich entschlossen, mit &#8222;Wide Open Live And More&#8220; parallel eine Live-DVD auf den Markt zu werfen, aufgenommen in Knoxville, Tennessee im prall gef\u00fclltem Auditorium im M\u00e4rz dieses Jahres, die Aldeans Popularit\u00e4t ohne Zweifel festigen, bzw. vermutlich nochmals erheblich steigern wird.<\/p>\n<p>Der Schl\u00fcssel zum Erfolg bei Jason Aldean liegt in seinem hohen Identifikationsgrad. Er stammt aus schwierigen famili\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen (die Eltern lie\u00dfen sich scheiden, als er drei Jahre alt war), hat sich trotz mehrerer R\u00fcckschl\u00e4ge am Anfang seines musikalischen Treibens nie selbst aufgegeben, auch die Zeiten nur vor 50 Zuschauern zu spielen durchlebt und sich letztendlich dank seiner Beharrlichkeit durchgeboxt. Er verk\u00f6rpert schlichtweg mit seiner einfachen, aber dynamischen Art den American Dream des jungen, zuk\u00fcnftig wahrscheinlich immer mehr von Alptr\u00e4umen und harten Realit\u00e4ten gebeutelten Durchschnitt-Amerikaners.<\/p>\n<p>Das sieht man auch ganz deutlich, wenn die R\u00e4nge des Knoxville Coliseums eingeblendet werden. \u00dcberwiegend junge Menschen, vorwiegend weiblicher Natur, die ihrem Vorbild einen fr\u00f6hlichen, unbeschwerten und stimmungsreichen Abend bescheren und daf\u00fcr mit einem sehr ansprechenden Konzert belohnt werden. Aldean und seine ebenfalls recht junge Band (Tully Kennedy &#8211; Bass, Background Vocals, Rich Redmund &#8211; Drums, Kurt Allison &#8211; Lead Guitar, Mike Frey &#8211; Electric Guitars, Background Vocals) pr\u00e4sentieren ein knackig zusammengestelltes Best Of-Programm (inkl. aller Billboard-Hits wie &#8222;Amarillo Sky&#8220; &#8222;Why&#8220;, &#8222;Big Green Tractor&#8220;, &#8222;She&#8217;s Country&#8220;, &#8222;Laughed Until We Cried&#8220;) seiner drei so erfolgreichen Alben, wobei das Hauptaugenma\u00df auf den aktuellen &#8222;Wide Open&#8220; Silberling gelegt wurde.<\/p>\n<p>Dem Quintett gelingt es auch ohne die Country-typischen Instrumente einen recht dynamischen Countryrock zu kredenzen. Aldean dominiert zwar das Geschehen mit einer soliden vokalen Leistung und klischeegetreuen Pr\u00e4senz (Cowboyhut und Akustikgitarre), l\u00e4sst aber seinen Bandmitgliedern durchaus etwas selbstdarstellerischen Spielraum. So wurde dem recht engagierten und spa\u00dfig agierenden Rich Redmund ein Drum-Solo gew\u00e4hrt und auch beide Gitarristen lassen immer wieder ihr K\u00f6nnen aufblitzen.<br \/>\nDen H\u00f6hepunkt von Jason&#8217;s Performance bildet zweifelsohne die erste Zugabe, wo er bei &#8222;Asphalt Cowboy&#8220; (seinem Gro\u00dfvater gewidmet), eine starke emotionale Solovorstellung bietet und zudem einen Hauch von Charisma sowie auch sein gutes, bis dato kaum h\u00f6rbares Akustikgitarrenspiel andeutet. Das abschlie\u00dfende &#8222;Hicktown&#8220; bringt mit einer grandios rockenden Teamleistung die Halle letztmalig zum Kochen. Als Bonus gibt es dann noch den typischen Film mit Impressionen ums Konzert herum und eingeflochtenen pers\u00f6nlichen Statements von Jason.<\/p>\n<p>&#8222;Wide Open Live And More&#8220; von Jason Aldean bietet knapp anderthalb Stunden leicht verdauliche und unterhaltsame Werbung in Sachen New Country-\/Countryrock. Er und seine Mannen treffen mit sowohl flott rockenden als auch melodiebetonten Songs musikalisch gesehen den Zahn der Zeit. Ein K\u00fcnstler, der auch in Zukunft dank seines mittlerweile erheblichen Fanpotentials in Nashville und dar\u00fcber hinaus von sich Reden machen wird. Das Konzert ist recht angenehm gefilmt und kommt soundtechnisch im Dolby Digital Stereoformat am besten zur Geltung.<\/p>\n<p><strong>Eagle Rock Entertainment (2009)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Wide Open<br \/>\n02. I Break Everything I Touch<br \/>\n03. Amarillo Sky<br \/>\n04. Why<br \/>\n05. Big Green Tractor<br \/>\n06. On My Highway<br \/>\n07. Drum Solo<br \/>\n08. Johnny Cash<br \/>\n09. Relentless<br \/>\n10. You&#8217;re The Love I Wanna Be In<br \/>\n11. Laughed Until We Cried<br \/>\n12. I Use What I Got<br \/>\n13. She&#8217;s Country<br \/>\n14. Asphalt Cowboy<br \/>\n15. Hicktown<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jasonaldean.com\">Jason Aldean<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/jasonaldean\">Jason Aldean bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Just in dem Moment, als ich mit den Vorbereitungen zu diesem Review begonnen hatte, konnte Jason Aldean mit &#8222;Big Green Tractor&#8220; seinen dritten No. 1-Single-Hit in den Billboard Charts verbuchen (kurz zuvor mit &#8222;Johnny Cash&#8220;), und auch das Album &#8222;Wide Open&#8220; (sein bisher 3. 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