{"id":8685,"date":"2016-05-27T18:31:07","date_gmt":"2016-05-27T16:31:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=8685"},"modified":"2016-05-27T18:31:07","modified_gmt":"2016-05-27T16:31:07","slug":"aaron-einhouse-it-aint-pretty-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/05\/27\/aaron-einhouse-it-aint-pretty-cd-review\/","title":{"rendered":"Aaron Einhouse &#8211; It Ain&#8217;t Pretty &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Einhouse_Pretty_300.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8699\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8699\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Einhouse_Pretty_300.jpg\" alt=\"Einhouse_Pretty_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Einhouse_Pretty_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Einhouse_Pretty_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Einhouse_Pretty_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Einhouse_Pretty_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Herrlicher, wunderbar rootsiger, zuweilen gar mit ein wenig Blues- und Southern Rock-Flair umwehter, pr\u00e4chtig in Szene gesetzter Americana, Americana-Rock und Country Rock aus Texas &#8211; nat\u00fcrlich mit dem unwiderstehlichen, erdigen den &#8222;Red Dirt-Staub&#8220; am Stiefel klebend, wie man es eben nur im &#8222;Lone Star State&#8220; erlebt. Gro\u00dfartig!<\/p>\n<p>Der aus Austin stammende, bisher wohl nur Insidern bekannte Aaron Einhouse ver\u00f6ffentlicht mit &#8222;It Ain&#8217;t Pretty&#8220; schon sein viertes Album und d\u00fcrfte jetzt endg\u00fcltig richtig durchstarten. Was f\u00fcr eine tolle Musik, was f\u00fcr eine grandiose Stimme! St\u00fccke wie Townes Van Zandts &#8222;To Live Is To Fly&#8220; und Jerry Jeff Walkers &#8222;Getting By&#8220; bei der Beerdigung seines Onkels waren einst die Initialz\u00fcndungen f\u00fcr Aaron, sich ebenfalls der Musik und dem Songschreiben zu widmen. Auch anderer K\u00fcnstler aus diesem Dunstkreis, wie Guy Clark, Steve Earle, John Prine und Texas-Urgestein Walt Wilkins waren seine Inspiration. Heute ist die Musik und das Songwriting seine Mission.<\/p>\n<p>Dem Ziel, eines Tages zu der ganz gro\u00dfen Zunft des Genres zu geh\u00f6ren und es seinen Helden gleich zu tun, ist er mit seinem neuen Werk, bei dem er s\u00e4mtliche Tracks praktisch im Alleingang komponiert hat (nur bei zwei St\u00fccken assistierten ihm Johnny Chops, der Bass-Spieler der <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Randy+Rogers+Band\">Randy Rogers Band<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Hal+Ketchum\">Hal Ketchum<\/a>), ein ganz gro\u00dfes St\u00fcck n\u00e4her gekommen. Da ger\u00e4t sein Mentor und Freund Walt Wilkins regelrecht ins Schw\u00e4rmen: &#8222;Aaron is a true son of Texas, poetry, and the open road. He has an eye and a feeling for the human condition and his fellow man, and a stage presence that a bunch of us would trade for. There is a deep sensitivity in his songs, as well as humor and pathos. He\u2019s as real as the places and folks he writes and sings about, and I\u2019m looking forward to the next songs.\u201d<\/p>\n<p>Das von vorn bis hinten exzellente Songmaterial kommt in einem sch\u00f6n &#8222;saftigen&#8220;, zumeist mit tollen Gitarren in Szene gesetzten, erdigen, kraftstrotzenden, aber auch fl\u00fcssigen und \u00fcberaus melodischen Gewand. Da passt alles zusammen. Noch beeindruckender als Aarons starke kompositorischen F\u00e4higkeiten ist zweifellos sein unglaublich charismatischer Gesang. Seine Stimme wirkt wie eine bestechende Symbiose aus <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Reckless+Kelly\">Reckless Kellys<\/a> Willy Braun, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Robert+Earl+Keen\">Robert Earl Keen<\/a> und Jack Ingram. Schon nach den ersten Kostproben seines vokalen K\u00f6nnens beim satten, brodelnden, Harp-getr\u00e4nkten, bluesigen, southern-swampigen Red Dirt-Rootsrocker &#8222;Dancin'&#8220; zum Auftakt (tolle Slideguitar-Licks, gut nach vorn gehender Drive), wei\u00df man, dass hier etwas ganz Besonderes auf einen zukommt. Der Song wurde \u00fcbrigens zu Beginn und Ende von Soundschnipseln aus dem Film &#8222;Apocalypse Now&#8220; eingerahmt.<\/p>\n<p>Die Idee dazu hatte Erik Herbst (<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eli+Young+Band\">Eli Young Band<\/a>, Kyle Bennett Band, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sam+Riggs\">Sam Riggs<\/a>), der dieses tolle Werk auch in einem, herrlich zu Einhouses &#8222;R\u00f6hre&#8220; passenden, sehr kraftvollen Sound produziert hat. Der Kontakt zwischen beiden war \u00fcbrigens durch das Management von Sam Riggs zustande gekommen. Herbst sorgte in seinem &#8222;Panhandle House&#8220;-Studio dazu mit Leuten wie Tony Browne, Lucas Copeland, Jonathan Baulista, Tim Harris (klasse Harp-Performance), Bradley Knight, Bryan Brock, Milo Deering (mal wieder mit tollem Steel-Spiel) und <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Drew+Womack\">Drew Womack<\/a> (Harmony vocals) f\u00fcr ein exzellentes Musiker-Ensemble.<\/p>\n<p>St\u00fcck Nr. 2, das saustarke &#8222;That&#8217;s What You Get&#8220; stampft unvermindert &#8222;schroff&#8220;, in bester, kerniger Southern Rock-Manier (tolle E-Gitarren-Riffs, ein brennendes Solo, bluesige Harp-Fills) durch die texanische Peripherie, bevor mit dem Titelst\u00fcck &#8222;It Ain&#8217;t Pretty&#8220; erstmals ein wenig das Bremspedal bet\u00e4tigt wird. Eine wunderbare Ballade, bei dem Aarons Stimme nat\u00fcrlich besonders wirkt, dazu gibt es herrliche Electric Slide-Gitarren- und feine Orgel-Kl\u00e4nge. Auch das folgende, mega-l\u00e4ssige, retro-behaftete &#8222;Like Rock&#8217;N &#8218;Roll&#8220; f\u00e4hrt titel-untypisch in eher ruhigeren Rootsrock-Gew\u00e4ssern. Erinnert stark an The Band. Klasse auch hier das pr\u00e4chtig passende Slide-Spiel mit sch\u00f6nem Solo.<\/p>\n<p>Beim wunderbaren &#8222;My Susannah&#8220; erneut gro\u00dfartige Slide-Linien, tolle Melodie) trauert Einhouse seiner nicht mehr nach Hause zur\u00fcckkehrenden Verflossenen reum\u00fctig hinterher. Toller Red Dirt-\/Rootsrock-\/Countryrock-Stoff! Das flotte, fl\u00fcssige, knackige, eing\u00e4ngige &#8222;The Richest Man&#8220; bietet typisches Country-Storytelling. Klasse hier die E-Gittaren-Enlagen und Deerings heulende Steel. Mit &#8222;Thinking Of You&#8220; folgt eine bluesig-soulige Southern-Ballade, Einhouses pathos-getr\u00e4nkter Gesang sorgt f\u00fcr G\u00e4nsehaut. Herrlich!<\/p>\n<p>&#8222;On &amp; On&#8220; mit seinem markanten E-Slide-F\u00fchrungsriff erinnert ein wenig an Red Dirt-Stoff mit Reckless Kelly-Note. Das furiose &#8222;The Fall Of Eli Wilde&#8220; (wundebar knarzig gespielt und launig gesungen) wird so manche Honkytonk-Spelunke stimmungsm\u00e4\u00dfig zum Sieden bringen. Am Ende gibt es mit &#8222;I&#8217;m Done&#8220; nochmal Country-tr\u00e4chtigen, balladesken Singer\/Songwriter-Stoff. Einhouse legt sich noch mal richtig ins Zeug. Eine heulende Bariton-E-Gitarre, eine hallende Orgel und gl\u00e4nzende Harmonieges\u00e4nge vollenden diesen voller Inspiration performten, kraftvollen Song. Ein mitrei\u00dfender, regelrecht packender Abschluss.<\/p>\n<p>Aaron Einhouse legt mit &#8222;It Ain&#8217;t Pretty&#8220; ein echtes &#8222;Pfund&#8220; in die texanische Waagschale. Ein Album, das mehr als nachhaltige Wirkung hinterl\u00e4sst. &#8222;Pretty damn Texas Roots-\/Americana-\/Country Rock at it&#8217;s very best&#8220;! Toller Typ, dieser Aaron Einhouse!<\/p>\n<p>P.S.<br \/>\nIch m\u00f6chte diese weitere grandiose CD mal zum Anlass nehmen, um auf die tolle, unaufgeregte und zuverl\u00e4ssige Zusammenarbeit mit dem Mailorder B\u00e4rchen Records hinzuweisen, die jetzt schon fast 15 Jahre dauert, unglaublich viel Spa\u00df bereitet und hoffentlich noch lange fortgef\u00fchrt werden kann. Ohne Besitzer J\u00fcrgen Thom\u00e4, selbst ein brillanter Musikanalyst und Reviewer, w\u00e4re mein gro\u00dfer musikalischer Horizont sicher nicht das, was er heute ist. Daf\u00fcr m\u00f6chte ich mich auf diesem Wege mal herzlich bedanken. Feels Like Rock&#8217;N&#8217;Roll!<\/p>\n<p><strong>Vision Entertainment (2016)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Country Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Dancin<br \/>\n02. That&#8217;s What You Get<br \/>\n03. It Ain&#8217;t Pretty<br \/>\n04. Like Rock&#8217;N&#8217;Roll<br \/>\n05. My Susannah<br \/>\n06. The Richest Man<br \/>\n07. Thinking Of You<br \/>\n08. On &amp; Onn<br \/>\n09. The Fall Of Eli Wilde<br \/>\n10. I&#8217;m Done<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.AaronEinhouse.com\">Aaron Einhouse<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/AaronEinhouse\">Aaron Einhouse bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herrlicher, wunderbar rootsiger, zuweilen gar mit ein wenig Blues- und Southern Rock-Flair umwehter, pr\u00e4chtig in Szene gesetzter Americana, Americana-Rock und Country Rock aus Texas &#8211; nat\u00fcrlich mit dem unwiderstehlichen, erdigen den &#8222;Red Dirt-Staub&#8220; am Stiefel klebend, wie man es eben nur im &#8222;Lone Star State&#8220; erlebt. Gro\u00dfartig! 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