{"id":8604,"date":"2016-05-21T13:19:31","date_gmt":"2016-05-21T11:19:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=8604"},"modified":"2016-05-29T11:30:28","modified_gmt":"2016-05-29T09:30:28","slug":"robert-jon-the-wreck-20-05-2016-kulturrampe-krefeld-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/05\/21\/robert-jon-the-wreck-20-05-2016-kulturrampe-krefeld-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Robert Jon &#038; The Wreck, 20.05.2016, Kulturrampe, Krefeld &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/100A7831-Bearbeitet.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8611\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8611\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/100A7831-Bearbeitet.jpg\" alt=\"100A7831-Bearbeitet\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/100A7831-Bearbeitet.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/100A7831-Bearbeitet-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/100A7831-Bearbeitet-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Schon wenige Stunden nach Fertigstellung des <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/05\/20\/robert-jon-the-wreck-good-life-pie-cd-review\/\">CD-Reviews<\/a> zur neuen Scheibe &#8222;Good Life Pie&#8220;, ging&#8217;s dann auf den Highway Richtung Krefeld, um das, schon mit viel Vorfreude und Spannung erwartete Konzert von Robert Jon &amp; The Wreck zu besuchen und zu reflektieren. Das zweite Werk der Jungs hat ja, wie im Album-Bericht bereits erw\u00e4hnt, eine sp\u00fcrbare Weiterentwicklung erkennen lassen, so war hier die Frage, ob auch ihre Live-Qualit\u00e4ten ein noch h\u00f6heres Level (z. B. im Vergleich zu ihrem ersten Auftritt vor etwas \u00fcber einem Jahr an gleicher Stelle) erreicht haben.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst muss erst mal eine Beileidsbekundung ausgesprochen werden. Pille Peerlings, der in liebe- und m\u00fchevoller Arbeit die Kulturrampe zu einer der Locations gemacht hat, in der tolle Musik quasi zum Anfassen &#8218;gelebt&#8216; wird, musste gerade bei einem Gig, auf den er so richtig hei\u00df war, wegen Krankheit passen. Bitter! Auf diesem Weg schon mal schnelle und beste Genesungsw\u00fcnsche.<\/p>\n<p>Manny von Teenage Head Music f\u00fchrte den SoS-Fotok\u00fcnstler Gernot und mich dann direkt in die Katakomben der Rampe, wo ein Interview mit Robert anstand. Die komplette Band war im kleinen K\u00e4mmerlein versammelt und schnell entwickelte sich nach den ersten zwei Fragen an Robert ein unterhaltsames Gespr\u00e4ch, bei dem dann auch Gitarrist Kristopher Butcher und Drummer Andrew Espantman manche Frage \u00fcbernahmen. Hierzu in einem separaten Bericht demn\u00e4chst mehr.<\/p>\n<p>Die Kulturrampe war an diesem Abend wieder rappelvoll. Zurecht, und die Anwesenden sollten ihr Kommen nicht bereuen. Die Burschen lie\u00dfen es richtig krachen. Das war Southern Rock, wie man ihn kaum besser und, vor allem, so hautnah erleben kann. Schon der relativ unbekannte Opener des Quintetts \u201eBreaking Down The Road\u201c rockte direkt Slide-durchzogen (sowohl Robert als auch Christopher) los. Das nachfolgende \u201eBlame It On The Whiskey\u201c offerierte dann fr\u00fchzeitig auch die Groove-Qualit\u00e4ten des F\u00fcnfers. Mit \u201eGood Lovin&#8217;\u201c gab es das erste St\u00fcck vom neuen Longplayer.<\/p>\n<p>Der nicht nur Fu\u00dfball-kundige RWE-Kumpel D\u00e4ddy (es ist ja hinreichend bekannt, dass Rot-Weiss Essen-Fans nicht nur den besten Fu\u00dfball-Geschmack haben, sondern auch musikalisch h\u00f6chst versierte Personen in ihren Reihen haben&#8230;) hatte sofort das Wort &#8218;Doors&#8216; im Mund, ausgel\u00f6st nat\u00fcrlich durch die k\u00fchlen, hypnotisch wirkenden Keyboard-Kl\u00e4nge vom ansonsten bestechend klimpernden Lockenschopf Steve Maggiora.<\/p>\n<p>Das shufflige \u201eHey Hey Mama\u201c versetzte auch den letzten bewegungsfaulen Typen in rhythmisches Mitgrooven, manche Dame sogar in dezent ekstatische Tanzbewegungen. Der neue Longplayer wurde nat\u00fcrlich im weiteren Verlauf ausgiebig &#8218;beackert&#8216;. &#8222;Rollin'&#8220;, das sch\u00f6n atmosph\u00e4rische \u201eDeath Of Me\u201c und der leicht Countryrock-\/<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a>-m\u00e4\u00dfige Titeltrack &#8222;Good Life Pie\u201c waren weitere sch\u00f6ne Exempel.<\/p>\n<p>\u201eCold Night\u201c dazwischen liegend, bestach durch ein herrliches E-Solo von dem auch insgesamt furios aufspielenden Kristopher Butcher (dazu mit guten Lead vocals-Kurzeins\u00e4tzen). \u00dcber das psychedelisch angehauchte \u201eBad For You&#8220; ging&#8217;s dann zum gro\u00dfartigen Instrumentalst\u00fcck Allmanscher Gattung \u201eTightrope\u201c, bei dem nach Herzenslust gejammt und improvisiert wurde. Klasse der &#8218;Dialog&#8216; von Maggioras Keyboard und Butchers E-Gitarre. Auch die tolle Rhythmusfraktion mit dem satt\u00a0pumpenden Basser Dave Pelusi\u00a0und dem kr\u00e4ftig trommelnden Drummer Andrew Espantman hatte Gelegenheit, sich etwas aus dem sonstigen Mannschaftsdienst herauszuheben.<\/p>\n<p>Ach ja und der charismatische Frontmann Robert Jon Burrison sang hingebungsvoll in allen Lagen (\u00fcbrigens auch ein dickes Kompliment f\u00fcr den guten Sound in der Kulturrampe) und f\u00fchrte seine Truppe sicher durch das Programm, das mit einem starken \u201eGypsy Of Love\u201c sein Finale im Hauptteil fand. Als Bedienung\u00a0der st\u00fcrmisch eingeforderten Zugaben servierten Robert und seine Wrecks dann noch den glorreichen Southern-Schwofer \u201eGlory Bound\u201c (mt typischer Twin-Einlage und gro\u00dfartigen\u00a0Slide-Soli) und \u201eSteppin&#8217;\u201c aus ihrem Deb\u00fct.<\/p>\n<p>Fazit: Eine immens starke junge Southern Rock-Band aus Kalifornien, die meines Erachtens den Branchenprimus der Newcomer-Riege, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackberry+Smoke\">Blackberry Smoke<\/a>, qualitativ bereits arg ins Wanken gebracht hat. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich war es das bisherige Konzert-Highlight des ersten Halbjahres. Hat mal wieder richtig &#8218;Bock auf Southern Rock&#8216; gemacht, so dass ein weiterer Besuch in Dortmund Anfang Juni bereits eingeplant ist. Weiter so, Jungs!<\/p>\n<p>Bilder: Gernot Mangold<br \/>\nText: Daniel Daus<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.Robertjonandthewreck.com\">Robert Jon &amp; The Wreck<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/Robertjonandthewreck\">Robert Jon &amp; The Wreck bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.teenageheadmusic.net\">Teenage Head Music<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturrampe.de\">Kulturrampe Krefeld<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon wenige Stunden nach Fertigstellung des CD-Reviews zur neuen Scheibe &#8222;Good Life Pie&#8220;, ging&#8217;s dann auf den Highway Richtung Krefeld, um das, schon mit viel Vorfreude und Spannung erwartete Konzert von Robert Jon &amp; The Wreck zu besuchen und zu reflektieren. 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