{"id":8344,"date":"2016-04-28T21:23:16","date_gmt":"2016-04-28T19:23:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=8344"},"modified":"2017-04-25T07:15:28","modified_gmt":"2017-04-25T05:15:28","slug":"todd-wolfe-23-04-2016-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/04\/28\/todd-wolfe-23-04-2016-schwarzer-adler-rheinberg-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Todd Wolfe Band, 23.04.2016, Schwarzer Adler, Rheinberg &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/100A3381-Bearbeitet.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8347\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8347\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/100A3381-Bearbeitet.jpg\" alt=\"100A3381-Bearbeitet\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/100A3381-Bearbeitet.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/100A3381-Bearbeitet-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/100A3381-Bearbeitet-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Todd Wolfe und seine Band wieder zu Gast im Schwarzen Adler in Rheinberg! Um 19:30 Uhr begann der Adlersaal sich langsam zu f\u00fcllen. Einige Stehtische, die aufgestellt waren, lie\u00dfen erahnen, dass das Konzert nicht ausverkauft sein wird. Die Daheimgebliebenen waren sich nicht bewusst, dass ihnen ein Konzert-Highlight der Extraklasse entgangen war. Wenn man in die Geschichte von Todd Wolfe schaut, sieht man, dass es sich um einen Ausnahmek\u00fcnstler handelt, der zwar nie im Vordergrund kommerzieller Projekte stand, aber wichtiges Mitglied, z. B. im Bereich Songwriting, bei <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sheryl+Crow\">Sheryl Crow<\/a> war.<\/p>\n<p>Auch als Studiomusiker war er in den letzten Dekaden unter anderem bei Mountain, Leslie West, Carla Olson und Mick Taylor an der Gitarre pr\u00e4sent.<br \/>\nNach dem Verlassen der Sheryl Crow Band gr\u00fcndete Todd Wolfe in verschiedenen Besetzungen eine eigene Formation, die seit mehreren Jahren in der jetzigen Besetzung mit Todd Wolfe an der Gitarre, Justin Gardner am Bass und Roger Voss an den Drums besteht. Gepr\u00e4gt wurde seine Musik h\u00f6rbar durch Gr\u00f6\u00dfen wie Albert Collins, Gregg Allman, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Outlaws\">The Outlaws<\/a>, Dickey Betts, Johnny Winter, Robin Trower und The Neville Brothers, f\u00fcr die er mit seinen ersten Bands Opener war.<\/p>\n<p>Ziemlich p\u00fcnktlich um acht Uhr begann das Konzert. Auf der B\u00fchne stand das holl\u00e4ndische Blues Trio &#8222;The Red Phone&#8220;, das in etwa 50 kurzweiligen Minuten das Publikum mit rocklastigem Blues in Stimmung brachte.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Umbaupause legte dann Todd Wolfe mit seinen Leuten los. Wolfe begann das Konzert mit &#8222;Sunny Vale&#8220; und &#8222;Against The Wall&#8220; von seiner 2013 erschienenen Platte &#8222;Miles To Go&#8220; und brachte die Zuh\u00f6rer schnell in die entsprechende Blues Rock-Stimmung. Unterst\u00fctzt von seiner Rhythmussektion, der schn\u00f6rkellos spielenden Justin Gardner und dem treibenden Schlagzeugspiel von Roger Voss, spielte Todd Wolfe sich schnell warm und gl\u00e4nzte mit seinem virtuosen vielseitigen Gitarrenspiel, in meist Midtemost\u00fccken mit nie langweiligen Soli, die oft auch seine h\u00e4rtere Spielweise zeigten.<\/p>\n<p>Ein Grund f\u00fcr die schnell \u00fcberspringende Stimmung war die sichtbar gute Laune aller Bandmitglieder und deren Interaktion zwischen den St\u00fccken mit der Audienz. Ob es das Ansto\u00dfen Wolfs mit der lokalen Biersorte oder das L\u00e4cheln von Gardner war; die Todd Wolfe Band zeigte, dass sie f\u00fcr das Publikum spielte.<\/p>\n<p>Nach mehreren rockigeren Songs vom der letzten Platte &#8222;The Longboard Road Back&#8220;, schaltete Wolfe einen Gang zur\u00fcck und griff f\u00fcr drei Songs zur akustischen Gibson-Gitarre. Der letzte davon war sein \u00e4ltester, &#8222;Black Hearted Woman&#8220; von der 2004 erschienenen &#8222;Delaware Crossing&#8220;. Bei diesen, eher ruhigen St\u00fccken, konnte Wolfe seine exzellente Spielweise (Sheryl Crow sprach \u00fcber ihn von einem der besten Gitarristen) unter Beweis stellen und dass man auch mit einer akustischen Klampfe, den Saal in Stimmung halten kann.<\/p>\n<p>Nach dem Griff zur elektrischen Gibson, feuerte Wolfe ein Feuerwerk mit zumeist St\u00fccken von &#8222;The Last Road Back&#8220;, unterbrochen von einem gelungenem Cover der B.B. King-Nummer &#8222;3 O\u2018Clock Blues&#8220;. Dann bat Wolfe den Kempener Blues-Gitarristen Clemens Bombien von Minor Cabinet zur Unterst\u00fctzung auf die B\u00fchne. Unter dem Applaus der Zuschauer \u00fcberlie\u00df Wolfe Bombien den Part der Leadgitarre, um ihn, gemeinsam mit Justin Gardner und Roger Voss, nach zwei intensiven St\u00fccken, freundschaftlich wieder zu verabschieden. Es war sch\u00f6n zu sehen, wie ein international renommierter Musiker, einem lokalen Gitarristen, wie auch schon im letzten Jahr, die Gelegenheit erweist, vor einem Bluesrock hungrigem Publikum aufzutreten.<\/p>\n<p>Danach gab das Trio weiter Gas, um nach etwa 100 Minuten die B\u00fchne zu verlassen. Nach einer kurzen Aufforderung zur Zugabe spielte Wolfe &#8222;Mercy&#8220;, &#8222;On The Run&#8220; und &#8222;Got To Go Better&#8220;. Der Titel \u201aMerci\u2018 aus dem Franz\u00f6sischen \u00fcbersetzt, konnte an dem Abend aus zweierlei Sicht gesehen werden. Ein Dank des Publikums an ein gelungenes, stimmungsvolles Bluesrockkonzert und der Dank der Musiker an ein Auditorium, das den Spa\u00dffaktor der Musiker sichtlich unterst\u00fctzte. Nach knapp zwei Stunden verlie\u00df die Band unter dem Applaus der Zuschauer die B\u00fchne und in den Gesichtern war die Zufriedenheit \u00fcber einen tollen Abend deutlich erkennbar.<\/p>\n<p>Das Verlassen war aber nur rein musikalischer Natur. Wolfe, Gardner und Voss lie\u00dfen es sich nicht nehmen, wie im Schwarzen Adler \u00fcblich, geduldig den zahlreichen Autogrammw\u00fcnschen nachzukommen. Dabei kam auch der gelegentliche, humorvolle Smalltalk nicht zu kurz. Kurzum gesagt, Vollblutmusiker zum Anfassen, ohne jede Starall\u00fcren, die einfach Spa\u00df an der Musik und der Stimmung eines Konzertes haben. In der Hoffnung, dass Todd Wolfe auch n\u00e4chstes Jahr wieder den Adler zum (Blues-) Rocken bringt, gingen die G\u00e4ste oder verbrachten anschlie\u00dfend noch eine Zeit in der Kneipe. Wenn man der Regel folgt ist am 23.04.2017 wieder Wolfetime im Adler. Dann hoffentlich vor einem vollen Haus, was die K\u00fcnstler verdient h\u00e4tten.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang m\u00f6chte ich noch eine Lanze f\u00fcr Ernst Barten brechen, der es immer wieder schafft, ausgezeichnete Blues Musiker in den Adler zu locken. Vielleicht auch einmal den Gastmusiker Bombien mit Band.<\/p>\n<p>Bericht und Bilder: Gernot Mangold<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.toddwolfe.com\">Todd Wolfe Band<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/toddwolfeband\">Todd Wolfe Band bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.schwarzer-adler.de\">Schwarzer Adler<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Todd Wolfe und seine Band wieder zu Gast im Schwarzen Adler in Rheinberg! Um 19:30 Uhr begann der Adlersaal sich langsam zu f\u00fcllen. Einige Stehtische, die aufgestellt waren, lie\u00dfen erahnen, dass das Konzert nicht ausverkauft sein wird. Die Daheimgebliebenen waren sich nicht bewusst, dass ihnen ein Konzert-Highlight der Extraklasse entgangen war. 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