{"id":8162,"date":"2016-04-09T14:20:21","date_gmt":"2016-04-09T12:20:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=8162"},"modified":"2016-04-11T12:35:01","modified_gmt":"2016-04-11T10:35:01","slug":"mark-gillespie-band-03-03-2016-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/04\/09\/mark-gillespie-band-03-03-2016-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Mark Gillespie &#038; Band &#8211; 08.04.2016, Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC01476.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8170\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8170\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC01476.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"532\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC01476.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC01476-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/DSC01476-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>W\u00e4hrend 99,99% der Dortmunder vermutlich \u2013 angesichts der ergreifenden Tuchel-Klopp-R\u00fchrst\u00fccks vom Vorabend \u2013 noch damit besch\u00e4ftigt waren, sich des nicht enden wollenden Tr\u00e4nenmeers ihrer zutiefst ger\u00f6teten Augen zu entledigen, fanden ein paar Unentwegte, samt einiger Ausw\u00e4rtiger wie mir, den Weg in das sch\u00f6ne Jugendstil-verzierte Musiktheater Piano, um sich Kommerz-, Doping- und Wettbetrugs-freier Kultur hinzugeben.<\/p>\n<p>Der Vollblut-Entertainer mit der eigenwilligen Stra\u00dfenmusiker-Vita, Mark Gillespie, hatte sich angesagt. Ein Garant f\u00fcr lebensnahe, humorvolle und stilsichere Unterhaltung! Das Piano, war f\u00fcr einen Freitag Abend entt\u00e4uschender Weise somit nur halb belegt, durch die fast optimale Verteilung des untereinander auf Tuchf\u00fchlung bedachten Publikums, wirkte der Saal aber irgendwie trotzdem ganz gut gef\u00fcllt.<\/p>\n<p>Ich selbst bin nicht der gro\u00dfe Gillespie-Experte und habe ihn an diesem Freitag zum ersten Mal live erlebt. Ich kannte im Vorfeld einzig und allein nur seine starke Live-DVD, wo ich sofort von seiner Stimme, seinem Charisma und den versierten Mitmusikern fasziniert war. Auch die l\u00e4ssig und relaxt groovende melodische Mucke mit ihrem dezenten Southern Soul-Flair war mir auf den Leib geschnitten.<\/p>\n<p>Der &#8218;Boy from Manchester&#8216; wie sich Mark am Ende des Gigs selbst bezeichnete, pr\u00e4sentierte auf seiner aktuellen &#8218;Circle Of Life&#8216;-Tour ausschlie\u00dflich St\u00fccke aus seinem eigenen Fundus. Er selbst bewies naturgem\u00e4\u00df mit Gesang, Gitarre, Percussion via Tambourine und mitgebrachtem &#8218;Spielzeug&#8216; (O-Ton Gillespie), einem Roland Handsonic Percussion Pad, seine variablen Fertigkeiten.<\/p>\n<p>Als Unterst\u00fctzung hatte er die Rhythmusfraktion, bestehend aus Drummer Klaus Tropp und Frank H\u00f6fliger am Bass, den Keyboarder Olaf Roth sowie den mit E-Gitarre und Trompete beeindruckenden Burghard Mayer, an seiner Seite stehen. Wie im Vorfeld bereits vermutet, fehlte leider der von mir, bei solcher Art von Musik so geliebte weibliche Background-Gesang, was der aber insgesamt guten Vorstellung nicht abtr\u00e4glich war.<\/p>\n<p>Das Quintett er\u00f6ffnete mit dem atmosph\u00e4risch groovenden \u201eTake To The Skies\u201c und dem Trompeten-best\u00fcckten \u201eChasing The Moon\u201c. Im folgenden Verlauf offerierten Gillespie &amp; Co. eine bunte Mischung an Tracks wie \u201eApril Sun\u201c, \u201eI Believe\u201c, \u201eThe Road\u201c, dem jazzigen \u201eI Miss My Mommy\u201c (inkl. Soli aller Beteiligten),\u201cWhatever That Means\u201c (mit leichtem <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bon+Jovi\">Bon Jovi<\/a> \u201eDead\u00a0Or Alive\u201c-Touch) und Sachen wie \u201eSo Beautiful\u201c (sch\u00f6nes Piano-Solo), \u201eEasy\u201c, dem rockigen \u201eDon&#8217;t Know What To Do\u201c (mit quirilgem E-Solo von Mayer) bis hin zum, den Hauptset abschlie\u00dfenden, wieder ein wenig jazzig servierten Paradest\u00fcck \u201eSupersonic Sunday\u201c.<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich fand Gillespie immer wieder Gelegenheit, \u00fcber Dinge wie u. a. die richtige Aussprache seines Namens, die M\u00fchen und N\u00f6te im digitalen Zeitalter, die Entwicklung seiner beiden T\u00f6chter von Engeln zu Teenager-Teufelinnen, zu witzeln. Sch\u00f6n war auch zu erfahren, wozu er so allem f\u00e4hig w\u00e4re, wenn man ihm seine Arbeitsgrundlage entziehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Im \u00fcppigen Zugabenteil lie\u00dfen die Protagonisten, auf Publikumswunsch hin, zwischen dem melodisch groovenden \u201eGive It Time\u201c, dem passend in rot-gr\u00fcn-gelb beleuchteten launigen Reggae-Schunkler \u201eDon&#8217;t Mess Around\u201c, wo Mark auf seinem &#8218;Spielzeug&#8216; solierte, und dem von ihm allein zelebrierten melancholischen \u201eThe Light At The End\u201c, nochmals das Stimmungsbarometer in verschiedene Richtungen pendeln. Beim finalen letztgenannten St\u00fcck stellte Mark witziger Weise, seine Bandkollegen ausgiebig vor, ohne dass sie auf der B\u00fchne anwesend waren.<\/p>\n<p>Nach knapp 2 \u00bc Stunden intensiver und authentischer Musik (erinnerte mich insgesamt so ein bisschen an Chris Rea) verabschiedete sich der britische Allroundmusiker, um mit seinen Mannen in der Nacht noch p\u00fcnktlich das Hotel in Osnabr\u00fcck zu erreichen, wo am folgenden Abend schon der n\u00e4chste Auftritt ansteht. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich, der ja eigentlich anderen Musik-Pr\u00e4ferenzen unterliegt (es h\u00e4tte gern etwas Southern-angehauchter sein d\u00fcrfen), war es eine sch\u00f6ne angenehme Unterhaltung zum Abschluss einer langen Arbeitswoche.<\/p>\n<p>Achja, und ich habe \u00fcbrigens f\u00fcr den Gillespie-Gig doch glatt einen so herausragenden <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0YekRyOC9U0\">Klassiker<\/a> wie RW Ahlen gegen den einzig wahren Fu\u00dfball-Verein dieser Welt, Rot-Weiss Essen, sausen lassen&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gillespie.de\">Mark Gillespie<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/Mark.Gillespie.Band\">Mark Gillespie bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.musiktheater-piano.de\">Musiktheater Piano<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend 99,99% der Dortmunder vermutlich \u2013 angesichts der ergreifenden Tuchel-Klopp-R\u00fchrst\u00fccks vom Vorabend \u2013 noch damit besch\u00e4ftigt waren, sich des nicht enden wollenden Tr\u00e4nenmeers ihrer zutiefst ger\u00f6teten Augen zu entledigen, fanden ein paar Unentwegte, samt einiger Ausw\u00e4rtiger wie mir, den Weg in das sch\u00f6ne Jugendstil-verzierte Musiktheater Piano, um sich Kommerz-, Doping- und Wettbetrugs-freier Kultur hinzugeben. Der &hellip; <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/04\/09\/mark-gillespie-band-03-03-2016-musiktheater-piano-dortmund-konzertbericht\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Mark Gillespie &#038; Band &#8211; 08.04.2016, Musiktheater Piano, Dortmund &#8211; Konzertbericht<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1432,317,1412,1433,611,1429,1427,772,948,1428,1434],"class_list":["post-8162","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-circle-of-live-tour","tag-dortmund","tag-gig","tag-juergen-klopp","tag-konzert","tag-manchester","tag-mark-gillespie","tag-musiktheater-piano","tag-rot-weiss-essen","tag-strassenmusiker","tag-thomas-tuchel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8162","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8162"}],"version-history":[{"count":16,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8162\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8221,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8162\/revisions\/8221"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8162"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8162"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}