{"id":8150,"date":"2016-04-08T14:04:02","date_gmt":"2016-04-08T12:04:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=8150"},"modified":"2016-04-26T06:43:38","modified_gmt":"2016-04-26T04:43:38","slug":"cooder-graw-wake-up-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/04\/08\/cooder-graw-wake-up-cd-review\/","title":{"rendered":"Cooder Graw &#8211; Wake Up &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/CGraw.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8157\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8157\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/CGraw.jpg\" alt=\"CGraw\" width=\"297\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/CGraw.jpg 297w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/CGraw-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/CGraw-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wenn es sich eine Band erlaubt, einen der besten Songs des Albums als &#8222;hidden-track&#8220; zu bringen, der ohne \u00dcbertreibung schon allein das Geld wert ist, zeugt das von einer geh\u00f6rigen Portion Selbstbewusstsein. Zu recht, denn mit ihrem dritten Studioalbum &#8222;Wake Up&#8220; ist Cooder Graw ein echter Meilenstein im Country\/New Country\/Alternate Country\/Countryrock-Genre mit 14 ebenso pr\u00e4chtigen Liedern, die vor besagtem, nicht in der Tracklist aufgef\u00fchrtem Bonusst\u00fcck platziert sind, gelungen, was zu die Vermutung zul\u00e4sst, dass noch jede Menge kreatives Potential in diesem Quintett schlummert.<\/p>\n<p>Eigentlich wollte man sich vor sieben Jahren mal nur zu einem gem\u00fctlichen Bier treffen und ein wenig jammen, man sp\u00fcrte aber sofort, dass die Geschichte ausbauf\u00e4hig sein w\u00fcrde. S\u00e4nger Matt Martindale er\u00f6ffnete nach Abschluss des Deb\u00fctalbums seiner zum zweiten Mal schwanger gewordenen Frau, dass er die Juristerei an den Nagel h\u00e4ngen wolle, und sich vollst\u00e4ndig der Musik widmen werde. Ein weiser Entschluss!<\/p>\n<p>Auch Gitarrist Kelly Turner hatte zun\u00e4chst ausdr\u00fccklich nur f\u00fcr einen Gig seine Unterst\u00fctzung zugesagt, ist mittlerweile aber aus der Band nicht mehr wegzudenken. Ein mit entscheidender Grund der au\u00dferordentlichen Beliebtheit von Cooder Graw d\u00fcrfte auch die st\u00e4ndige Live-Pr\u00e4senz sein. Man h\u00f6re und staune: Die Jungs stehen seit sieben Jahren fast jedes Wochenende auf der B\u00fchne, was ihnen in Kritikerkreisen den Spitznamen &#8222;Road Warriors&#8220; einbrachte.<\/p>\n<p>Zwei personelle Ver\u00e4nderungen gibt es auf dem aktuellen Album: Nick Worley (Fiddle, Mandoline) und Kelly West (Drums) sind mittlerweile fest im Line-up integriert und stellen eine sp\u00fcrbare Belebung dar. Die St\u00fccke sind allesamt abwechslungsreich, mit vielen instrumentalen Finessen und textlich intelligent verpackt. Eigentlich h\u00e4tte jedes f\u00fcr sich ein paar Zeilen verdient.<\/p>\n<p>Eine kleine Auswahl: &#8222;Clarksdale&#8220;, ein knackig kratziger, rootsiger Countryrocker mit sattem Rhythmusteppich, bestehend aus druckvollen Drums, Slidegitarre und Fiddleelementen, heizt direkt mal richtig ein. Sicherlich ein tolles Live-St\u00fcck! &#8222;Lifetime Stand&#8220;, die erste Single, ein melodisches, auf traditionellen Countryelementen basierendes, lockeres New Country-Lied mit netter Akustikgitarrenbegleitung und dezenten Fiddleeinlagen handelt von der oftmals schwierigen Suche einsamer Menschen, den richtigen Partner zu finden. &#8222;That Girl Crystal&#8220; ist der absolute Kracher der CD. Der Song wurde von allen Bandmitgliedern zusammen komponiert. Er variiert zwischen Mid- und Uptempobereich, Martindales Stimme pendelt irgendwo relaxt an der Schnittstelle zum Sprechgesang. Granaten-Stratocaster-E- und Slidegitarrenspiel von Kelly Turner, inklusive eines furiosen Abschluss-Solos. Rootsig, staubig, trocken&#8230; &#8211; Texas Red Dirt Countryrock vom Feinsten!<\/p>\n<p>&#8222;Ugly Angel&#8220; ist eine herrliche Ballade, wieder mit wunderbaren Akustik und E-Gitarren, sowie unaufdringlichen Hammond-Eins\u00e4tzen von Gastmusiker Andy Langham. Ach ja, da war ja noch der eingangs erw\u00e4hnte &#8222;hidden track&#8220; mit dem Titel &#8222;Come Pick Me Up&#8220;, eine Power-Ballade, die nach bed\u00e4chtigem Akustik-Intro mit Einsatz von Piano, E-Gitarre, Fiddle und Neil-Young-m\u00e4\u00dfigem Harmonika-Spiel immer mehr Fahrt aufnimmt. Herrlich! Also bitte &#8217;ne gute Minute nach St\u00fcck 14 warten und keinesfalls vorher die Repeat-Taste dr\u00fccken. F\u00fcr Cooder-Graw-Neueinsteiger w\u00e4ren z.B. Cross Canadian Ragweed, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Django+Walker\">Django Walker<\/a> oder Jason Boland &amp; The Stragglers weitere, vergleichbare Orientierungshilfen.<\/p>\n<p>Erw\u00e4hnenswert vielleicht auch noch das lustige Titelbild (sieht aus wie eine Werbung f\u00fcr Kellogs Cornflakes) vom Bassisten Paul Baker kreiert, der auch das komplette graphische Design \u00fcbernommen hat. Neben der vermeintlichen M\u00fcsli-Schale steht etwas von &#8222;Wake up&#8220; (der Titel des Albums), &#8222;Net wt. 14 songs&#8220; (eigentlich sind&#8217;s ja 15) und &#8222;A great way to get thru your day&#8220;! In der Tat, mit diesem Album kommt man bestens durch den Tag! Und auch durch den n\u00e4chsten, den \u00fcbern\u00e4chsten&#8230;! Insgesamt ein brillantes Team-Work mit einer Spieldauer von weit \u00fcber einer Stunde, das anregend und entspannend zugleich wirkt. Texas Country\/Countryrock von seiner allerbesten Seite!<\/p>\n<p><strong>Smith Entertainment\u00a0(2004)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: Country Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Clarksdale<br \/>\n02. Lifetime Stand<br \/>\n03. Wake Up<br \/>\n04. That Girl Crystal<br \/>\n05. He Ain&#8217;t Ever Gonna Leave Her<br \/>\n06. Ugly Angel<br \/>\n07. Next To The Truth (Chiclets)<br \/>\n08. Afraid Of The Dark<br \/>\n09. Tomorrow&#8217;s Milk<br \/>\n10. How Can I Sleep<br \/>\n11. (Welcome To The) End Of The Road<br \/>\n12. Dirty And Sober<br \/>\n13. I Got Kids<br \/>\n14. Many Moons<br \/>\n15. Come Pick Me Up (Hidden Track)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.coodergraw.com\">Cooder Graw<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/coodergraw\">Cooder Graw bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es sich eine Band erlaubt, einen der besten Songs des Albums als &#8222;hidden-track&#8220; zu bringen, der ohne \u00dcbertreibung schon allein das Geld wert ist, zeugt das von einer geh\u00f6rigen Portion Selbstbewusstsein. 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