{"id":809,"date":"2015-12-14T08:40:00","date_gmt":"2015-12-14T07:40:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hauptsachebizeps.de\/SoS\/?p=809"},"modified":"2020-07-08T16:09:21","modified_gmt":"2020-07-08T14:09:21","slug":"deana-carter-the-story-of-my-life-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/deana-carter-the-story-of-my-life-cd-review\/","title":{"rendered":"Deana Carter \u2013 The Story Of My Life &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/DC_3-e1431781927362.jpg\" \/><\/p>\n<p>Der ber\u00fchmte Chicago Tribune charakterisiert Deana Carter wie folgt: &#8222;She is noted for her singular voice, which manages to be strong, soft and sultry at the same time&#8220;. Welch wahre Worte! Denn auch nach ihrer Babypause, diversen privaten und beruflichen Turbulenzen (Scheidung und zwei Labelwechsel), hat die 39-j\u00e4hrige Tochter von Fred Carter jr., einem namhaften Session-Gitarristen, der mit ber\u00fchmten Pers\u00f6nlichkeiten wie Elvis Presley, Simon &amp; Garfunkel oder Roy Orbinson zusammenarbeitete, nichts von ihrer musikalischen Faszination verloren.<\/p>\n<p>Nein, im Gegenteil! Der Wechsel zu ihrem neuen Label hat ihr scheinbar ungeheure Motivation verliehen. Denn diesmal gibt es auf ihrem neuen Album &#8222;The Story Of My Life&#8220; fast eine &#8222;One-(Wo)Man-Deana-Carter-Show&#8220; vom Allerfeinsten. Sie hat s\u00e4mtliche Songs geschrieben, singt, spielt diverse Instrumente und hat das Werk auch noch eigenst\u00e4ndig produziert. Dazu hat sie ein paar wenige, auserw\u00e4hlte, mit ihr wunderbar harmonierende, Instrumentalisten (\u00fcberragend Lead-Gitarrist Jeff Carter) mit ins Boot genommen.<\/p>\n<p>Was hat sich nun gegen\u00fcber ihrer Vorg\u00e4nger-CD &#8222;I\u2019m Just A Girl&#8220; von 2003 ge\u00e4ndert, die trotz sehr ansprechender Leistung (sh. auch unter &#8222;St\u00f6bern&#8220;) mit nur 82.500 abgesetzten Exemplaren, nicht mehr an die Traum-Zahlen ihrer zwei ersten Alben ankn\u00fcpfen konnte, obwohl ihr Deb\u00fct nat\u00fcrlich mit \u00fcber drei Millionen verkaufter CDs einen nicht erwarteten, grandiosen (wahrscheinlich auch nicht zu wiederholenden) Erfolg gebracht hatte? Zum einen zeigt schon das Cover, dass Deana das \u00e4u\u00dferliche Image eines modelartigen<br \/>\n&#8222;Sunny-Girls&#8220; abgelegt hat. Vielmehr wirkt sie viel fraulicher und introvertierter, ja fast vertr\u00e4umt, wobei sicherlich auch die Geburt ihrer Tochter dabei eine wesentliche Rolle spielen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Auch ihre Musik kommt dementsprechend gereifter daher. Die Gute-Laune-Nummern und auch der Countrygehalt reduzieren sich auf die Single &#8222;One Day At A Time&#8220;, ein locker, flockig ins Ohr gehender Midtempo-Song und &#8222;Getting Over You&#8220;, ein rhythmischer Akustikpiano-getr\u00e4nkter Popsong mit leichtem Southern-Flair, auch dank Deanas vorz\u00fcglich eingebrachtem Stratocaster-Spiel. So spielt sich das Ganze also weitgehend im nur noch dezent Country- und leicht Americana-infizierten, modernen Singer\/Songwriter-Pop-Rock-Bereich ab (zuweilen liegt auch ein Vergleich zu <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sheryl+Crow\">Sheryl Crow<\/a><\/span> nahe), das allerdings auf einem Top-Niveau mit tollen Songs, prima Melodien und viel musikalischer Kompetenz. So richtig die Post geht beim Opener &#8222;The Girl You Left Me For&#8220; ab, ein leocht psychedelisch angehauchtes Pop-Rock-Knaller, wo leichte Reminiszenzen in Richtung Avril Lavigne unweigerlich aufflackern.<\/p>\n<p>Der Rest sind relativ ruhig gehaltene, dennoch oft durchaus knackige, sich meist mit Beziehungsstress auseinandersetzende, nachdenkliche Nummern, die aber wundersch\u00f6n instrumental in Szene gesetzt wurden und durch Deanas zarte, fast verletzlich klingende Stimme voll zur Entfaltung kommen. Excellent dabei &#8222;Ordinary&#8220; (herrliche Hammondbegleitung, tolle Breaks, klasse Gitarre) und das bluesartige &#8222;Sunny Day&#8220; (sch\u00f6ne E-Fills, Solo und Abschlusspart durch Gitarrist Jeff Carter, im Stile von Peter Green). Insgesamt ein sch\u00f6nes, in sich schl\u00fcssiges Gesamtwerk, mit geschmackvoller Covergestaltung, die nat\u00fcrlich alle Texte beinhaltet.<\/p>\n<p>Deana Carter zeigt mit ihrem neuen Album einmal mehr, dass mit ihrem Namen weiterhin gro\u00dfe Qualit\u00e4t verbunden ist, weshalb wohl auch eine, f\u00fcr ein Independent-Label ungew\u00f6hnliche, fast Major-m\u00e4\u00dfig, gro\u00df angelegte Promotionkampagne in den USA gestartet wurde. Ob sie verkaufstechnisch damit wieder an alte Erfolgstage ankn\u00fcpft, werden die n\u00e4chsten Wochen und Monate zeigen. Aus unserer Sicht spricht absolut nichts dagegen! Qualit\u00e4tsm\u00e4\u00dfig jedenfalls pr\u00e4sentiert sie sich in blendender Verfassung! Und das ist das Wichtigste!<\/p>\n<p><strong>Vanguard Records (2005)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil:\u00a0 New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. The Girl You Left Me For<br \/>\n02. One Day At A Time<br \/>\n03. Ordinary<br \/>\n04. In A Heartbeat<br \/>\n05. Katie<br \/>\n06. Atlanta &amp; Birmingham<br \/>\n07. She&#8217;s Good for You<br \/>\n08. Not Another Love Song<br \/>\n09. Sunny Day<br \/>\n10. Getting Over You<br \/>\n11. The Story of My Life<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.deana.com\">Deana Carter<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/officialdeanacarter\">Deana Carter bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ber\u00fchmte Chicago Tribune charakterisiert Deana Carter wie folgt: &#8222;She is noted for her singular voice, which manages to be strong, soft and sultry at the same time&#8220;. Welch wahre Worte! 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