{"id":7682,"date":"2016-02-29T17:10:03","date_gmt":"2016-02-29T16:10:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=7682"},"modified":"2016-03-02T07:22:25","modified_gmt":"2016-03-02T06:22:25","slug":"sister-hazel-lighter-in-the-dark-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/02\/29\/sister-hazel-lighter-in-the-dark-cd-review\/","title":{"rendered":"Sister Hazel &#8211; Lighter In The Dark &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Hazel_300.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7685\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7685\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Hazel_300.jpg\" alt=\"Hazel_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Hazel_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Hazel_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Hazel_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Hazel_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Absolut stark \u2013 Sister Hazel auf Nashville-Pfaden! Aber nicht auf den &#8218;\u00fcblichen&#8216;, oft so \u00fcberproduzierten Mainstream Country-Pfaden, sondern vielmehr mit einer hinrei\u00dfenden, klassischen Countryrock-Vorstellung, bei einigen St\u00fccken frappierend an die Gro\u00dftaten der Eagles erinnernd. Nach einer f\u00fcr Sister Hazel-Verh\u00e4ltnisse ungew\u00f6hnlich langen Kreativpause ist das Quintett aus Florida jetzt mit &#8222;Lighter In The Dark&#8220; nach knapp f\u00fcnf Jahren endlich wieder mit einer brandneuen CD am Start. Und nach den beiden eher unspektakul\u00e4reren Vorg\u00e4ngern \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/sister-hazel-release-cd-review\/\">Release<\/a>\u201c und \u201eHeartland Highway\u201c (obwohl auch die immer noch sehr gut gelungen waren), kehren sie jetzt st\u00e4rker denn je zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&#8222;Lighter In The Dark&#8220; ist ein absolutes Klasse-Album geworden. Die tollen Melodien, samt der starken Gesangsleistungen und flockigen Gitarrenl\u00e4ufe sprudeln wieder nur so aus ihnen heraus. Im Hinblick, dass der Begriff &#8218;Konstanz&#8216; das wohl am besten passende Attribut zur Umschreibung des Bandf\u00fcnfers, der jetzt mittlerweile seit 1993 mit Ken Block, Drew Copeland, Ryan Newell, Jett Beres und Mark Trojanowski in unver\u00e4nderter Formation besteht, ist, erscheint der bewusste Schwenk zum Countryrock zun\u00e4chst doch ein wenig \u00fcberraschend. Auff\u00e4llig dabei die gute Planung: Es wurden einige der erfahrenen und erfolgreichen Songwriter aus Nashville, wie u.a. Ashley Gorley, Chris de Stefano, Tom Douglas, Hillary Lindsay, Gordie Sampson angeheuert und mit dem Steel-Virtuosen Steve Hinson, Barry Dean, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Darius+Rucker\">Darius Rucker<\/a>, Jillian Jaqueline Nashville-erprobte Musikerkollegen mit eingebunden.<\/p>\n<p>Bandmitglied und Multiinstrumentalist Ryan Newell (Lead guitar, acoustic guitar, banjo, mandolin, dobro) hat eh alle spielerischen Voraussetzungen und die Stimmen von Ken Block und Drew Copeland (auff\u00e4llig: mittlerweile sind sie fast gleichberechtigt singend) sind als Allrounder in nahezu allen Genres h\u00f6chst ansprechend einsetzbar. Somit konnte eigentlich kaum etwas schief gehen. Selbstredend, dass sich nat\u00fcrlich auch die gewohnten Westcoast-, Southern Rock-, Pop-, Folk- und Rootsrock-Elemente in den Songs partiell immer wieder finden. Die Gesamtmischung passt einfach ideal. Produzent Chip Matthews hat dar\u00fcber hinaus mit den Musikern ein \u00e4u\u00dferst angenehmes, warmes Soundambiente geschaffen. Mit 14 neuen Liedern wurde zudem auch nicht auf Sparflamme gefahren. Schon der herrlich, mit wundervoller, surrender Slide durchzogene Opener &#8222;Fall Off The Map&#8220; l\u00e4sst es dem etatm\u00e4\u00dfigen Sister Hazel-Fan richtig warm ums Herz werden. Was f\u00fcr eine knackige, traumhaft melodische Hammer Countryrock-Nummer. Da sind wieder Blocks markante Stimme, die tollen Harmonieges\u00e4nge im Zusammenschluss mit einer herrlich flockigen Instrumentierung und diesem unwiderstehlichen Ohrwurm-Charakter.<\/p>\n<p>Auch das folgende, von Drew Copeland und Ken zusammen vorgetragene &#8222;That Kind Of Beautiful&#8220; (mit zwei starken E-Gitarren-Soli) steht dem Vorg\u00e4nger in nichts nach. Richtig hitverd\u00e4chtig ist der &#8222;Karaoke Song\u201c, bei dem Darius Rucker (einstiger Frontmann der Sister Hazel durchaus verwandten Band <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Hootie+%26+The+Blowfish\">Hootie &amp; The Blowfish<\/a>, mittlerweile solo selbst ein Star der Szene) und Ken Block ein Duett der Extra-Klasse abliefern. Ein eing\u00e4ngiger, fr\u00f6hlicher &#8222;Sing-A-Long&#8220;-Track, der gerade im Sommer auf keiner Party (ob mit oder ohne Karaoke-Darbietungen) fehlen sollte. So richtig countrylastig wird es bei &#8222;Kiss Me Without Whikey&#8220;. Block kannf sich mit launigem Sprechgesang zu flotten, Retro-beschwingten E-Gitarren und klimperndem Piano so ein wenig in Bakersfield-Sph\u00e4ren beweisen. Drew Copeland darf sein Faible f\u00fcr Piano-Herz\/Schmerz- Balladen auf &#8222;Almost Broken&#8220; ausleben. Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt er dabei von der bezaubernd singenden Jillian Jaqueline. Das waltzartige &#8222;Take It With Me&#8220; hat ein wenig \u00c4hnlichkeit mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackberry+Smokes\">Blackberry Smokes<\/a> sch\u00f6nem Countryschwofer &#8222;One Horse Town&#8220;.<\/p>\n<p>Die erste Single &#8222;We Got It All Tonight&#8220; (komponiert vom Nashville-Erfolgsautorentrio Chris DeStefano, Ashley Gorley und Rodney Clawson) ist dagegen ein wenig auf die Bed\u00fcrfnisse der Charts zugeschnitten, aber richtig klasse. Vermutlich ein erster Test, wie Sister Hazel vom Nashville-Markt angenommen werden. &#8222;Danger Is Real&#8220; wird von einer gro\u00dfartigen Mandoline untermalt, mit &#8222;Prettiest Girl At The Dance&#8220; folgt ein grandioser Ohrwurm in allerbester Eagles-Manier, und zwar zu deren besten Zeiten, zudem auch an der Schnittstelle zur <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Marshall+Tucker+Band\">Marshall Tucker Band<\/a> und den <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Outlaws\">Outlaws<\/a> zu &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/outlaws-hurry-sundown-cd-review\/\">Hurry Sundown<\/a>&#8222;-Zeiten gelegen. Toll!! Ein wenig fr\u00fcheres Poco-Flair verbreitet das mit Mandoline und Dobro versehene &#8222;Thoroughbread Heart&#8220;, das wieder ganz in Zeichen Newells instrumentellen K\u00f6nnens steht, w\u00e4hrend das mit gro\u00dfartigem Banjo unterlegte &#8222;Run Highway Run&#8220; als so etwas wie der legitime Nachfolger des einstigen Eagles-Klassikers &#8222;Already Gone&#8220; durchgeht. Herrlich!<\/p>\n<p>&#8222;Back To Me&#8220;, von einer markanten E-Gitarren-Hook sowie Hinsons weinender Steel umgarnt, bietet dann zu Blocks einzigartiger Stimme typisches Sister Hazel-&#8222;Wellness-Programm&#8220;. Am Ende \u00fcberzeugt das dezent keltisch gew\u00fcrzte, von einer sirenenartigen Fiddle angef\u00fchrte &#8222;Ten Candle Days&#8220; aus der Feder von Jett Beres schlie\u00dflich in Sachen &#8222;Team-Spirit&#8220;. Die Country-typischen Saiteninstrumenten musizieren und es h\u00f6rt sich so an, als wenn hier auch Newell und Beres gesangstechnisch mit eingebunden w\u00e4ren. Typischer Front Porch- oder lagerfeuertauglicher, sch\u00f6n traditionell gehaltener Country.<\/p>\n<p>Insgesamt ein ganz exzellentes Album von Sister Hazel. Man w\u00fcnscht dem Quintett von ganzem Herzen, dass &#8222;Lighter In The Dark&#8220; auch von entsprechendem kommerziellen Erfolg gekr\u00f6nt sein wird. Das h\u00e4tten sie wirklich verdient. Ein \u00e4u\u00dferst geschmackvolles Cover-Artwork mit allen Texten rundet dieses einfach wundersch\u00f6ne Werk in passendem Rahmen ab. Gratulation Sister Hazel! Ein echter Lichtstreifen an Nashvilles Counttryrock-Horizont! <\/p>\n<p><strong>Rock Ridge Music\/Croakin&#8216; Poet Records (2016)<\/strong><br \/>\n<strong>Stil: New Country<\/strong><\/p>\n<p>01. Fall Off The Map<br \/>\n02. That Kind Of Beautiful<br \/>\n03. Karaoke Song (feat. Darius Rucker)<br \/>\n04. Something To Believe In<br \/>\n05. Kiss Me Without Whiskey<br \/>\n06. Almost Broken (feat. Jillian Jacqueline)<br \/>\n07. Take It With Me<br \/>\n08. We Got It All Tonight<br \/>\n09. Danger Is Real<br \/>\n10. Prettiest Girl At The Dance<br \/>\n11. Thoroughbred Heart<br \/>\n12. Run Highway Run<br \/>\n13. Back To Me<br \/>\n14. Ten Candle Days<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.SisterHazel.com\">Sister Hazel<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/SisterHazel\">Sister Hazel bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Absolut stark \u2013 Sister Hazel auf Nashville-Pfaden! Aber nicht auf den &#8218;\u00fcblichen&#8216;, oft so \u00fcberproduzierten Mainstream Country-Pfaden, sondern vielmehr mit einer hinrei\u00dfenden, klassischen Countryrock-Vorstellung, bei einigen St\u00fccken frappierend an die Gro\u00dftaten der Eagles erinnernd. 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