{"id":7658,"date":"2016-02-22T17:49:22","date_gmt":"2016-02-22T16:49:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=7658"},"modified":"2016-02-22T18:08:26","modified_gmt":"2016-02-22T17:08:26","slug":"wynonna-the-big-noise-same-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2016\/02\/22\/wynonna-the-big-noise-same-cd-review\/","title":{"rendered":"Wynonna &#038; The Big Noise &#8211; Same &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Wyn_300.jpg\" rel=\"attachment wp-att-7664\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7664\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Wyn_300.jpg\" alt=\"Wyn_300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Wyn_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Wyn_300-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Wyn_300-109x109.jpg 109w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Wyn_300-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Packendes, fantastisches Album von Wynonna mit ihrer neuen Begleitband &#8222;The Big Noise&#8220;! Eine geradezu magische, erdige, knackige, h\u00f6chst anspruchsvolle Mischung aus Country, Roots, Americana, Blues, Soul und Rock. Gut dreizehn Jahre sind seit &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2015\/12\/14\/wynonna-what-the-world-needs-now-is-love-cd-review\/\">What The World Needs Now Is Love<\/a>&#8220; nun schon wieder vergangen. Jetzt ist die Zeit des Wartens allerdings endlich vorbei. Wynonna begl\u00fcckt uns wieder mit einem &#8222;echten&#8220; Longplayer mit eigenst\u00e4ndigem Material. Und es ist eine kraftvolle, energiegeladene und selbstbewusste R\u00fcckkehr, wie es der Name Wynonna &amp; The Big Noise und auch das Titelbild der CD (Wynonna in Schreipose mit weit aufgerissenem Mund, nach dem Motto &#8222;Hallo Leute, hier bin ich wieder&#8220;) schon suggerieren.<\/p>\n<p>Die mittlerweile 51-j\u00e4hrige, die ihre verhei\u00dfungsvolle Karriere zun\u00e4chst im Duo mit ihrer Mutter Naomi als The Judds begann und ab 1992 dann im Alleingang mit noch gr\u00f6\u00dferem Erfolg fortsetzte, hat f\u00fcr dieses Werk eine tolle Truppe von Musikern um sich versammelt, die von ihrem Ehemann Cactus Moser angef\u00fchrt wird, der als Musiker (Drums, percussion, background vocals), Produzent und Songschreiber hier neben der unangefochtenen Protagonistin auch eine tragende Rolle einnimmt. Des weiteren breiten hier noch Dow Tomlin (Bass), Justin Weaver (Guitars), Tommy &#8222;Johnny Diamond&#8220; Hannum (Pedal Steel &#8211; erinnert sich eigentlich noch jemand an die begnadete Countryrock-Band Rosslyn Mountain Boys aus den sp\u00e4ten Siebzigern und fr\u00fchen Achtzigern, deren Mitglied er seinerzeit war&#8230;) und Peter King (Keyboards), sowie einige weitere Studioakteure der Hauptdarstellerin den musikalischen &#8222;roten Teppich&#8220; aus, auf dem sich ihre unnachahmlichen Gesangsk\u00fcnste dann voll entfalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nicht zu vergessen nat\u00fcrlich auch die gut gew\u00e4hlten markanten G\u00e4ste, die f\u00fcr weiteren Glanz auf diesem Silberling sorgen. Genial schon der knarzige, Slide-getr\u00e4nkte Opener &#8222;Ain\u2019t No Thing&#8220; (aus der Feder des jetzt Grammy-pr\u00e4mierten Chris Stapelton), bei dem Susan Tedeschi der Stimmgewalt des langm\u00e4hnigen Rotschopfes eine einf\u00fchlsame erg\u00e4nzende Zusatznote vermittelt. Jason Isbell &#8222;harmoniert&#8220; auf der semi-akustisch gehaltenen, feinen Countryballade &#8222;Things That I Lean On&#8220; (nur Akustikgitarre, Mandoline, dezente Fiddle, Percussion). Tedeschi Ehemann Derek Trucks liefert sein perfekten Slideguitar-K\u00fcnste auf dem recht d\u00fcsteren &#8222;Keeps Me Alive&#8220; ab, das auch gut als Hintergrundmusik f\u00fcr einen Tarrantino-Western geeignet w\u00e4re.<\/p>\n<p>Absolut gro\u00dfartig auch ihr Zusammenschluss mit Ex-Poco-\/Eagles-Bassist Timothy B. Schmit, bei dem die beiden mit &#8222;I Can See Everthing&#8220; eine alte, wundersch\u00f6ne Nummer aus dessen fr\u00fcherer Poco-Zeit (das Original stammt von dem grandiosen Poco-Album &#8222;A Good Feeling To Know&#8220; aus dem Jahre 1972) wieder aufleben lassen. Das bluesige, shufflige, perkussive, megacool im Schlepptau der wuchtigen S\u00e4ngerin (klasse auch die hallende Orgel und das E-Gitarren-Solo) groovende &#8222;Cool Ya&#8220;, das wieder bluesig swampende &#8222;You Make My Heart Beat Too Fast&#8220; (herrlich raue Gitarren), die soulige Retro-Nummer &#8222;Staying In Love&#8220; und das religi\u00f6s motivierte Country-Kleinod &#8222;Jesus And A Jukebox&#8220; (Judds-Flair, sch\u00f6ne Steelbegleitung, inkl. Solo) sprechen f\u00fcr die stilistische Bandbreite, die auf diesem Silberling abgebildet wird.<\/p>\n<p>Ja, man kann fast sagen, dass hier so ein wenig Wynonnas gesamtes Spektrum, das sie \u00fcber die vielen Jahre ihres Wirkens offerierte, auf diesem Werk zusammengefasst und mit neuen Inhalten versehen wurde. Atmosph\u00e4risch, fast progressiv geht es auf &#8222;Something You Can\u2019t Live Without&#8220; zu, w\u00e4hrend der superb besungene Slow Blues &#8222;You Are So Beautiful\u201c (klasse Orgelakzente und markante E-Gitarre) einfach nur G\u00e4nsehaut erzeugt. Very beautiful! Das auf dem Fu\u00df folgende &#8222;Everyday (Is A New Beginning)&#8220; verbreitet ein wenig <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Eric+Clapton\">claptoneskes<\/a> &#8222;Unplugged-Feeling&#8220;, beim abschlie\u00dfenden, k\u00fchl mit Piano Moll-Kl\u00e4ngen, trocken pumpendem Bass und surrender Slide dahin schleichenden &#8222;Choose To Believe&#8220; entwickelt sich fast eine experimentelle, an fr\u00fchere Steely Dan-Zeiten erinnernde Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p>Cactus Moser hat mit dem rauen, aber klaren, zum gro\u00dfen Teil live im Studio eingespielten Vintage-Sound einen kongenialen Konterpart zur immer noch beeindruckend volumin\u00f6sen Stimmgewalt Wynonnas erzeugt. Es kommt einem fast so vor, als wenn sich die mutma\u00dfliche Magie w\u00e4hrend der Aufnahmen mit ins heimische Wohnzimmer \u00fcbertr\u00e4gt. Famos. Wynonna kehrt mit ihren Big Noise-Musikern wuchtig, rau und stimmgewaltig wie eh und je auf die musikalische B\u00fchne zur\u00fcck. Nie war sie abwechslungsreicher und besser. Chapeau einer wahren &#8222;Grande Dame&#8220;, nicht nur des Country, sondern auch der gesamten Rootsmusik.<\/p>\n<p><strong>Curb Records (2016)<\/strong><br \/>\n<strong> Stil: New Country &amp; More<\/strong><\/p>\n<p>01. Ain&#8217;t No Thing<br \/>\n02. Cool Ya&#8216;<br \/>\n03. Things That I Lean On<br \/>\n04. You Make My Heart Beat Too Fast<br \/>\n05. Staying In Love<br \/>\n06. Keeps Me Alive<br \/>\n07. Jesus And A Jukebox<br \/>\n08. I Can See Everything<br \/>\n09. Something You Can&#8217;t Live Without<br \/>\n10. You Are So Beautiful<br \/>\n11. Every Ending (Is A New Beginning)<br \/>\n12. Choose To Believe<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wynonnaandthebignoise.com\">Wynonna &amp; The Big Noise<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/wynonnajudd\">Wynonna &amp; The Big Noise bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.baerchenrecords.de\">B\u00e4rchen Records<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Packendes, fantastisches Album von Wynonna mit ihrer neuen Begleitband &#8222;The Big Noise&#8220;! Eine geradezu magische, erdige, knackige, h\u00f6chst anspruchsvolle Mischung aus Country, Roots, Americana, Blues, Soul und Rock. Gut dreizehn Jahre sind seit &#8222;What The World Needs Now Is Love&#8220; nun schon wieder vergangen. Jetzt ist die Zeit des Wartens allerdings endlich vorbei. 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