{"id":76527,"date":"2026-06-04T11:46:05","date_gmt":"2026-06-04T09:46:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=76527"},"modified":"2026-06-04T11:46:05","modified_gmt":"2026-06-04T09:46:05","slug":"marco-bartoccioni-bartok-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2026\/06\/04\/marco-bartoccioni-bartok-cd-review\/","title":{"rendered":"Marco Bartoccioni \u2013 Bartok \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/01-BARTOK_AlbumCover_300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-76528\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/01-BARTOK_AlbumCover_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/01-BARTOK_AlbumCover_300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Marco Bartoccioni tritt unter seinem K\u00fcnstlernamen Bartok auf und so ist das neue Album quasi selbstbetitelt. Ein Markenzeichen von ihm ist, dass er sein bevorzugtes Instrument \u2013 die Lap Steel \u2013 bei Konzerten umgeh\u00e4ngt im Stehen spielt. Als Multiinstrumentalist gestaltet er die acht Tracks des Longplayers nahezu im Alleingang. Lediglich Piero Pierantozzi begleitet ihn durchg\u00e4ngig am Schlagzeug. Beim Blick auf die Gastmusiker f\u00e4llt mit Roberto Luti ein bekannter Name ins Auge. Den Gitarristen sah ich bereits zwei Mal live als Sideman von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Winslow-King%2C+Luke\">Luke Winslow-King<\/a> auf dessen Europa-Touren. Unter Beteiligung Luties verspr\u00fcht \u201eLies And Lies\u201c etwas Southern-Flair. Dabei wird der Track mit modern wirkenden Elementen versehen, sodass der Anfang des Songs an <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Paul+Cauthen\">Paul Cauthen<\/a> erinnert.<\/p>\n<p>Insgesamt verschreibt sich Bartoccioni aber dem Bluesrock, wobei er im weiteren Verlauf des Albums \u00fcberwiegend der h\u00e4rteren Spielart des Genres folgt. Dabei bleiben die St\u00fccke durchg\u00e4ngig melodisch. Der Sound von \u201eBartok\u201c wird durch das kr\u00e4ftige Gitarrenspiel gepr\u00e4gt, auch wenn sich Bartoccioni gelegentlich eines analogen Synthesizer bedient (\u201ePoliticans Puppets\u201c). \u201eHe Comes To Me\u201c, auf dem Sara Jane Olog eindrucksvoll mitsingt, oder \u201eWild Dogs\u201c sind dazu geeignet, die Geh\u00f6rg\u00e4nge durchzupusten. Etwas gem\u00e4\u00dfigter ist der besonders eing\u00e4ngige Opener \u201eNo Way Back\u201c, der bereits als Single ausgekoppelt wurde.<\/p>\n<p>Neben Luti und Olog unterst\u00fctzen Christina Grisolia und Francesco Santalucia den Protagonisten bei einzelnen Songs. Grisolia verfasste den Text von \u201eI\u2019ve Got No Money\u201c mit und bereichert die Umsetzung des Titels mit Vocals und einer weiteren Gitarre. Santalucia spielt Klavier auf \u201eBurn In Your Soul\u201c, das mit sechs Minuten Spielzeit aus der Reihe f\u00e4llt. Ansonsten verzichtet Bartoccioni auf l\u00e4ngere instrumentelle Intermezzi und auch die Lyrics sind insgesamt kurz gehalten, sodass die \u00fcbrigen Tracks unter vier Minuten bleiben. Das abschlie\u00dfende St\u00fcck pl\u00e4tschert zun\u00e4chst etwas dahin, legt dann im letzten Drittel aber an Dynamik zu. Diese rockige Passage geh\u00f6rt f\u00fcr mich zu den herausragenden Momenten des Albums.<\/p>\n<p>Sehr gelungen ist auch \u201eDon\u2019t You Cry\u201c, der einzige konsequent langsam gehaltene Beitrag. Hier vermischen sich Einfl\u00fcsse von Americana und Blues, wobei eine N\u00e4he zu Songs von Winslow-King besteht. Der in der Mitte des Longplayers platzierte Titel hebt sich nicht nur durch die Tempovariante von den anderen Tracks ab, sondern auch durch Bartoccionis Stimme, die eine Nuance angerauter klingt, was die Stimmung des St\u00fccks unterstreicht.<\/p>\n<p>Marco Bartoccioni z\u00fcndet auf \u201eBartok\u201c ein Bluesrock-Feuerwerk, das nahezu durchg\u00e4ngig \u00fcberzeugt. Ohne Kompromisse und ohne langatmige Instrumentalpassagen werden die Songs knackig und z\u00fcgig durchgespielt. Das H\u00f6rvergn\u00fcgen bleibt unter einer halben Stunde, sodass schnell noch ein zweiter Durchgang nachgeschoben werden kann.<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2026)<br \/>Stil: Bluesrock<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>01. No Way Back<br \/>02. He Comes To Me<br \/>03. Politicans Puppets<br \/>04. Love Is Gone<br \/>05. Wild Dogs<br \/>06. Lies And Lies<br \/>07. I\u2019ve Got No Money<br \/>08. Burn In Your Soul<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.marcobartoccioni.com\">Marco Bartoccioni<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/MarcoBartoccioniSteel\">Marco Bartoccioni bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/johthemapromotions.com\">JohThema Promotions<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Marco Bartoccioni tritt unter seinem K\u00fcnstlernamen Bartok auf und so ist das neue Album quasi selbstbetitelt. 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