{"id":72839,"date":"2025-10-05T15:59:03","date_gmt":"2025-10-05T13:59:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=72839"},"modified":"2025-10-05T16:02:29","modified_gmt":"2025-10-05T14:02:29","slug":"holly-carter-leave-your-mark-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2025\/10\/05\/holly-carter-leave-your-mark-cd-review\/","title":{"rendered":"Holly Carter &#8211; Leave Your Mark &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/HC_300.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-72939\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/HC_300.png 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/HC_300-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Manchmal haben die sozialen Medien auch was Gutes an sich. Ohne diese h\u00e4tte ich die Musik von der aus Bristol, UK, stammenden Holly Carter vermutlich nie kennengelernt.<\/p>\n<p>Durch die Tatsache, dass ich mit Joe Wilkins, den Lead-Gitarristen von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bailey%2C+Elles\">Elles Bailey<\/a>, den ich nicht nur aufgrund seines Southern-angehauchten versierten Gitarrenspiels, sondern auch wegen seiner sympathischen Art sehr sch\u00e4tze, bekam ich in meinem Account ein Song-Video der Protagonistin im Rahmen eines neuen Albums zugespielt, auf dem Joe augenscheinlich und auch gut h\u00f6rbar mitwirkte.<\/p>\n<p>Nach kurzem Anschreiben, stellte er sofort den Kontakt zu Holly Carter her und wenige Zeit sp\u00e4ter hatte ich alle Sachen, die man so im Rahmen eines Album-Reviews ben\u00f6tigt. &#8222;Leave Your Mark&#8220; hei\u00dft das neue Werk der Multiinstrumentalistin (u. a. eine der wenigen Pedal Steel-Spielerin im Vereinigten K\u00f6nigreich).<\/p>\n<p>Ja, einem bleibenden Eindruck auf dieser von Schnelllebigkeit und Reiz\u00fcberflutung gezeichneten Welt zu hinterlassen, darum geht es auf diesem neuen Longplayer. Da kann sich jeder an die eigene Nase fassen und fragen, ob er da, in welcher Form auch immer, was (hoffentlich Positives) beigetragen hat.<\/p>\n<p>Wir versuchen nun seit gut zehn Jahren, solchen K\u00fcnstlern eine (wenn auch eher kleine) B\u00fchne zu bereiten, und ihre Musik, auch in unseren Landen, bekannt zu machen und dem geneigten Leser und Interessenten, den einen oder anderen guten Tipp zu vermitteln. Daran wird man sich hoffentlich mal erinnern.<\/p>\n<p>Ein Mensch wird hier explizit mit einem Song gehuldigt, Stetson Kennedy, ein amerikanischer Autor und B\u00fcrgerrechtler, der seinen Stempel im Kampf gegen die Ausbreitung des Ku-Klux-Klans nach dem Krieg hinterlie\u00df.<\/p>\n<p>Musikalisch wird das komplette Werk, das sich \u00fcberwiegend in folkigen Country-Sph\u00e4ren bewegt, durch Hollys charismatische klare Stimme ma\u00dfgeblich getragen, die mich in ihrer Pr\u00e4gnanz an solche von Country-Diven wie <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Yearwood%2C+Trisha\">Trisha Yearwood<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Clark%2C+Brandy\">Brandy Clark<\/a> oder auch ihrer Orts- Kollegin Elles Bailey erinnert, aber auch nat\u00fcrlich vom versierten grummeligen Joe Wilkins-Bariton-E-Gitarrenspiel (inklusiv kleiner Soli).<\/p>\n<p>F\u00fcr die rhythmische Untermalung (meist in dezent swingender Clubspielart mit Pinseldrums und Contrabass) sorgen John Parker (Nizlopi, Ward &amp; Parker) am Tieft\u00f6ner und Matt Brown (Rodriquez, Massive Attack) an den Drums (&amp; percussion). Man hat beim H\u00f6ren fast immer das Gef\u00fchl, das Quartett mit im Wohnzimmer sitzen zu haben.<\/p>\n<p>Zu meinen Favoriten z\u00e4hlen besonders der Opener &#8222;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=q5q0gGcLhpY\">What You See<\/a>&#8220; und der Ohrwurm &#8222;Follow Your Lead&#8220;, der Rest l\u00e4dt zum entspannten Lauschen ein, allerdings aufgrund des Storytellings auch zum genaueren Zuh\u00f6ren auffordernd. Am Ende l\u00e4sst sie dann beim Instrumental &#8222;Moreoven&#8220; im Alleingang ihre Fingerfertigkeit an der Akustikgitarre aufblitzen.<\/p>\n<p>&#8222;Leave Your Mark&#8220; von Holly Carter ist sicher nichts f\u00fcr temperamentvolle Unruheherde, sondern eher was f\u00fcr Leute, die sich gerne mit leicht melancholischer Musik, in gem\u00fctlicher Ruhe (ggfs. mit einem Glas Rotwein dabei) samt intensivem H\u00f6ren auseinander setzen.<\/p>\n<p>Eine tolle Stimme, das Herz am rechten Fleck, klasse Mitmusiker und anspruchsvoll intensive Tracks bilden hier das Qualit\u00e4tsmerkmal. Eines kann man jedenfalls eindeutig attestieren: Mission &#8218;Bleibender Eindruck&#8216; zumindest, was meine Person betrifft, mit Bravour erf\u00fcllt!<\/p>\n<p><strong>Forty Below Records (2025)<br \/>Stil: Country<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>01. What You See<br \/>02. Stetson Kennedy<br \/>03. Bear With Me<br \/>04. He&#8217;s A Man<br \/>05. Follow Your Lead<br \/>06. Idle Eyes<br \/>07. Waiting For You<br \/>08. Fraser River<br \/>09. Out To Sea<br \/>10. Morewen<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hollycartermusic.com\/\">Holly Carter<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/hollycartermusic\/\">Holly Carter bei Facebook<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manchmal haben die sozialen Medien auch was Gutes an sich. Ohne diese h\u00e4tte ich die Musik von der aus Bristol, UK, stammenden Holly Carter vermutlich nie kennengelernt. 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