{"id":72464,"date":"2025-07-08T20:09:10","date_gmt":"2025-07-08T18:09:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=72464"},"modified":"2025-07-09T07:04:28","modified_gmt":"2025-07-09T05:04:28","slug":"lynyrd-skynyrd-support-julian-sas-simon-mcbride-05-07-2025-kunstrasen-bonn-konzertbericht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2025\/07\/08\/lynyrd-skynyrd-support-julian-sas-simon-mcbride-05-07-2025-kunstrasen-bonn-konzertbericht\/","title":{"rendered":"Lynyrd Skynyrd &#8211; Support: Julian Sas, Simon McBride &#8211;  05.07.2025, KUNST!RASEN, Bonn &#8211; Konzertbericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/LS_Haupz.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-72502\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/LS_Haupz.jpg 800w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/LS_Haupz-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/LS_Haupz-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Lynyrd Skynyrd via open air, da kommen bei mir pers\u00f6nlich, der die Band schon zig mal live erlebt hat, zwei besondere Ereignisse aus der Vergangenheit in den Sinn, einmal das legend\u00e4re Rockpalast-Konzert auf der Lorelei und zum anderen das im Hamburger Stadtpark mit anschlie\u00dfender unvergessener z\u00fcnftiger Feier zusammen mit der Band im dortigen Maritim-Hotel (wann steht man im Leben beim Pinkeln schonmal im Sanit\u00e4rbereich so einer schicken Herberge zwischen Johnny Van Zant und Gary Rossington&#8230;?) Mitte der Neunziger Jahre.<\/p>\n<p>Das war in der Besetzung als Rickey Medlocke und Hughie Thomasson neben Gary Rossington, die das grandiose 3er-Gitarren-Line-up bildeten und\u00a0 Billy Powell als auch Leon Wilkeson sich auch noch des Lebens erfreuten.<\/p>\n<p>Mittlerweile, viele Jahre sp\u00e4ter, sind vom einstig charismatischen Ensemble nur noch Johnny Van Zant und Rickey Medlocke verblieben, mit Gary Rossington verstarb vor geraumer Zeit das letzte echte Mitglied der Alben aus der Ronnie Van Zant-\u00c4ra, deren Songs mittlerweile ausschlie\u00dflich pr\u00e4sentiert werden. Ungeachtet dessen geht es nach dem Motto &#8218;the legacy lives on&#8216;\u00a0 mit den &#8218;j\u00fcngeren&#8216; Mitgliedern Peter Keys, Mark Matejka, Damon Johnson, Robbie Harrington, Stacy Michellese und den schon sehr lange involvierten Michael Cartellone und Carol Chase\u00a0 weiter.<\/p>\n<p>Da man wei\u00df, dass in dieser Band weiterhin Klasse-Musiker am Werk sind, sah ich dem Gig im wunderbar gelegenen KUNST!RASEN in Bonn recht unvoreingenommen entgegen. Das Sch\u00f6ne war, dass wir das Ganze sehr entspannt vom seitlich gelegenen VIP-Bereich aus genie\u00dfen konnten, der umtriebige Kollege Mangold (sein 5. Gig innerhalb von 7 Tagen &#8211; O-Ton: &#8222;der Begriff &#8218;Schlaf&#8216; wird grenzenlos \u00fcberbewertet&#8220;) musste zwischenzeitlich immer fotografieren gehen.<\/p>\n<p>Supportet wurde die unverw\u00fcstliche Southern Rock-Combo zun\u00e4chst vom niederl\u00e4ndischen Blues Rocker <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Sas%2C+Julian\">Julian Sas<\/a>, der im Trio in Hendrixscher Manier am Anfang etwas hektisch losrockte, aber dann nach den ersten Tracks zu gewohnter St\u00e4rke fand.<\/p>\n<p>Besonders in der Endphase mit den St\u00fccken &#8222;Stand Your Ground&#8220;, dem w\u00fcsten &#8222;Sugarcup Boogie&#8220; und dem finalen &#8222;The Devil Got My Number&#8220; hatte er das noch nicht ganz vollz\u00e4hlig anwesende Publikum auf seine Seite gezogen und erhielt am Ende den verdienten Applaus f\u00fcr einen engagierten Auftritt.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"250\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sas_text.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-72544\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sas_text.jpg 375w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/sas_text-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure>\n\n\n<p><strong>Line-up Julian Sas:<\/strong><br \/>\nJulian Sas (lead vocals, electric guitar)<br \/>\nEdwin Van Huik (bass)<br \/>\nLars Erik van Elzakker (drums)<\/p>\n<p>Meinen pers\u00f6nlichen Mehrwert der Veranstaltung bildete, abgesehen von der tollen Location, der Middle-Act Simon McBride. Der Brite verdeutlichte dem anwesenden Publikum eindrucksvoll, warum die legend\u00e4re Rockband <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Deep+Purple\">Deep Purple<\/a> ihn als Ersatz f\u00fcr Steve Morse auserkoren hat.<\/p>\n<p>Hatte das Wetter bis dato gehalten, verdunkelten sich bei seinem Auftritt kurzeitig f\u00fcr zwei Tracks die Wolken und ein Spr\u00fchregen prasselte hinab, was seiner gl\u00e4nzenden Performance allerdings keinen Abbruch tat.<\/p>\n<p>Als Leader seines eigenen Trios offerierte er mit Nummern wie u. a. &#8222;Don&#8217;t Dare&#8220;, &#8222;The Stealer&#8220;, &#8222;High Stakes&#8220;, der sch\u00f6nen Cure-Ballade &#8222;Lovesong&#8220;, &#8222;King Of The Hill&#8220;, dem Bryan Adams-Cover &#8222;The Kids Wanna Rock&#8220; und dem atmosph\u00e4rischen &#8222;Show Me How To Love&#8220;, seine eigene Art mit britischer Pr\u00e4gung, zwischen Free und <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Moore%2C+Gary\">Gary Moore<\/a>, zu rocken.<\/p>\n<p>Dabei lie\u00df er, unterst\u00fctzt von einem starken Rhythmus-Duo, zahlreiche quirlige als auch filigrane und atemberaubende Soli auf der eigens f\u00fcr ihn gebauten PRS-Signature-E-Gitarre ab. Er und seine beiden Begleiter wurde dementsprechend von der KUNST!RASEN-Audienz gefeiert.<\/p>\n<p>Aus meiner Sicht hatten wir da eine Art britische Variante von <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Bonamassa%2C+Joe\">Joe Bonamassa<\/a> bestaunen k\u00f6nnen. Ein Mann, den man sich auch abseits von Deep Purple merken sollte.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"250\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/xeide_text.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-72545\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/xeide_text.jpg 375w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/xeide_text-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure>\n\n\n<p><strong>Line-up Simon McBride:<\/strong><br \/>\nSimon McBride (lead vocals, electric guitar)<br \/>\nDave Marks (bass, backing vocals)<br \/>\nMarty McCloskey (drums)<\/p>\n<p>20:25 Uhr war es dann soweit. Die Mannen um Van Zant und Medlocke betraten unter dem Applaus der mittlerweile knapp 5.000 anwesenden Zuschauer die ger\u00e4umige B\u00fchne, um nach einem Einspieler zur fr\u00fchen Bandentstehung auf den gro\u00dfen LED-Leinw\u00e4nden\u00a0 mit &#8222;Workin&#8216; For MCA&#8220; loszulegen.<\/p>\n<p>Das &#8218;Gesch\u00e4ftsmodell&#8216; Lynyrd Skynyrd versteht es weiter hervorragend, mit visuellen Emotionen im Hintergrund, seine Kundschaft auf US- als auch internationaler Ebene an sich zu binden. Wenn man ehrlich ist, bleiben sie die einzige Band, die immer noch Zuschauer bei uns in gr\u00f6\u00dferer Anzahl aktivieren kann, da kann keiner der Acts der damaligen gro\u00dfen Southern Rock-\u00c4ra mithalten.<\/p>\n<p>Aber auch aktuelle Bands wie <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Blackberry+Smoke\">Blackberry Smoke<\/a>, die Skynyrd in kreativer Hinsicht l\u00e4ngst abgeh\u00e4ngt haben, stehen, was die Gunst der Leute bei Konzerten angeht, immer noch hinten an.<\/p>\n<p>In der \u00fcblichen Setlist gefiel mir das nicht so oft geh\u00f6rte &#8222;Cry For The Bad Man&#8220;, das Gary Rossington auch bildlich gewidmete &#8222;Tuesday&#8217;s Gone&#8220; (mit vielen Bildern des Gitarren-Idols auf den Leinw\u00e4nden) samt sch\u00f6nem Harp-Pluster-Solo und nat\u00fcrlich &#8222;Simple Man&#8220;,\u00a0in dem\u00a0 immer wieder auch die Deutschland-Flagge zum Zeichen der Verbundenheit zwischen Amis und Deutschen eingeblendet. Hier versteht man es wieder mal blendend, sich die Sympathien seiner potentiellen Klientel weiterhin warm zu halten.<\/p>\n<p>&#8222;Call Me The Breeze&#8220; und Skynyrds gr\u00f6\u00dfter Hit &#8222;Sweet Home Alabama&#8220;\u00a0 waren dann die gewohnten Anheizer und Vorboten f\u00fcr das gro\u00dfe Finale.<\/p>\n<p>Neu war im gewohnt von einem furiosen E-Gitarrenfinale getragenen &#8222;Free Bird&#8220;, in dem nochmal alle Verstorbenen visuell gehuldigt wurden, dass die zweite Strophe mit einer Ronnie Van Zant-Einspielung performt wurde (bildlich als auch gesanglich, \u00e4hnlich wie man es fr\u00fcher schon einmal mit &#8222;Travellin&#8216; Man&#8220; gemacht hatte), nachdem sich Johnny Van Zant zun\u00e4chst f\u00fcr den Beginn verantwortlich gezeigt hatte.<\/p>\n<p>Klar war, dass mit dem Paradest\u00fcck der Band der Gipfel der Emotionen erreicht war und wie \u00fcblich der kr\u00f6nende Abschluss gekommen war.\u00a0 Insgesamt war damit ein unterhaltsamer Abend mit transparentem Sound und stark wirkenden Bildern in einer tollen Location zu Ende gegangen, der die etwas l\u00e4ngere Anreise f\u00fcr uns\u00a0 in jedem Fall wert war.<\/p>\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"250\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/LStext.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-72546\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/LStext.jpg 375w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/LStext-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure>\n\n\n<p><strong>Line-up Lynyrd Skynyrd:<\/strong><br \/>Johnny Van Zant (lead vocals)<br \/>Rickey Medlocke (electric guitar)<br \/>Mark \u201cSparky\u201d Matejka (electric and acoustic guitar)<br \/>Damon Johnson (electric guitar)<br \/>Peter Keys (kexboards)<br \/>Robbie Harrington (bass)<br \/>Michael Cartellone (drums)<br \/>Carol Chase (backing vocals)<br \/>Stacy Michellese (backing vocals)<\/p>\n<p><strong>Bilder: Gernot Mangold<\/strong><br \/><strong>Text: Daniel Daus<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.juliansas.com\">Julian Sas<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/juliansasofficial\">Julian Sas bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.SimonMcBride.net\">Simon McBride<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/SimonMcBrideGuitarist\/\">Simon McBride bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.LynyrdSkynyrd.com\/\">Lynyrd Skynyrd<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/LynyrdSkynyrd\/\">Lynyrd Skynyrd bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.noisenow.de\">ELHartz Promotion GmbH<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.kunstrasen-bonn.de\">KUNST!RASEN, Bonn<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lynyrd Skynyrd via open air, da kommen bei mir pers\u00f6nlich, der die Band schon zig mal live erlebt hat, zwei besondere Ereignisse aus der Vergangenheit in den Sinn, einmal das legend\u00e4re Rockpalast-Konzert auf der Lorelei und zum anderen das im Hamburger Stadtpark mit anschlie\u00dfender unvergessener z\u00fcnftiger Feier zusammen mit der Band im dortigen Maritim-Hotel (wann &hellip; 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