{"id":72324,"date":"2025-07-21T18:19:30","date_gmt":"2025-07-21T16:19:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=72324"},"modified":"2025-07-21T18:19:32","modified_gmt":"2025-07-21T16:19:32","slug":"patty-griffin-crown-of-roses-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2025\/07\/21\/patty-griffin-crown-of-roses-cd-review\/","title":{"rendered":"Patty Griffin \u2013 Crown Of Roses \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"302\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/cover-Patty-Griffin-Crown-of-Roses-300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-72325\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/cover-Patty-Griffin-Crown-of-Roses-300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/cover-Patty-Griffin-Crown-of-Roses-300-298x300.jpg 298w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/cover-Patty-Griffin-Crown-of-Roses-300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>F\u00fcr das 2019 erschienene selbstbetitelte Album erhielt Patty Griffin den zweiten Grammy ihrer circa drei\u00dfigj\u00e4hrigen Karriere als S\u00e4ngerin und Songwriterin. Seitdem ver\u00f6ffentlichte sie noch \u201e<a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2022\/06\/07\/patty-griffin-tape-home-recordings-rarities-cd-review\/\">Tape<\/a>\u201c (2022), auf dem sie \u00e4ltere Songs aufbereitete. Mit \u201eCrown Of Roses\u201c bringt sie nun frisches Material heraus. Nicht liegengebliebenes Liedgut, sondern bislang biographisch unvollst\u00e4ndig Verarbeitetes nimmt sie sich auf den acht Tracks des Longplayers vor. <\/p>\n<p>Die titelgebende Textzeile des Openers und ersten Single \u201eBack At The Start\u201c gehen auf die Pandemie zur\u00fcck. Ein vollst\u00e4ndiger Song entstand damals nicht, aber der Vers lie\u00df Griffin nicht los. In einem neuen Anlauf formte sie schlie\u00dflich das Highlight des Albums. Das flotteste St\u00fcck des aktuellen Werks besticht durch den Gesang von Griffin sowie den eing\u00e4ngigen Refrain. Griffins Stimme liegt vor der kr\u00e4ftigen Percussion von Craig Ross, der auch mit seiner Baritone Guitar dem Song einen besonderen Flair mitgibt. <\/p>\n<p>Danach folgen nur noch getragene St\u00fccke, von denen mich die Mehrzahl nicht so recht mitnimmt, obwohl sie sorgf\u00e4ltig und durchaus komplex arrangiert sind. Angefangen bei \u201eBorn In A Cage\u201c \u00fcber das mit Streichern orchestral anmutenden \u201eThe End\u201c und dem fast schon meditativ wirkenden \u201eLong Time\u201c, bei dem Robert Plant einen Gastauftritt hat, bis hin zum  moritatenhaften \u201eAll The Way Home\u201c springt der Funke auf emotionaler Ebene nicht \u00fcber. <\/p>\n<p>Erst \u201eWay Up To The Sky\u201c l\u00e4sst wieder aufhorchen. Obwohl der sanfte Folksong von Griffin Solo mit akustischer Gitarre dargeboten wird, erscheint er frischer als die vorherigen Tracks. Ebenso \u00fcberzeugt das anschlie\u00dfende \u201eI Know A Way\u201c mit seiner Spannungskurve, zu der Bukka Allen an Orgel und elektrischem Piano ma\u00dfgeblich beitr\u00e4gt. W\u00e4hrend hier das Schlagzeug einen deutlichen Rhythmus vorgibt, kommt das am Ende stehende \u201eA Word\u201c ohne Drums aus. Die feinf\u00fchlige Ballade, die Heather Trost an der Violine untermalt, z\u00e4hlt zwar nicht zu den H\u00f6hepunkten des Albums, sorgt aber in der Gesamtschau f\u00fcr einen ausgeglichenen Stand zwischen den Titeln, die mich mehr und weniger ansprechen.<\/p>\n<p>Die Songs spiegeln eine Atmosph\u00e4re wieder, die eher mit der Ostk\u00fcste assoziiert wird. Griffin stammt aus dem waldreichen Maine und lebt jetzt in Texas. Wenn die musikalische Gestaltung der Songs in meinem Urteil eher durchwachsen ausf\u00e4llt, l\u00e4sst sich an den Texten nichts m\u00e4keln. In poetischen Worten spiegeln sich pers\u00f6nliche Erfahrungen wider, die aber ins Allgemeine weisen. So blickt sie auf ihre Jugend und das Verh\u00e4ltnis zu ihrer Mutter, deren Hochzeitsfoto auf dem Cover zu sehen ist.<\/p>\n<p>Beobachtungen und Introspektionen gie\u00dft Patty Griffin in einf\u00fchlsame Lyrics. Die Songs auf \u201eCrown Of Roses\u201c sind durch vielschichtige Arrangements mit einem getragenen Grundton gepr\u00e4gt. Neben der Single \u201eBack At The Start\u201c finden sich allerdings f\u00fcr Leute, die st\u00e4rker der erdigen Songwriting-Variante zugeneigt sind, nur einzelne rundum fesselnde Tracks auf dem Album.<\/p>\n<p><strong>PGM Recordings\/Thirty Tigers (2025)<br \/>\nStil: Singer\/Songwriter<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>\n01. Back At The Start<br \/>\n02. Born In A Cage<br \/>\n03. The End<br \/>\n04. Long Time<br \/>\n05. All The Way Home<br \/>\n06. Way Up To The Sky<br \/>\n07. I Know A Way<br \/>\n08. A Word<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pattygriffin.com\">Patty Griffin<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/PattyGriffin\/\">Patty Griffin bei Facebook<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.thirtytigers.com\/\">Thirty Tigers<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/oktoberpromotion.com\/\">Oktober Promotion<\/a><\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets F\u00fcr das 2019 erschienene selbstbetitelte Album erhielt Patty Griffin den zweiten Grammy ihrer circa drei\u00dfigj\u00e4hrigen Karriere als S\u00e4ngerin und Songwriterin. Seitdem ver\u00f6ffentlichte sie noch \u201eTape\u201c (2022), auf dem sie \u00e4ltere Songs aufbereitete. Mit \u201eCrown Of Roses\u201c bringt sie nun frisches Material heraus. 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