{"id":72319,"date":"2025-07-23T12:42:49","date_gmt":"2025-07-23T10:42:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=72319"},"modified":"2025-07-23T12:42:50","modified_gmt":"2025-07-23T10:42:50","slug":"devon-allman-the-blues-summit-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2025\/07\/23\/devon-allman-the-blues-summit-cd-review\/","title":{"rendered":"Devon Allman &#8211; The Blues Summit &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Allman_300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-72320\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Allman_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Allman_300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Devon Allman waltet aktuell wieder auf Solopfaden, nachdem er zuvor ja auch schon mit Acts wie Honeytribe, \u00a0der Southern-Rock-Supergroup Royal Southern Brotherhood und der <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Allman+Betts+Band%2C+The\">Allman Betts Band<\/a> seine Bandtauglichkeit nachhaltig bewiesen hat.<\/p>\n<p>Diesmal hat er diverse etablierte als auch angesagte Gr\u00f6\u00dfen aus der Blues-Szene um sich versammelt und \u00fcbernimmt hier eine durchaus pr\u00e4gnante, aber f\u00fcr seine doch ziemlich charismatische Pers\u00f6nlichkeitsstruktur (hat er ja wohl von seinem Papa <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Allman%2C+Gregg\">Gregg<\/a> geerbt), eher zur\u00fccknehmende Rolle auf diesem Werk.<\/p>\n<p>Vor allem gesangstechnisch \u00fcberl\u00e4sst er den G\u00e4sten wie Jimmy Hall, Christone \u201eKingfish\u201c Ingram, Larry McGray, <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Hall%2C+Jimmy\">Jimmy Hall<\/a>, Sierra Green und Robert Randolph neben ihren versierten instrumentellen K\u00fcnsten, weitestgehend das Parkett und konzentriert sich mehr auf sein ebenfalls fundiertes K\u00f6nnen auf der E-Gitarre.<\/p>\n<p>Cleverer Weise und nat\u00fcrlich auch berechtigt, hat er sich als Namensgeber genau bei den drei Tracks die Position am Mikro gesichert, die auch den nachhaltigsten Eindruck (vermutlich nicht nur bei mir) hinterlassen werden: Zum einen beim mit Bl\u00e4serunterst\u00fctzung und E-Gitarren-Fills herrlich relaxt groovenden Opener &#8222;Runners In The Night&#8220;, dem atmosph\u00e4risch, mit einer markanten E-Hook rockenden &#8222;After You&#8220; (dazu klasse weibliche Backgroundges\u00e4nge) und gegen Ende bei einer Killer-Cover-Version von &#8222;Little Wing&#8220;, die wirklich unfassbar gut gelungen ist.<\/p>\n<p>Aber auch die Kompositionen, in denen o. a. Musiker zum Zuge kommen, hinterlassen ihre Wirkung. Klasse die frische Vokal- und Harp-Pr\u00e4senz von Southern-Legende Jimmy Hall auf dem, mit einer schwer an &#8222;Midnight Rider&#8220; erinnernden E-Hook unterlegten &#8222;Blues Is A Feeling&#8220;.<\/p>\n<p>Das vom fr\u00f6hlich slidenden Robert Randolph gef\u00fchrte, gospelige &#8222;Peace To The World&#8220; sollte man allen Kriegstreibern dieser Erde direkt als Weckmusik in den Tag servieren, die w\u00fcrden da sicherlich auf andere Gedanken kommen, als t\u00e4glich neues Leid auf diesem Globus zu produzieren&#8230;<\/p>\n<p>Die soulige, streicher-umgarnte Ballade &#8222;Real Love&#8220; wird von der grandiosen Gesangsperformance von Sierra Green bestimmt. Ebenfalls ein Highlight.<\/p>\n<p>Das funkige &#8222;Gettin&#8216; Greezy With It&#8220;, &#8222;Wang Dang Doodle&#8220; und das beschwingte &#8222;Hands And Knees&#8220; stehen als Blaupause f\u00fcr den generellen Spa\u00df, der hier beim Einspielen des Albums im Vordergrund stand. Nach dem &#8222;Little Wing&#8220;-Knaller l\u00e4sst Allman das Werk mit einem atmosph\u00e4rischen, E-Gitarren-dominierten Instrumentalst\u00fcck ausklingen, das im hinteren Bereich noch von gekonnten Bass-, Saxofon- und Piano-Einlagen optimiert wird.<\/p>\n<p>Devon Allman setzt auf seinem neuen Werk auf Diversifikation, in dem er unterschiedliche Str\u00f6mungen wie Blues, Funk, Rock und Soul aber geschickt durch unterschiedliche S\u00e4nger zusammenflie\u00dfen l\u00e4sst. Er h\u00e4lt sich dabei eher als &#8218;Moderator&#8216; im Hintergrund, \u00fcbernimmt dann bei ausgesuchten St\u00fccken auch die F\u00fchrungsrolle und setzt dabei seine unverkennbaren Akzente.<\/p>\n<p>Insgesamt ein lohnenswerter kurzweiliger Longplayer, der vermutlich nicht nur in meinen pers\u00f6nlichen Rankings diese Jahres weit oben zu finden sein wird. Klasse gemacht!<\/p>\n<p><strong>Ruf Records (2025)<\/strong><br \/><strong> Stil: (Southern) Soul Blues Rock &amp; More<\/strong><\/p>\n<p>01. Runners In The Night<br \/>02. Blues Is A Feeling<br \/>03. Peace To The World<br \/>04. Real Love<br \/>05. After You<br \/>06. Gettin&#8216; Greezy With It<br \/>07. Wang Dang Doodle<br \/>08. Hands And Knees<br \/>09. Little Wing<br \/>10. Midnight Lake Erie<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.devonallmanband.com\">Devon Allman<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/devonallman\">Devon Allman bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.rufrecords.de\">Ruf Records<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Devon Allman waltet aktuell wieder auf Solopfaden, nachdem er zuvor ja auch schon mit Acts wie Honeytribe, \u00a0der Southern-Rock-Supergroup Royal Southern Brotherhood und der Allman Betts Band seine Bandtauglichkeit nachhaltig bewiesen hat. 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