{"id":72052,"date":"2025-06-12T16:41:06","date_gmt":"2025-06-12T14:41:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=72052"},"modified":"2025-06-12T16:41:12","modified_gmt":"2025-06-12T14:41:12","slug":"dyer-davis-kiss-the-ring-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2025\/06\/12\/dyer-davis-kiss-the-ring-cd-review\/","title":{"rendered":"Dyer Davis &#8211; Kiss The Ring &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"299\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/DYD_300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-72055\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/DYD_300.jpg 299w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/DYD_300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Liebe Southern Rock-Gemeinde und auch dar\u00fcber hinaus, aufgepasst: Mit dem aus Daytona Beach, Florida, stammenden Langbarttr\u00e4ger Dyer Davis (Marke<a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Gibbons%2C+Billy+F.\"> Billy Gibbons<\/a>) ist was ganz Starkes im Kommen.<\/p>\n<p>Der bringt jetzt mit &#8222;Kiss The Ring&#8220; sein zweites Album in Eigenproduktion heraus, nachdem bereits sein Deb\u00fct &#8222;Dog Bites Back&#8220; (#6 in den Billboard Blues Charts) von der internationalen Blues-Presse in h\u00f6chsten T\u00f6nen gelobt wurde. Wenn man den Nachfolger geh\u00f6rt hat, wei\u00df man auch warum!<\/p>\n<p>Bei Dyer Davis sp\u00fcrt man neben seinem sofort offensichtlichen Talent, dass er ein bis Bartspitzen (oben auf dem Kopf gibt es ja keine) motivierter Musiker ist, der ein klares Ziel vor Augen hat: Sich mit starken Leistungen in der Rockmusikszene weiter zu profilieren.<\/p>\n<p>Der erste Song des neuen Werks, &#8222;I Ain&#8217;t Lyin'&#8220; geht direkt mit einem H\u00f6llentempo los. Ein punkiger Uptemporhythmus mit dezenter Southern-Note, <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Black+Crowes%2C+The\">The Black Crowes<\/a> auf Speed , so k\u00f6nnte man es umschreiben.<\/p>\n<p>Apropos Black Crowes, die sind neben Bad Company, \u00e4hnlich wie bei den <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Georgia+Thunderbolts%2C+The\">Georgia Thunderbolts<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Dirty+Honey\">Dirty Honey<\/a>, immer wieder garniert mit sch\u00f6nen Southern-Flair, wie zum Beispiel beim zweiten Track &#8222;Pass It Over&#8220; und dem herrlichen &#8222;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zIvogWTeZXY\">Baby<\/a>&#8220; gegen Ende, ein markanter Bezugspunkt auf dem Silberling.<\/p>\n<p>Davis hat, das erkennt man schnell, auch ein tolles Trio an Mitmusikern um sich versammelt, das hier ebenso ehrgeizig wie der Protagonist zur Sache geht. Drummer und Perkussionist Davis Weatherspoon und Bassist Will Weiner geben in jedem Tempi die Pace, die Dyer und sein konkenialer Partner an den Keys, Warren Beck, brauchen, um hier ihre kr\u00e4ftigen Akzente zu setzen.<\/p>\n<p>Gerade letztgenannter Warren Beck ist f\u00fcr mich fast schon der heimliche Star des Werkes, dem es immer wieder gelingt, mit unterschiedlichen Tastenvariationen (Piano, Organ, E-Piano), treffgenau Davis&#8216; E-Gitarrenspielereien noch mehr Pr\u00e4gnanz zu verschaffen.<\/p>\n<p>Das atmosph\u00e4rische &#8222;Kiss My Ring&#8220; ist zurecht der Titelsong geworden, beeindruckend besonders hier das surrende Gitarrensolo. Mit &#8222;Around The Bend&#8220; wird es erstmals etwas ruhiger, ein Schelm, wer hier nicht an &#8222;Midnight Ridder&#8220; als Inspiration denkt.<\/p>\n<p>&#8222;Damned&#8220; ist dann wieder ein tolles Beispiel daf\u00fcr, wie man sich auch im Studio gesangstechnisch &#8218;emotional &#8218;reinh\u00e4ngen kann. Einfach mitrei\u00dfend. &#8222;Brackish Water&#8216; ist ein dreckiger straighter Rocker Marke Bad Company. teilweise meint man Paul Rodgers leibhaftig am Mikro zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Das wunderbar Piano- und Steel&#8211;untermalte &#8222;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XHHChQFUKCM\">Have Mercy<\/a>&#8220; h\u00e4tte ein Jackson Browne nicht sch\u00f6ner kreieren k\u00f6nnen. Nach dem bereits oben geschilderten &#8222;Baby&#8220; l\u00e4sst das Quartett die Scheibe mit dem beatlesken &#8222;Enough Is Enough&#8220; ausklingen. Genug hat man dann keineswegs von dieser tollen Musik.<\/p>\n<p>Dyer Davis setzt mit dieser Scheibe, das steht jetzt schon fest, eines der Ausrufezeichen des Jahres 2025. Beeinflusst von unterschiedlichen (zum Teil britischen) Rockgr\u00f6\u00dfen der Siebziger Jahre, setzt er den Tracks mit vielen guten eigenen Ideen, einen individuellen, unwiderstehlichen als auch zeitgem\u00e4\u00dfen Stempel auf.\u00a0<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde jetzt nicht unbedingt f\u00fcr Dyer Davis sterben wollen, aber ich w\u00fcrde auf jeden Fall meine Hand daf\u00fcr ins Feuer legen, dass er mit &#8222;Kiss My Ring&#8220; jeden Rockfan, egal welcher Couleur, begeistern wird. Der Reviewer DD und der Musiker DD finden hier jedenfalls perfekt zusammen!<\/p>\n<p><strong>Eigenproduktion (2025)<br \/>Stil: Alternative Southern Rock<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br \/>01. I Ain&#8217;t Lyin&#8216;<br \/>02. Pass It Over<br \/>03. Kiss The Ring<br \/>04. Around The Bend<br \/>05. Damned<br \/>06. Brackish Water<br \/>07. Have Mercy<br \/>08. Laying On The Floor<br \/>09. Baby<br \/>10. Enough Is Enough<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.DyerDavisMusic.com\/\">Dyer Davis<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dyerdavisofficial\/\">Dyer Davis bei Facebook<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Southern Rock-Gemeinde und auch dar\u00fcber hinaus, aufgepasst: Mit dem aus Daytona Beach, Florida, stammenden Langbarttr\u00e4ger Dyer Davis (Marke Billy Gibbons) ist was ganz Starkes im Kommen. 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