{"id":67987,"date":"2024-11-20T19:26:27","date_gmt":"2024-11-20T18:26:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=67987"},"modified":"2024-11-21T19:10:58","modified_gmt":"2024-11-21T18:10:58","slug":"van-zant-always-look-up-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2024\/11\/20\/van-zant-always-look-up-cd-review\/","title":{"rendered":"Van Zant &#8211; Always Look Up &#8211; CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/VZ_300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-67989\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/VZ_300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/VZ_300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p><span style=\"font-size: revert; color: initial;\">\u00dcber das Van Zant-Comeback habe ich mich zun\u00e4chst einmal gefreut. Die beiden Br\u00fcder hatten sich zuletzt (und das ist ja schon sehr lange her) auch im New Country-Bereich erfolgreich einen Namen gemacht. Aufgrund der stimmlichen Probleme von Donnie schien es, als h\u00e4tte man dieses Duo-Kapitel dann eigentlich endg\u00fcltig ad acta gelegt.<\/span><\/p>\n<p>Jetzt tauchen Van Zant pl\u00f6tzlich wie die Ph\u00f6nix aus der Asche wieder auf und zwar beim in Melodic Rock-Kreisen bekannten italienischen Frontiers-Label, was auf eine wieder andere Musikrichtung schlie\u00dfen l\u00e4sst, zumal es Johnny in den 80er Jahren unter dem Namen auch schonmal in recht \u00e4hnlichen Sph\u00e4ren versucht hatte.<\/p>\n<p>Der auf &#8222;Always Look Up&#8220; verwendete Musikstil ist durchaus Frontiers-kompatibel. Aufgrund der Texte und des biblisch anmutenden Covers, der vorab gesendeten Single &#8222;Jesus Christ&#8220; (und auch den restlichen St\u00fccken), ist das Ganze jedoch letztendlich durch und durch im Christian Rock zu verorten. Ich pers\u00f6nlich habe es zwar nicht so mit dem lieben Gott, aber es aber es gibt in diesem Bereich durchaus auch h\u00f6renswerte Musik, Third Day oder <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Zach+Williams\">Zach Williams<\/a>, Leader von Zach Williams &amp; The Reformation als positive Beispiele mal angef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Apropos &#8218;Lieber Gott&#8216;, ich verstehe bis heute nicht, wie man sich im 21. Jahrhundert als aufgekl\u00e4rter und gebildeter Mensch von Glauben und Religion beeinflussen, beziehungsweise vor den Karren spannen und manipulieren lassen kann. Hier wird letztendlich erfolgreich seit Jahrhunderten von gewissen Kreisen versucht, mit der Angst der Menschen vor Einsamkeit und dem Tod, sich seine meist auf zweifelhaften Wegen ergatterten Errungenschaften wie Macht, Reichtum und Privilegien zu sichern. Am Ende regiert auch hier, wenn man ehrlich w\u00e4re, wie \u00fcberall, der schn\u00f6de Mamon, zuletzt zerf\u00e4llt man trostlos wie die von der Amsel verspeiste Fliege in seine Molek\u00fcle und das war es dann.<\/p>\n<p>Auch an den Moslem ist mein gut gemeinter Rat, sich bei Bedarf den 100 Jungfrauen zu Lebzeiten und im besten Mannesalter zu widmen, jedenfalls lange bevor das meist traurige und schmerzhafte Ende naht.<\/p>\n<p>Die Amis haben Donald Trump ein zweites Mal mit \u00fcberwiegender Mehrheit demokratisch gew\u00e4hlt, viele davon h\u00f6chst gl\u00e4ubig. Die spinnen, die Amis, um es mal nach einem ber\u00fchmten Comic abzuwandeln. Vermutlich z\u00e4hlen auch Johnny und Donnie Van Zant zu seinen Folllowern&#8230;<\/p>\n<p>Trotzdem sollte man deswegen ihre musikalischen Leistungen der Vergangenheit nicht verdammen, da haben sie ohne Zweifel gerade uns Southern Rock-Fans mit vorz\u00fcglichen Kreationen \u00fcber viele Jahrzehnte hinweg begl\u00fcckt. Und somit gilt es f\u00fcr mich hier auch zun\u00e4chst, den musikalischen Gesamteindruck zu bemessen.<\/p>\n<p>Mit Musikern wie u. a. Mark Matejka (Lead Guitar, Rhythm, Slide), Carl Lindquist (Lead Guitar, Rhythm, Slide), Jimmy Carter\u00a0 (Bass Guitar), Shawn Fichter (Drums &amp; Percussion), Jeffrey Roach, Chris Hurst und\u00a0 Dennis Wage (alle keyboards), ist ein solides instrumentelles Fundament gelegt. Johnny singt wie eh und je, bei Donnie merkt man allerdings schon die gesundheitlichen Einschr\u00e4nkungen, sein Leadvocal-Anteil ist hier eher dosiert eingesetzt, manchmal sogar etwas befremdlich wirkend.<\/p>\n<p>Die elf Songs sollen und das ist bei dieser Thematik nat\u00fcrlich klar, instrumentell leicht bek\u00f6mmlich sein und gut im Ohr h\u00e4ngen bleiben, was auch unzweifelhaft gelingt.\u00a0Musikalisch gibt es deshalb nur wenig zu meckern, da ist, wenn man auf stilvoll gespielte melodische Kost steht, alles im gr\u00fcnen Bereich.\u00a0 Dem vermeintlichen Frontiers-Anforderungsprofil, eing\u00e4ngiger Melodic Rock gepaart mit christlichen Texten und anpreisendem Gesang, wird vollends Gen\u00fcge geleistet.<\/p>\n<p>Bester Track mit Abstand ist das finale &#8222;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=cVW4Ark-hlA\">Jesus Christ<\/a>&#8222;, ein episch anmutender Rocker a la <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Whitesnake\">Whitesnake<\/a> mit <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Lynyrd+Skynyrd\">Skynyrd<\/a>-Southern-Touch. Annehmbar sind auch das atmosph\u00e4risch stampfende &#8222;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=pNWrPYYVclQ\">Warrior<\/a>&#8220; (Powerrefrain, starke E-Gitarren, weibliche Harmonies) und das dezent allmanesk angehauchte &#8222;Holy Moment&#8220;.<\/p>\n<p>Man kann angesichts der textlich Erg\u00fcsse seiner Br\u00fcder auf &#8222;Always Look Up&#8220; allerdings nur hoffen, dass Ronnie Van Zant nicht nach oben schauen, beziehungsweise noch h\u00f6ren kann, denn der w\u00fcrde sich dann vermutlich in Dauerrotation vor Grauen im Grab umdrehen&#8230;<\/p>\n<p>In der Gesamtschau der musikalischen Leistungen aller drei Van Zant-Br\u00fcder, von Anfang an bis heute, ist &#8222;Always Look Up&#8220; sicherlich der absolute Tiefpunkt. Amen!<\/p>\n<p><strong>Frontiers Records (2024)<\/strong><br \/><strong> Stil: Christian Rock<\/strong><\/p>\n<p>01. Awesome God<br \/>02. Stand Up<br \/>03. Warrior<br \/>04. There You Are<br \/>05. Speak His Name<br \/>06. Why God Brought Me Here<br \/>07. Praying<br \/>08. It&#8217;s Up to You<br \/>09. Holy Moment<br \/>10. Leaning on the Cross<br \/>11. Jesus Christ<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.vanzantband.com\">Van Zant<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/thevanzantband\">Van Zant bei Facebook<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.frontiers.it\">Frontiers Records<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber das Van Zant-Comeback habe ich mich zun\u00e4chst einmal gefreut. Die beiden Br\u00fcder hatten sich zuletzt (und das ist ja schon sehr lange her) auch im New Country-Bereich erfolgreich einen Namen gemacht. Aufgrund der stimmlichen Probleme von Donnie schien es, als h\u00e4tte man dieses Duo-Kapitel dann eigentlich endg\u00fcltig ad acta gelegt. 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