{"id":64449,"date":"2024-03-19T18:08:10","date_gmt":"2024-03-19T17:08:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?p=64449"},"modified":"2024-03-19T18:08:11","modified_gmt":"2024-03-19T17:08:11","slug":"ted-russell-kamp-california-son-cd-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/2024\/03\/19\/ted-russell-kamp-california-son-cd-review\/","title":{"rendered":"Ted Russell Kamp \u2013 California Son \u2013 CD-Review"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kamp-300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-64450\" srcset=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kamp-300.jpg 300w, http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kamp-300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n<p>Review: Michael Segets<\/p>\n<p>Es wird Zeit, dass der Sommer kommt. Auf diesen kann man sich mit \u201eCalifornia Son\u201c getrost einstimmen. Ted Russell Kamp widmet die CD seiner Heimat, die f\u00fcr Sonne und ihre Musik bekannt ist. Besonders in L. A. lebt eine vielf\u00e4ltige Szene, aus der viele Bands ihre kreative Impulse sch\u00f6pfen. Man denke hier beispielsweise an <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Los+Lobos\">Los Lobos<\/a>. Kamp bleibt eher den Traditionen der Westcoast verhaftet, was gut ist. Mit etwas gutem Willen kann man Anleihen bei The Byrds, The Eagles oder den Beach Boys heraush\u00f6ren.<\/p>\n<p>Das Titelst\u00fcck, das den Anfang der zw\u00f6lf Tracks macht, erinnert vor allem im stufenweise h\u00f6her werdenden Refrain an die Traveling Wilburys. Dem gelungenen, lockeren Einstieg folgt das rockige \u201eHard To Hold\u201c. Hier winkt <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Tom+Petty\">Tom Petty<\/a> von der Ferne. Sp\u00e4ter findet sich mit \u201eMiracle Mile\u201c noch ein gradliniger Rocker auf der Scheibe, der durch den Gesang von Emily Zuzik zus\u00e4tzlich W\u00fcrze bekommt. Einen Old School Rock\u2018n Roll liefert Kamp mit \u201eThe Upside To The Downslide\u201c ab.<\/p>\n<p>Bei den Rockst\u00fccken h\u00fctet sich Kamp vor Extremen, sodass sich das Album im Gesamteindruck eher im Midtempo bewegt \u2013 so auch die Songs \u201eOne Word At A Time\u201c und \u201eShine On\u201c. Beide Titel sind klassisch aufgebaut mit kurzen, unaufdringlichen E-Gitarren-Soli. Die Co-Autorin Jenny Van West beziehungsweise der Co-Autor Rob Waller steuern bei ihren St\u00fccken jeweils einen Gesangspart bei. Zwei Drittel der Songs entstanden in Kooperation mit anderen Musikern. Die restlichen St\u00fccke sind reine Eigenkompositionen. Kamp setzt nicht nur beim Songwriting auf Teamwork, sondern auch bei der Umsetzung im Studio sind eine Menge Leute beteiligt. In verschiedenen Studios waren insgesamt mehr als zwanzig K\u00fcnstler zu Gange, um die Tracks einzuspielen. Dem zum Trotz findet sich mit \u201eHanging On Blues\u201c eine Soloperformance von Kamp an seinem Bass.<\/p>\n<p>Gleich vier Gasts\u00e4nger werden f\u00fcr die filigrane Ballade \u201eFirelight\u201c eingeflogen, die sanfte Untert\u00f6ne beisteuern. Etwas erdiger geht es bei \u201eBallad Of The Troubadour\u201c zu. Die wimmernde Steel Pedal stimmt schon mal auf die anschlie\u00dfende Country-Nummer \u201eHigh Desert Fever\u201c ein. Der launige Ausflug in die Prairie beginnt mit einem wuchtigen Gospelchor, um dann mit ordentlichen Twang loszutraben. Das St\u00fcck bringt einen neuen Stil auf den Longplayer, bei dem die Abfolge der Songs geschickt gew\u00e4hlt ist.<\/p>\n<p>Es kommt keine Langeweile auf und beim ersten Durchh\u00f6ren gibt es einige \u00fcberraschende Momente, die aber keinen Bruch im Gesamtwerk erzeugen. Nach dem Schwofer \u201eRoll Me Till The Sun Come Up\u201c setzt Kamp zum Abschluss ein Highlight mit dem cool gesungene Track \u201eEvery Little Thing\u201c, der in den Strophen die <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=The+Long+Ryders\">Long Ryders<\/a> ins Ged\u00e4chtnis ruft.<\/p>\n<p>Bei dem vierzehnten Album des langj\u00e4hrigen Bassist von <a href=\"http:\/\/www.sounds-of-south.de\/wordpress\/?s=Shooter+Jennings\">Shooter Jennings<\/a> dr\u00e4ngen sich viele Assoziationen zu anderen Musikern auf. Diese Querverweise sind von Kamp in seiner Liebeserkl\u00e4rung an die amerikanische Westk\u00fcste gewollt. Die Referenzpunkte stehen dabei nicht plakativ im Vordergrund. Kamp saugt deren Einfl\u00fcsse auf und macht aus diesen Traditionen sein eigenes Ding, das entsprechend vielf\u00e4ltig erscheint.<\/p>\n<p><strong> KZZ Records\/Blue Elan (2024)<br>\nStil: Rock, Americana<\/strong><\/p>\n<p>Tracks:<br>\n01. California Son<br>\n02. Hard To Hold<br>\n03. One Word At A Time<br>\n04. Shine On<br>\n05. The Upside To The Downslide<br>\n06. Ballad Of The Troubadour<br>\n07. High Desert Fever<br>\n08. Firelight<br>\n09. Miracle Mile<br>\n10. Hanging On Blues<br>\n11. Roll Me Till The Sun Come Up<br>\n12. Every Little Thing<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/tedrussellkamp.com\">Ted Russell Kamp<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/tedrussellkamp\/\">Ted Russel Kamp bei Facebook<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/johthemapromotions.com\">JohThema Promotions<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Michael Segets Es wird Zeit, dass der Sommer kommt. Auf diesen kann man sich mit \u201eCalifornia Son\u201c getrost einstimmen. Ted Russell Kamp widmet die CD seiner Heimat, die f\u00fcr Sonne und ihre Musik bekannt ist. Besonders in L. A. lebt eine vielf\u00e4ltige Szene, aus der viele Bands ihre kreative Impulse sch\u00f6pfen. 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